Diese Ausarbeitung widmet sich dem Thema Arbeitslosigkeit als zentrales Handlungsfeld der Sozialpolitik in Deutschland. Dazu wird zunächst hinterfragt, welche gesellschaftliche und individuelle Bedeutung Arbeit, respektive Arbeitslosigkeit, hat. Diese Annäherung an das Thema soll einen Eindruck davon vermitteln, welche soziale Relevanz Arbeitslosigkeit hat und warum es sozialpolitische Instrumente und Förderangebote zur Bewältigung dieses gesellschaftlichen Problems gibt.
Im nächsten Schritt werden Arbeitsgelegenheiten nach §16d SGB II in den Fokus gerückt und deren Zielsetzung und Rahmenbedingungen betrachtet. Nachdem zuvor die Ausgangsfrage lautete "Warum gibt es Absicherung und Förderung bei Arbeitslosigkeit?" heißt die Fragestellung mit Blick auf den ausgewählten Ansatz der Arbeitsgelegenheiten nun: "Wie werden die Förderangebote umgesetzt?" Arbeitsgelegenheiten stellen für Arbeitslose im SGB II Leistungsbezug eines von vielen Förderangeboten dar, die zur besseren Wiedereingliederung in das Erwerbsleben beitragen sollen.
Ob die Arbeitsgelegenheiten ihre intendierten Wirkungen entfalten und welche weiteren Effekte sie laut entsprechender Forschungsergebnisse hervorbringen, wird in Kapitel 3 dargestellt und analysiert.
Abschließend werden die zentralen Aussagen in einem Fazit zusammengefasst. Außerdem wird dort ein Bezug von Arbeitsgelegenheiten zu dem Prinzip "Fördern und Fordern" hergestellt, welches die Grundlage und den Rahmen aller Leistungen des SGB II darstellt.
Inhaltsverzeichnis (Table of Contents)
- 1. Einleitung
- 2. Gesellschaftliche und individuelle Relevanz des sozialen Problems „Langzeitarbeitslosigkeit“
- 3. Zielsetzung, Rahmenbedingungen und Durchführung von Arbeitsgelegenheiten nach §16d SGB II
- 4. Wirksamkeit und Nachhaltigkeit von Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung
- 5. Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte (Objectives and Key Themes)
Diese Arbeit befasst sich mit dem Thema Arbeitslosigkeit als zentrales Handlungsfeld der Sozialpolitik in Deutschland. Sie untersucht die gesellschaftliche und individuelle Bedeutung von Arbeit und Arbeitslosigkeit und erläutert, warum es sozialpolitische Instrumente und Förderangebote zur Bewältigung dieses gesellschaftlichen Problems gibt.
- Die Bedeutung von Arbeit und Arbeitslosigkeit für die Gesellschaft und den Einzelnen
- Die Funktionsweise von Arbeitsgelegenheiten nach §16d SGB II
- Die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit von Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung
- Die Bedeutung des Prinzips „Fördern und Fordern“ im Kontext der Sozialpolitik
Zusammenfassung der Kapitel (Chapter Summaries)
- Kapitel 1: Einleitung: Die Einleitung stellt das Thema Arbeitslosigkeit als ein zentrales Handlungsfeld der Sozialpolitik in Deutschland vor und führt in die Fragestellungen der Arbeit ein.
- Kapitel 2: Gesellschaftliche und individuelle Relevanz des sozialen Problems „Langzeitarbeitslosigkeit“: Dieses Kapitel befasst sich mit der Bedeutung von Arbeit und Arbeitslosigkeit aus gesellschaftlicher und individueller Perspektive. Es zeigt die Auswirkungen von Arbeitslosigkeit auf die sozialen Sicherungssysteme und die Kosten, die sie für die Gesellschaft verursachen.
- Kapitel 3: Zielsetzung, Rahmenbedingungen und Durchführung von Arbeitsgelegenheiten nach §16d SGB II: Dieses Kapitel fokussiert auf Arbeitsgelegenheiten nach §16d SGB II und betrachtet deren Zielsetzung, Rahmenbedingungen und Umsetzung. Es untersucht, wie die Förderangebote zur Wiedereingliederung in das Erwerbsleben beitragen sollen.
Schlüsselwörter (Keywords)
Die Arbeit befasst sich mit den Schlüsselbegriffen Langzeitarbeitslosigkeit, Arbeitsgelegenheiten, §16d SGB II, Mehraufwandsentschädigung, Sozialpolitik, „Fördern und Fordern“, Wiedereingliederung, Erwerbsleben.
Häufig gestellte Fragen
Was sind Arbeitsgelegenheiten nach §16d SGB II?
Es handelt sich um zusätzliche, im öffentlichen Interesse liegende Arbeiten (oft „Ein-Euro-Jobs“ genannt), die Langzeitarbeitslose wieder an den Arbeitsmarkt heranführen sollen.
Was bedeutet das Prinzip „Fördern und Fordern“?
Es ist die Grundlage des SGB II: Der Staat bietet Unterstützung (Fördern), verlangt aber gleichzeitig Eigeninitiative und die Teilnahme an Maßnahmen vom Arbeitslosen (Fordern).
Sind Ein-Euro-Jobs wirksam für die Wiedereingliederung?
Die Arbeit analysiert Forschungsergebnisse zur Wirksamkeit und Nachhaltigkeit und hinterfragt, ob diese Maßnahmen tatsächlich zu einer dauerhaften Erwerbstätigkeit führen.
Welche individuelle Bedeutung hat Arbeit laut der Studie?
Arbeit dient nicht nur der Existenzsicherung, sondern ist zentral für die soziale Identität, Tagesstrukturierung und gesellschaftliche Teilhabe des Einzelnen.
Warum ist Langzeitarbeitslosigkeit ein zentrales Problem der Sozialpolitik?
Sie verursacht hohe Kosten für die Sicherungssysteme und führt oft zu sozialer Exklusion und psychischen Belastungen bei den Betroffenen.
- Quote paper
- Dennis Rothstein (Author), 2014, Langzeitarbeitslose als Zielgruppe der Sozialpolitik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/367356