Um zu verstehen, was genau bei der Parkinson-Krankheit mit unserem Körper geschieht, muss man die neuro-physiologischen Abläufe betrachten, die bei der Ausführung einer Bewegung innerhalb unseres Organismus ablaufen. Will der Mensch eine Körperbewegung ausführen, so erfolgt im Gehirn zunächst die Bildung eines Bewegungsimpulses bzw. einer Erregung. Nun wird dieser Impuls als elektrisches Signal über das Großhirn, Hirnstamm, Rückenmark und Nervenfasern zu den für die Bewegung benötigten Muskeln geleitet. Diese Leitung ist nicht wie bei z.B. einem elektrischen Kabel durchgehend, sondern an bestimmten Stellen der Nervenfasern unterbrochen. An diesen Unterbrechungen, auch Synapsen genannt, wird der Bewegungsimpuls dann nicht elektrisch, sondern mit chemischen Substanzen über den synaptischen Spalt zwischen den Nervenzellen übertragen. [...]
Inhaltsverzeichnis
- Epidemiologie
- Ätiologie
- Pathologie
- Klinik
- Kardinalsymptome
- Begleitsymptome
- Diagnose
- Klinische Untersuchung
- Stadien
- Therapie
- Medikamentöse Behandlung
- Bewegungstherapeutische Behandlung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Parkinson-Krankheit, einer neurologischen Erkrankung, die durch den fortschreitenden Verlust von Nervenzellen in bestimmten Bereichen des Gehirns gekennzeichnet ist. Die Arbeit beleuchtet die Epidemiologie, Ätiologie, Pathologie und Klinik der Parkinson-Krankheit. Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis der Erkrankung zu vermitteln und die wichtigsten Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten zu erläutern.
- Epidemiologie der Parkinson-Krankheit
- Ätiologie und mögliche Ursachen der Erkrankung
- Pathologische Prozesse bei Parkinson
- Klinische Symptome der Parkinson-Krankheit
- Diagnose und Stadieneinteilung
Zusammenfassung der Kapitel
Epidemiologie
Der Text beschreibt die Häufigkeit der Parkinson-Krankheit in Deutschland und weltweit. Er beleuchtet den Zusammenhang zwischen Alter und Erkrankungsrisiko sowie regionale Unterschiede in der Prävalenz. Die Arbeit diskutiert auch die Lebenserwartung von Parkinson-Patienten und den Einfluss der medikamentösen Therapie auf die Mortalität.
Ätiologie
Der Text unterscheidet zwischen dem idiopathischen Parkinson-Syndrom, der häufigsten Form der Erkrankung, und sekundären Parkinson-Syndromen mit bekannten Ursachen. Die Arbeit beleuchtet verschiedene Theorien zur Entstehung des idiopathischen Parkinson-Syndroms, darunter virale Infektionen, beschleunigter Alterungsprozess und Umwelteinflüsse. Sie stellt auch die Rolle von Medikamenten, Traumata und anderen Faktoren bei der Entstehung sekundärer Parkinson-Syndrome dar.
Pathologie
Der Text erklärt die neurophysiologischen Prozesse, die bei der Ausführung von Bewegungen im Körper ablaufen. Er beschreibt die Rolle von Neurotransmittern, insbesondere Dopamin, bei der Weiterleitung von Bewegungsimpulsen. Die Arbeit erläutert die Auswirkungen des Dopaminmangels bei Parkinson-Patienten auf die Bewegungsfähigkeit und die Bedeutung der Substantia nigra für die Dopaminproduktion.
Klinik
Der Text beschreibt die vier Hauptsymptome der Parkinson-Krankheit: Akinese, Rigor, Tremor und posturale Instabilität. Er erläutert die verschiedenen Ausprägungen der Akinese, die Eigenschaften des Tremors und die Besonderheiten des Rigors. Die Arbeit beleuchtet auch die Rolle der posturalen Instabilität als Kardinalsymptom und die Auswirkungen auf die Lebensqualität der Betroffenen.
Schlüsselwörter
Parkinson-Krankheit, Neurologie, Epidemiologie, Ätiologie, Pathologie, Klinik, Kardinalsymptome, Akinese, Rigor, Tremor, posturale Instabilität, Dopamin, Substantia nigra, Medikamentöse Therapie, Bewegungstherapie
Häufig gestellte Fragen
Was passiert bei Parkinson im Gehirn?
Bei Parkinson sterben Nervenzellen in der Substantia nigra ab, was zu einem Mangel am Botenstoff Dopamin führt, der für die Steuerung von Bewegungen essenziell ist.
Was sind die vier Kardinalsymptome der Parkinson-Krankheit?
Die Hauptsymptome sind Akinese (Bewegungsarmut), Rigor (Muskelsteifheit), Tremor (Zittern in Ruhe) und posturale Instabilität (Gleichgewichtsstörungen).
Was ist der Unterschied zwischen idiopathischem und sekundärem Parkinson?
Das idiopathische Syndrom hat keine bekannte äußere Ursache, während das sekundäre Syndrom durch Medikamente, Gifte, Entzündungen oder Traumata ausgelöst wird.
Wie wird Parkinson behandelt?
Die Therapie stützt sich auf medikamentöse Behandlung (z. B. L-Dopa zum Ausgleich des Dopaminmangels) und unterstützende Bewegungstherapien zur Erhaltung der Mobilität.
Welche Rolle spielen Synapsen bei der Erkrankung?
An den Synapsen wird der Bewegungsimpuls chemisch übertragen. Bei Parkinson ist diese Übertragung aufgrund des Mangels an Neurotransmittern gestört.
- Quote paper
- Jana Heuring (Author), 2016, Bewegung bei neurologischen Erkrankungen am Beispiel Morbus-Parkinson, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/357882