Das Ziel dieser Arbeit ist einerseits dem Leser ein Verständnis bezüglich des Produkts Bonitätsanleihe bzw. Credit Linked Notes (CLN) zu vermitteln sowie darauf aufbauend deren Chancen und Risiken aufzudecken. Andererseits wird mit der Arbeit das Ziel verfolgt die Positionen ausgewählter Interessenvertreter in Bezug auf die Diskussion zum Verbot von CLN zu zeigen und eine diesbezügliche Position zu beziehen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theoretische Grundlagen zur Begrifflichkeit Kredit...
- Begriffsklärung Kredit.
- Kreditrisiken
- Primäre Risikokomponenten
- Sekundäre Risikokomponenten ..
- Theoretische Grundlagen zu Kreditderivaten...
- Begriffsklärung und Funktion von Kreditderivaten
- Rolle von Kreditverkäufer und Kreditkäufer.
- Formen von Kreditderivaten
- Grundformen von Kreditderivaten.
- Credit Default Swaps.
- Sonderformen von Kreditderivaten.
- Bonitätsanleihen bzw. Credit Linked Notes
- Begriffsklärung und Merkmale von Credit Linked Notes.
- Konstruktion und Funktionsweise von Credit Linked Notes
- Credit Linked Notes Varianten
- Credit Default Linked Note....
- Credit Linked Note mit Zwecksgesellschaft
- Motive für die Emission von Credit Linked Notes auf Seiten des Emittenten ...
- Verbreitung von Credit Linked Notes.
- Chancen und Risiken......
- Verbot von Credit Linked Notes
- Inhalt und Entwicklungen des Verbotes von Credit Linked Notes.......
- Zehn Grundsätze für die Emission von Credit Linked Notes zum Vertrieb an Privatkunden........
- Positionen ausgewählter Interessensvertreter.
- Position der Verbraucherzentrale
- Position des deutschen Derivateverbands....
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit setzt sich zum Ziel, das Thema der Derivate und den Anlegerschutz am Beispiel von Bonitätsanleihen (Credit Linked Notes) zu beleuchten. Die Arbeit analysiert die Funktionsweise und die Risiken von Credit Linked Notes und diskutiert die Regulierungsmaßnahmen, die zum Schutz der Anleger ergriffen wurden.
- Funktion und Konstruktion von Credit Linked Notes
- Risiken von Credit Linked Notes für Anleger
- Regulierungsmaßnahmen und das Verbot von Credit Linked Notes
- Positionen von Interessensvertretern zum Thema Anlegerschutz
- Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich der Bonitätsanleihen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung beleuchtet den Kontext der Finanzkrise und deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Sie führt den Leser in die Thematik der Kreditderivate und der Bonitätsanleihen ein.
Kapitel 2 beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen zur Begrifflichkeit Kredit und Kreditrisiken. Es werden die verschiedenen Risikokomponenten und deren Bedeutung für die Funktionsweise von Finanzmärkten erläutert.
Kapitel 3 behandelt die theoretischen Grundlagen zu Kreditderivaten, wobei insbesondere die Funktionen und Formen von Kreditderivaten im Detail analysiert werden.
Kapitel 4 widmet sich der zentralen Thematik der Bonitätsanleihen (Credit Linked Notes). Es erläutert die Funktionsweise, die Konstruktion und die verschiedenen Varianten von Credit Linked Notes. Des Weiteren werden die Motive für die Emission von Credit Linked Notes auf Seiten des Emittenten sowie die Verbreitung und die Chancen und Risiken von Credit Linked Notes behandelt.
Kapitel 5 befasst sich mit dem Verbot von Credit Linked Notes und den dahinterstehenden Entwicklungen. Es analysiert die Inhalte des Verbotes und die Positionen von Interessensvertretern wie der Verbraucherzentrale und des deutschen Derivateverbands.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Kreditderivate, Bonitätsanleihen (Credit Linked Notes), Anlegerschutz, Regulierung, Finanzkrise, Subprime-Kredite, Credit Default Swaps, Credit Spread Options, Verbraucherzentrale, Deutscher Derivate Verband.
Häufig gestellte Fragen
Was sind Credit Linked Notes (CLN)?
Credit Linked Notes, auch Bonitätsanleihen genannt, sind strukturierte Finanzprodukte, bei denen die Rückzahlung des Kapitals an den Eintritt eines bestimmten Kreditereignisses gekoppelt ist.
Welche Risiken bestehen für Anleger bei Bonitätsanleihen?
Anleger tragen neben dem allgemeinen Marktrisiko vor allem das Kreditrisiko des Referenzschuldners sowie das Emittentenrisiko der Bank, die das Produkt herausgibt.
Warum wurde über ein Verbot von CLNs für Privatkunden diskutiert?
Aufgrund der hohen Komplexität und der oft schwer einschätzbaren Risiken forderten Verbraucherschützer Einschränkungen, um Privatanleger vor unvorhersehbaren Verlusten zu schützen.
Welche Rolle spielt der Deutsche Derivate Verband (DDV) in der Debatte?
Der DDV vertritt die Interessen der Emittenten und setzt sich für klare Standards und Transparenz ein, anstatt eines generellen Verbots von Bonitätsanleihen.
Was ist ein Credit Default Swap (CDS)?
Ein CDS ist die Grundform eines Kreditderivats, das als Versicherung gegen den Ausfall eines Kredits dient und oft die Basis für die Konstruktion von CLNs bildet.
Wie beeinflusste die Finanzkrise den Anlegerschutz bei Derivaten?
Die Krise verdeutlichte die Gefahren komplexer Kreditderivate, was zu strengeren Regulierungsmaßnahmen und einer intensiveren Diskussion über den Schutz von Kleinanlegern führte.
- Quote paper
- Florian Simmerer (Author), 2017, Derivate und Anlegerschutz am Beispiel von Bonitätsanleihen bzw. Credit Linked Notes (CLN), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/357211