Diese Arbeit versucht, die Geschichte der Mexicanidad einerseits an ihren großen Namen und deren Biographien, wie Frida Kahlo oder Diego Rivera, zu erklären, andererseits aber auch an der Geschichte Mexikos, welches sich auf eine Art Roadtrip zur Findung der eigenen Identität zu begeben schien.
Unter den Avantgardebewegungen in den Künsten sticht besonders eine der wenigen außereuropäischen Avantgarden heraus, die der Mexicanidad mit ihren monumentalen Fresken und Wandbildern des Muralismo und den Gemälden der Frida Kahlo und anderer Künstler. Entstanden aus dem Willen des postrevolutionären Mexiko, eine eigene Kunstrichtung aufzubauen, ist diese Richtung der Kunst etwas neues und doch bekanntes.
Inhaltsverzeichnis
- Vorhutgedanken
- Methodik
- Surreale Realitäten
- 1. Zäsuren...
- 2. Mexikanische Kultur vor der Revolution..
- 3. Alles neu macht die Revolution .………………..
- 4. Die Gefolgsmänner des Hohepriesters - Die Mexikanische Schule..
- 4.1. Diego Rivera
- 4.2. David Alfaro Siqueiros
- 4.3. José Clemente Orozco...
- 4.4. Frida Kahlo
- 5. Mexicayotl
- Weitere Geschichte und Fazit einer Avantgarde
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Mexicanidad, einer mexikanischen Kunstbewegung, die sich im postrevolutionären Mexiko entwickelte. Sie analysiert die Entstehung und Entwicklung dieser Bewegung im Kontext der mexikanischen Geschichte und Kultur. Besonderes Augenmerk wird auf die Werke von Diego Rivera, José Orozco, David Siqueiros und Frida Kahlo gelegt.
- Die Bedeutung der mexikanischen Revolution für die Entstehung der Mexicanidad
- Die Rolle der Kunst als Mittel der politischen und sozialen Veränderung
- Die Auseinandersetzung mit der mexikanischen Identität und Kultur in der Kunst
- Der Einfluss von Surrealismus und anderen Avantgardebewegungen auf die Mexicanidad
- Die Bedeutung von Frida Kahlo und ihrer Werke für die Mexicanidad
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Begriff der Avantgarde und die Bedeutung von Zäsuren in der mexikanischen Geschichte beleuchtet. Anschließend werden die wichtigsten Zäsuren in der mexikanischen Geschichte vorgestellt, wobei insbesondere die Mexikanische Revolution im Mittelpunkt steht. Im weiteren Verlauf der Arbeit wird die Mexicanidad als Kunstbewegung und ihre wichtigsten Vertreter, wie Diego Rivera, José Orozco, David Siqueiros und Frida Kahlo, analysiert. Die Arbeit endet mit einem Ausblick auf die weitere Entwicklung der Mexicanidad und ihrer Bedeutung für die mexikanische Kultur.
Schlüsselwörter
Mexicanidad, mexikanische Kunst, Avantgarde, Revolution, Identität, Surrealismus, Diego Rivera, José Orozco, David Siqueiros, Frida Kahlo, Mexicayotl
Häufig gestellte Fragen
Was ist die „Mexicanidad“?
Es ist eine mexikanische Avantgardebewegung, die nach der Revolution eine eigenständige nationale Kunstidentität durch Muralismo und Malerei schuf.
Welche Rolle spielten Diego Rivera und Frida Kahlo?
Rivera ist bekannt für seine monumentalen Wandbilder (Muralismo), während Frida Kahlo durch ihre persönlichen, oft surrealen Gemälde die mexikanische Identität prägte.
Wie beeinflusste die Revolution die mexikanische Kunst?
Die postrevolutionäre Regierung nutzte die Kunst als politisches Mittel, um die Geschichte Mexikos und die indigenen Wurzeln (Mexicayotl) im öffentlichen Raum sichtbar zu machen.
Was ist das Besondere am Muralismo?
Muralismo sind großformatige Wandgemälde an öffentlichen Gebäuden, die soziale und historische Themen für die gesamte Bevölkerung zugänglich machen sollten.
Ist die Mexicanidad eine surrealistische Bewegung?
Obwohl sie Einflüsse des Surrealismus zeigt, versteht sie sich primär als Ausdruck der „surrealen Realität“ Mexikos und seiner Geschichte.
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- Sebastian Eccius (Author), 2016, Surreale Realitäten. Die Mexicanidad anhand der Geschichte Mexikos, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/367110