Unternehmen sind oft zu einem Internen Kontrollsystem (IKS) verpflichtet. Meistens meint man es jedoch zu gut mit der Einführung von Kontrollen.
Diese Arbeit versucht, derartige Überhäufung zu vermeiden und auf das Wesentliche zu beschränken. Was benötigt eine Unternehmung, um ein effizientes IKS nachzuweisen?
Inhaltsverzeichnis
- Ausgangslage
- Problem-, Zielformulierung und Abgrenzung
- Problem
- Zielsetzung
- Abgrenzung
- IKS (Soll-Zustand)
- IKS Inhalt & Ziele
- IKS Organisation
- Methodisches Vorgehen
- LEAN Management
- Risikoprozess
- Aktueller Zustand
- Problem 1: Prozesse
- Problem 2: Risiken
- Problem 3: Kontrollen
- GAP Analyse
- Prozesse
- Risiken
- Kontrollen
- Lösungskonzept
- Lösungsschritte
- Fazit
- Quellen
- Literatur
- Internet
- Darstellungsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- Anhang
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Transferbericht befasst sich mit der Optimierung des Internen Kontrollsystems (IKS) im Kontext eines Schweizer KMU. Die Arbeit untersucht die Notwendigkeit eines umfassenden IKS im Hinblick auf gesetzliche Vorgaben und die Sicherstellung eines ordnungsgemässen Geschäftsablaufs. Ziel ist es, zu analysieren, welche Bereiche durch das IKS kontrolliert werden müssen und welche Bereiche als „Supplement“ betrachtet werden können.
- Bewertung des aktuellen IKS in Bezug auf Umfang und Effizienz
- Analyse der Anforderungen an ein IKS in einem KMU
- Identifizierung relevanter Prozesse und Risiken
- Entwicklung eines Lösungsansatzes zur Optimierung des IKS
- Einbezug von LEAN Management und Risikomanagement-Methoden
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel stellt die Ausgangslage des Unternehmens XY dar und erläutert die Notwendigkeit eines IKS aufgrund gesetzlicher Vorgaben. Kapitel 2 definiert das Problem, die Zielsetzung und die Abgrenzung der Arbeit. Es beschreibt die Herausforderungen des aktuellen IKS, welches als zu umfangreich und aufwändig empfunden wird. Kapitel 3 skizziert den Soll-Zustand des IKS, wobei die Inhalte, Ziele und die Organisation des IKS beleuchtet werden. Kapitel 4 analysiert den aktuellen Zustand des IKS und identifiziert die Herausforderungen in Bezug auf Prozesse, Risiken und Kontrollen. Kapitel 5 führt eine GAP-Analyse durch, um die Unterschiede zwischen dem Soll-Zustand und dem Ist-Zustand zu ermitteln. Kapitel 6 präsentiert das Lösungs-konzept zur Optimierung des IKS, das verschiedene Lösungsschritte umfasst. Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen.
Schlüsselwörter
Internes Kontrollsystem (IKS), KMU, Schweizer Prüfstandard (PS890), LEAN Management, Risikomanagement, Prozessoptimierung, COSO-Framework, ordnungsgemässer Geschäftsablauf, gesetzliche Vorgaben, Wesentlichkeitskriterien, Materialität, Risikoanfälligkeit, GAP-Analyse.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Internes Kontrollsystem (IKS)?
Ein IKS umfasst alle vom Management angeordneten Methoden und Maßnahmen, um einen ordnungsgemäßen Geschäftsablauf sicherzustellen und Risiken zu minimieren.
Welche gesetzlichen Vorgaben gelten für IKS in der Schweiz?
Die Arbeit bezieht sich unter anderem auf den Schweizer Prüfstandard PS890, der Anforderungen an die Ausgestaltung und Prüfung eines IKS stellt.
Warum ist "weniger oft mehr" beim IKS?
Viele Unternehmen überfordern sich mit zu vielen Kontrollen. Die Arbeit plädiert dafür, sich auf wesentliche Risiken und effiziente Prozesse zu beschränken (LEAN-Ansatz).
Was ist eine GAP-Analyse im Kontext eines IKS?
Die GAP-Analyse ermittelt die Differenz zwischen dem aktuellen Ist-Zustand der Kontrollen und dem gesetzlich oder betrieblich geforderten Soll-Zustand.
Welche Rolle spielt das Risikomanagement für das IKS?
Das IKS basiert auf einem Risikoprozess: Nur dort, wo reale Risiken für die Finanzberichterstattung oder den Betrieb bestehen, müssen effektive Kontrollen implementiert werden.
- Quote paper
- Reto Wicki (Author), 2015, "Weniger ist oft mehr". Der richtige Umgang mit internen Kontrollsystemen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/356588