Gegenstand dieser Arbeit wird der Niedersächsisch-Dänische Krieg und der Lübecker Friede sein. Um zu verstehen, wie es zum Lübecker Friede kam, ist es notwendig, in der Geschichte zurück zu gehen und sich den Ablauf des Dreißigjährigen Krieges, vor dem Ausbruch des Niedersächsisch-Dänischen Krieges, vor Augen zu halten. Aufgrund der begrenzten Seitenanzahl kann nicht auf alle Ereignisse detailliert eingegangen werden, womit ich mich nur auf einige, für mich als wichtig empfundenen, Ereignisse reduziere. Das Anliegen dieser Arbeit ist es nachzuvollziehen, was es für ein Krieg war und wie es zum Lübecker Friede kam.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Kriegsverlauf
- Die Krise vor dem Krieg
- Der Niedersächsisch-Dänische Krieg
- Das Restitutionsedikt
- Der Friede von Lübeck
- Die Folgen des Krieges
- Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem Niedersächsisch-Dänischen Krieg und dem Lübecker Friede. Im Mittelpunkt steht die Analyse der Ereignisse, die zum Ausbruch des Krieges führten und zum Friedensschluss führten. Dabei wird der Kontext des Dreißigjährigen Krieges beleuchtet und die wichtigsten Akteure und ihre Motivationen vorgestellt.
- Die politische und religiöse Situation im Heiligen Römischen Reich vor dem Ausbruch des Niedersächsisch-Dänischen Krieges
- Die Rolle der protestantischen und katholischen Mächte in Europa
- Die militärischen Strategien und die militärische Führung im Krieg
- Die Auswirkungen des Krieges auf die Bevölkerung und die wirtschaftliche Entwicklung
- Die Bedeutung des Lübecker Friedens für den weiteren Verlauf des Dreißigjährigen Krieges
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik des Niedersächsisch-Dänischen Krieges und des Lübecker Friedens ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit. Kapitel 2 beschreibt den Verlauf des Dreißigjährigen Krieges und die Eskalation des Konflikts zwischen den protestantischen und katholischen Mächten. Kapitel 2.1 beleuchtet die Krise vor dem Krieg, die durch den Prager Fenstersturz ausgelöst wurde, und die anschließenden Konflikte im Böhmisch-Pfälzischen Krieg. Kapitel 2.2 beleuchtet die Entwicklungen im Niedersächsisch-Dänischen Krieg, die sich insbesondere durch die militärische Stärke Wallensteins und die zurückhaltende Politik anderer europäischer Mächte kennzeichneten. Weitere Kapitel befassen sich mit dem Restitutionsedikt, dem Frieden von Lübeck und den Folgen des Krieges.
Schlüsselwörter
Der Niedersächsisch-Dänische Krieg, der Dreißigjährige Krieg, der Lübecker Friede, das Restitutionsedikt, Christian IV. von Dänemark, Ferdinand II., Wallenstein, die protestantischen und katholischen Mächte, Europa, das Heilige Römische Reich.
Häufig gestellte Fragen
Was war der Niedersächsisch-Dänische Krieg?
Es handelt sich um eine Phase des Dreißigjährigen Krieges (1625–1629), in der der dänische König Christian IV. in den Konflikt eingriff, um die protestantische Sache zu unterstützen.
Was wurde im Frieden von Lübeck vereinbart?
Der Friede von Lübeck (1629) beendete die dänische Beteiligung am Krieg; Dänemark erhielt seine besetzten Gebiete zurück, musste aber versprechen, sich künftig aus den Reichsangelegenheiten herauszuhalten.
Welche Rolle spielte Wallenstein in diesem Krieg?
Wallenstein war der entscheidende kaiserliche Feldherr, dessen militärische Stärke und Siege über die dänischen Truppen den Frieden von Lübeck erst erzwangen.
Was ist das Restitutionsedikt?
Das Restitutionsedikt von 1629 war eine Verordnung Kaiser Ferdinands II., die die Rückgabe aller seit 1552 von Protestanten eingezogenen Kirchengüter forderte und den Konflikt verschärfte.
Was waren die Folgen des Krieges für das Heilige Römische Reich?
Der Krieg führte zu massiven Verwüstungen, wirtschaftlichem Niedergang und einer vorübergehenden Machtsteigerung des Kaisers, was wiederum neue Mächte wie Schweden auf den Plan rief.
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- I. Magel (Author), 2011, Dreißigjähriger Krieg. Der Niedersächsisch-Dänische Krieg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/366051