Eigenmarken spielen im Handel eine bedeutsame Rolle. Gründe für diese Entwicklung sind in der Einzelhandelskonzentration und im verstärkten Wettbewerb zu sehen. Als Folge sind Eigenmarken in vielen Bereichen zu einer festen Größe geworden, insbesondere bei Verbrauchsgütermärkten dringen sie in immer mehr Warengruppen vor. So stellt sich dem Handel die Frage, inwieweit er Eigenmarken in seinem Sortiment berücksichtigen muss. Bevor diese Frage beantwortet werden kann, sollte sich der Handel darüber im klaren sein, welche Möglichkeiten es gibt. Des Weiteren ist eine Analyse der Auswirkungen unerläßlich um abzuschätzen inwieweit die Eigenmarkenpolitik die gewünschten Ziele erreicht.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Problemstellung
- Gang der Arbeit
- Eigenmarken im Handel
- Begriffsabgrenzung
- Historische Entwicklung
- Wirtschaftliche Bedeutung und Ausblick
- Zielsetzungen von Eigenmarken
- Zielsetzungen des Handels
- Zielsetzungen der Hersteller
- Zielsetzungen von führenden Markenherstellern
- Zielsetzungen von übrigen Herstellern
- Optionen für eine Eigenmarkenpolitik
- Positionierung von Eigenmarken
- Markenstrategien
- Preis und Qualität
- Sortimentsfunktion
- Weitere Gestaltungsmöglichkeiten
- Profilierungsmöglichkeit des Handels durch Aufbau einer Händlermarke
- Resümee
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Seminararbeit analysiert die Rolle von Eigenmarken im deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Sie beleuchtet die historische Entwicklung, die wirtschaftliche Bedeutung und zukünftige Perspektiven von Eigenmarken. Die Arbeit untersucht zudem die Zielsetzungen des Handels und der Hersteller bei der Einführung von Eigenmarken und präsentiert verschiedene Gestaltungsoptionen für eine erfolgreiche Eigenmarkenpolitik.
- Begriffsabgrenzung und historische Entwicklung von Eigenmarken
- Wirtschaftliche Bedeutung und zukünftige Entwicklung von Eigenmarken
- Zielsetzungen von Handel und Herstellern im Kontext von Eigenmarken
- Gestaltungsoptionen für die Positionierung von Eigenmarken
- Möglichkeiten des Handels, als "Retail Brand" aufzutreten
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung der Arbeit stellt die Problemstellung dar und erläutert den Gang der Arbeit. Kapitel 2 beleuchtet die historische Entwicklung von Eigenmarken im Handel und ihre aktuelle Bedeutung. Kapitel 3 untersucht die unterschiedlichen Zielsetzungen des Handels und der Hersteller im Hinblick auf die Einführung von Eigenmarken. Kapitel 4 fokussiert sich auf die Gestaltungsmöglichkeiten für eine erfolgreiche Eigenmarkenpolitik, inklusive der Positionierung von Eigenmarken und der Profilierungsmöglichkeit des Handels als Händlermarke.
Schlüsselwörter
Eigenmarken, Handelsmarken, Markenpolitik, Positionierung, Retail Brand, Lebensmittelhandel, Wettbewerb, Herstellermarken, Zielsetzungen, Gestaltungsoptionen.
Häufig gestellte Fragen
Warum gewinnen Eigenmarken im Handel an Bedeutung?
Gründe sind die zunehmende Einzelhandelskonzentration und der verstärkte Wettbewerbsdruck. Eigenmarken ermöglichen es dem Handel, sich zu profilieren und Margen zu verbessern.
Was ist der Unterschied zwischen einer Handelsmarke und einer Herstellermarke?
Herstellermarken werden von Industrieunternehmen produziert und beworben, während Handelsmarken (Eigenmarken) im Eigentum des Handelsunternehmens stehen und dort exklusiv vertrieben werden.
Welche Ziele verfolgt der Handel mit Eigenmarken?
Zu den Zielen gehören die Steigerung der Kundenbindung, die Unabhängigkeit von großen Markenherstellern und die Profilierung als „Retail Brand“.
Welche Positionierungsstrategien gibt es für Eigenmarken?
Eigenmarken können als preisgünstige Gattungsware (No-Name), als Qualitäts-Eigenmarke auf Augenhöhe mit Markenartikeln oder als Premium-Eigenmarke positioniert werden.
Warum produzieren Markenhersteller manchmal auch Eigenmarken?
Hersteller nutzen dies zur Auslastung ihrer Kapazitäten, zur Sicherung von Regalplätzen oder um den Markteintritt von Wettbewerbern zu erschweren.
- Arbeit zitieren
- Andreas Kaiser (Autor:in), 2004, Gestaltungsoptionen für Eigenmarken im Handel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/36182