In welchem Verhältnis stehen heute ökonomisches und moralisches Handeln? In der Realität scheinen Wirtschaft und Moral oft weit voneinander entfernt zu sein. Wie können zwei Faktoren, die in der Gesellschaft selbst ihren Ursprung finden, so gänzlich unterschiedlich sein? Wie beeinflussen sich Wirtschaft und Moral und sind sie tatsächlich so unterschiedlich? Mit diesen Fragen beschäftigt sich diese Arbeit.
Bereits bei Darwins "Survival of the fittest" standen nicht, wie eigentlich zu vermuten wäre, nur Eigenschaften wie Konkurrenzdenken oder Egoismus im Vordergrund, sondern auch Solidarität, Freundschaft und Hilfsbereitschaft. Allein schon unsere Lebenserfahrung zeigt, dass wir nicht nur als homo oeconomius agieren und nur auf unseren eigenen Vorteil aus sind, sondern oft Courage und Hilfsbereitschaft erfahren, ohne jeglichen Gegenaufwand leisten zu müssen.
Inhaltsverzeichnis
- Ökonomisches Handeln und Moral
- 1. Ökonomisches Handeln und Moral
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der komplexen Beziehung zwischen ökonomischem Handeln und Moral. Sie untersucht, wie diese beiden Bereiche ineinandergreifen und sich gegenseitig beeinflussen. Dabei wird der Fokus auf die Frage gelegt, wie moralische Prinzipien in der Wirtschaft zum Tragen kommen und welche Rolle sie in der Zukunft spielen könnten.
- Die Rolle der Moral im ökonomischen Handeln
- Die Bedeutung von Verantwortung in der Wirtschaft
- Die verschiedenen Arten von Zwang, die auf ökonomische Akteure wirken
- Die unterschiedlichen Perspektiven auf Moral in der Wirtschaft
- Die Zukunft der Moral in einer zunehmend globalisierten Wirtschaft
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel der Arbeit beschäftigt sich mit der Definition von Wirtschaft und Moral und untersucht die scheinbar gegensätzlichen Pole beider Bereiche. Es wird die Frage aufgeworfen, wie diese beiden Faktoren, die beide ihren Ursprung in der Gesellschaft haben, so unterschiedlich sein können.
Schlüsselwörter
Ökonomisches Handeln, Moral, Verantwortung, Wirtschaft, Gesellschaft, Zwang, Profitstreben, Wasser-Privatisierung, Right2water.
Häufig gestellte Fragen
In welchem Verhältnis stehen ökonomisches Handeln und Moral?
Ökonomisches Handeln und Moral scheinen oft gegensätzlich zu sein (Profit vs. Ethik), hängen jedoch eng zusammen, da wirtschaftliches Agieren immer in einen gesellschaftlichen Kontext eingebettet ist.
Ist der Mensch nur ein "Homo Oeconomicus"?
Nein, die Arbeit zeigt, dass Menschen nicht nur auf den eigenen Vorteil bedacht sind, sondern auch Solidarität, Courage und Hilfsbereitschaft zeigen, was dem rein egoistischen Modell widerspricht.
Welche Rolle spielt Verantwortung in der Wirtschaft?
Verantwortung ist ein zentraler moralischer Faktor, der Unternehmen dazu verpflichtet, über den Profit hinaus die Auswirkungen ihres Handelns auf Gesellschaft und Umwelt zu berücksichtigen.
Was bedeutet "Survival of the Fittest" im moralischen Kontext?
Entgegen dem reinen Konkurrenzdenken betont die Arbeit, dass auch Darwin soziale Eigenschaften wie Freundschaft und Kooperation als Überlebensvorteile betrachtete.
Wie beeinflusst die Globalisierung die Moral in der Wirtschaft?
Die Globalisierung schafft neue Zwänge für ökonomische Akteure, wirft aber auch Fragen nach globalen moralischen Standards auf, wie etwa am Beispiel der Wasser-Privatisierung (Right2water) deutlich wird.
Können wirtschaftliche Zwänge moralisches Handeln verhindern?
Ja, ökonomische Zwänge wie Wettbewerbsdruck können moralisches Handeln erschweren, weshalb die Arbeit untersucht, wie moralische Prinzipien dennoch in Wirtschaftssysteme integriert werden können.
- Quote paper
- Tanja Heckl (Author), 2014, Wirtschaft und Moral. In welchem Verhältnis stehen ökonomisches und moralisches Handeln?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/356559