Sie ist kaum bekannt und doch präsent: Die Histaminintoleranz.
Ein Glas Wein ist für viele Menschen der Inbegriff eines gemütlichen Abends, dazu ein Stück gereiften Käse und der wohl verdiente Feierabend kann beginnen. Doch für einige ist ein solcher Genuss mit gleichzeitigem Unwohlsein verbunden – Magenschmerzen, Übelkeit oder gar Erbrechen sind die Folge.
Klarheit soll ein Besuch beim Arzt schaffen. Denn betrachtet man den heutigen medizi-nischen Stand, mit all seinen Forschungen, Entwicklungen und Errungenschaften, be-kommt man schnell den Anschein, dass es kein Problem mehr darstellt das gesundheitli-che Defizit festzustellen und zu behandeln. Doch die Realität sieht leider anders aus.
Der Auslöser könnte etwas sein, das selbst Mediziner noch heute vor ein Rätsel stellt. Etwas, dass man weder riechen noch schmecken kann und für diejenigen, die es nicht vertragen unerklärliche Krankheitszustände hervorruft.
Warum die Histaminintoleranz so erhebliche Ausmaße auf das Leben der Betroffenen nimmt und warum es scheinbar so schwierig zu sein scheint sie festzustellen, möchte ich im Verlauf dieser Facharbeit aufdecken. Zudem zeigt eine durchgeführte Umfrage, inwieweit sich Gastronomen im Übrigen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten auseinandergesetzt haben.
Das Ziel dieser Facharbeit ist, auf diese Form der Unverträglichkeit aufmerksam zu ma-chen und andere für dieses Thema zu sensibilisieren. Mir liegt ein persönliches Interesse daran, denn ich bin intolerant.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Lebensmittelallergie oder Unverträglichkeit
- Histaminintoleranz
- Das Histamin
- Was ist eine Histaminintoleranz
- Symptome
- Diagnostik
- Ärztliche Untersuchung
- Eliminationsdiät
- Diagnose Histaminintoleranz: Was nun?
- Ernährungsberater
- Nahrungsergänzungungsmittel
- Antihistaminika
- Ernährungsumstellung
- Umgang mit Unverträglichkeiten im Gastgewerbe
- Umfrage
- Tipps und Tricks
- Schlussfolgerung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Facharbeit befasst sich mit der Histaminintoleranz, einer weitverbreiteten, aber oft unbekannten Unverträglichkeit. Die Arbeit soll auf diese Form der Unverträglichkeit aufmerksam machen und andere für dieses Thema sensibilisieren. Darüber hinaus wird untersucht, inwieweit sich Gastronomen im Übrigen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten auseinandergesetzt haben.
- Erklärung der Histaminintoleranz und ihrer Ursachen
- Symptome und Diagnostik der Histaminintoleranz
- Umgang mit der Histaminintoleranz im Alltag
- Die Bedeutung von Aufklärung und Sensibilisierung im Gastgewerbe
- Persönliche Erfahrungen mit der Histaminintoleranz
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der Histaminintoleranz ein und stellt die Problematik der Unverträglichkeit und die fehlende Aufmerksamkeit in der Gesellschaft dar. Sie beschreibt den persönlichen Bezug der Autorin zum Thema und die Ziele der Facharbeit.
- Lebensmittelallergie oder Unverträglichkeit: Dieses Kapitel erläutert den Unterschied zwischen einer Lebensmittelallergie und einer -intoleranz. Die Unterschiede in den Reaktionen des Körpers und den beteiligten Mechanismen werden deutlich dargestellt.
- Histaminintoleranz: Dieses Kapitel bietet eine umfassende Einführung in die Histaminintoleranz. Es beschreibt die Rolle von Histamin im Körper, die Ursachen für eine Histaminintoleranz und die Auswirkungen auf den Organismus.
- Umgang mit Unverträglichkeiten im Gastgewerbe: Dieses Kapitel beschäftigt sich mit der Bewältigung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten im Gastgewerbe. Es beleuchtet die Problematik aus der Perspektive der Gastronomen und bietet praktische Tipps und Tricks für den Umgang mit Gästen, die unter einer Histaminintoleranz leiden.
Schlüsselwörter
Histaminintoleranz, Histamin, DAO-Enzym, Lebensmittelallergie, Lebensmittelunverträglichkeit, Symptome, Diagnostik, Ernährungsumstellung, Gastgewerbe, Sensibilisierung, Aufklärung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine Histaminintoleranz?
Es handelt sich um eine Unverträglichkeit gegenüber Histamin, das im Körper durch einen Mangel an dem Enzym Diaminoxidase (DAO) nicht ausreichend abgebaut werden kann.
Was sind die typischen Symptome einer Histaminunverträglichkeit?
Zu den häufigsten Beschwerden gehören Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen (Migräne), Hautrötungen und Kreislaufprobleme nach dem Verzehr histaminreicher Lebensmittel.
Wie wird eine Histaminintoleranz diagnostiziert?
Die Diagnose erfolgt meist durch eine ärztliche Untersuchung, Bluttests zur Bestimmung der DAO-Aktivität sowie eine anschließende Eliminationsdiät zur Beobachtung der Symptombesserung.
Welche Lebensmittel sind besonders problematisch?
Besonders histaminreich sind gereifter Käse, Rotwein, verarbeitetes Fleisch (Salami), Sauerkraut und bestimmte Fischsorten. Generell enthalten länger gelagerte oder fermentierte Produkte mehr Histamin.
Wie gehen Gastronomen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten um?
Die Arbeit enthält eine Umfrage unter Gastronomen und zeigt, dass das Bewusstsein wächst, aber oft noch Schulungsbedarf besteht, um betroffenen Gästen sichere Alternativen anzubieten.
- Quote paper
- Janet Linne (Author), 2014, Magenschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen. Diagnose Histaminintoleranz: Was nun?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/356487