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Die Bilanzierung des derivativen Geschäfts- oder Firmenwertes nach HGB, Steuerbilanz und IAS/IFRS

Título: Die Bilanzierung des derivativen Geschäfts- oder Firmenwertes nach HGB, Steuerbilanz und IAS/IFRS

Trabajo Escrito , 2004 , 19 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Jasmine Schieber (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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Dem Geschäfts- oder Firmenwert eines Unternehmens kommt bei der Bilanzierung eine immer größer werdende Bedeutung zu. Ein Grund hierfür liegt in der steigenden Anzahl und Qualität von immateriellen Vermögensgegenständen in den Unternehmensbilanzen, die immer mehr die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen bestimmen. Auch bringt es die Entwicklung der heutigen Industriegesellschaft zu einer Dienstleistungs- und Hochtechnologiegesellschaft mit sich, dass immaterielle Vermögenswerte immer wichtiger für die Unternehmen werden, wohingegen die Bedeutung von materiellen Produktionsfaktoren immer mehr abnimmt.

Ebenso steigt auch die Bedeutung internationaler Rechnungslegungsvorschriften für die Unternehmen, deren Wertpapiere in einem EU-Mitgliedstaat zum Handel in einem geregelten Markt zugelassen sind. Besonders die Rechnungslegungsvorschriften nach IAS / IFRS werden künftig eine wichtige Rolle spielen, denn gemäß einer Verordnung vom 19.07.2002 des Europäischen Parlaments und des Rates sind europäisch-kapitalmarktorientierte Unternehmen ab 01.01.2005 dazu verpflichtet, IFRS anzuwenden.
Auch wurden mit Veröffentlichung von IFRS 3 in diesem Jahr die bisherigen Bilanzierungsvorschriften für Unternehmenszusammenschlüsse, und somit auch des Geschäfts- oder Firmenwertes, grundlegend überarbeitet.

Im Zuge der zunehmenden Wichtigkeit der IAS / IFRS-Vorschriften und der großen Bedeutung, die dem Geschäfts- oder Firmenwert beigemessen wird, möchte ich in der vorliegenden Arbeit auf die unterschiedlichen Ansatz- und Bewertungsvorschriften des derivativen Geschäfts- oder Firmenwertes in der Handelsbilanz, dem damit verbundenen Ausweis in der Steuerbilanz, und den Bilanzierungsvorschriften nach IAS/IFRS eingehen.

Im letzten Teil der Arbeit werde ich eine Zusammenfassung über die unterschiedlichen Ansatz- und Bewertungsvorschriften für den Geschäfts- oder Firmenwert in den jeweiligen Rechnungslegungsvorschriften geben und dazu kritisch Stellung nehmen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ansatz und Bewertung des derivativen Geschäfts- oder Firmenwertes in der Handelsbilanz

2.1 Wesen des derivativen Geschäfts- oder Firmenwertes in der Handelsbilanz

2.2 Die Erstbilanzierung nach HGB

2.3 Die Folgebewertung nach HGB

2.3.1 Außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Absatz 2 Satz 3 HGB

2.3.2 Zuschreibungen gemäß § 280 Absatz 1 HGB

2.4 Behandlung eines negativen Geschäfts- oder Firmenwertes

3. Ansatz und Bewertung des derivativen Geschäfts- oder Firmenwertes in der Steuerbilanz

3.1 Wesen des derivativen Geschäfts- oder Firmenwertes in der Steuerbilanz

3.2 Erstbilanzierung nach Steuerrecht

3.3 Folgebilanzierung nach Steuerrecht

3.3.1 Zuschreibungen

3.3.2 Bildung von latenten Steuern

3.4 Behandlung eines negativen Geschäfts- oder Firmenwertes

4. Ansatz und Bewertung des derivativen Geschäfts- oder Firmenwertes nach IAS / IFRS

4.1 Wesen des derivativen Geschäfts- oder Firmenwertes nach IAS / IFRS

4.2 Erstbilanzierung des Geschäfts- oder Firmenwertes

4.2 Folgebilanzierung des Geschäfts- oder Firmenwertes

4.2.1 Zuschreibungen

4.2.2 Latente Steuern

4.3 Negativer Geschäfts- oder Firmenwert

5. Zusammenfassung

6. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die unterschiedlichen Ansatz- und Bewertungsvorschriften für den derivativen Geschäfts- oder Firmenwert. Ziel ist es, die handelsrechtlichen Regelungen, die steuerbilanzielle Behandlung sowie die Anforderungen nach IAS / IFRS vergleichend darzustellen und kritisch zu würdigen.

  • Bilanzielle Behandlung des Geschäfts- oder Firmenwertes nach HGB
  • Ansatz und Bewertung in der Steuerbilanz unter Berücksichtigung des Maßgeblichkeitsprinzips
  • Neuregelungen durch IFRS 3 und Auswirkungen der Erwerbsmethode
  • Anwendung und methodische Durchführung des Impairment Tests
  • Vergleichende Analyse der Bilanzierungsspielräume und Auswirkungen auf die Unternehmensergebnisse

Auszug aus dem Buch

2.1 Wesen des derivativen Geschäfts- oder Firmenwertes in der Handelsbilanz

Der derivative Geschäfts- oder Firmenwert wird gemäß § 255 Abs. 4 HGB als ein Unterschiedsbetrag bezeichnet, „um den die für die Übernahme eines Unternehmens bewirkte Gegenleistung den Wert der einzelnen Vermögensgegenstände des Unternehmens abzüglich der Schulden im Zeitpunkt der Übernehme übersteigt“. Der Geschäfts- oder Firmenwert kennzeichnet sich daher dadurch, dass er bei Kauf einer gesamten Unternehmung oder eines selbständigen Teilbetriebes entgeltlich erworben wurde. Für den Geschäfts- oder Firmenwert gemäß § 255 Abs. 4 HBG besteht ein Aktivierungswahlrecht. Der Geschäfts- oder Firmenwert ist gesondert im Anlagevermögen auszuweisen.

Der Geschäfts- oder Firmenwert drückt den Wert nicht bilanzierungsfähiger Werte eines Unternehmens aus. Insofern setzt er sich aus mehreren Komponenten zusammen, wie beispielsweise dem Firmenimage, Markenwert, Know-how, Qualität von Organisation und Management, Güte der vorhandenen Vertriebskanäle, sowie dem Kundenstamm.

Die Rechtsnatur des Geschäfts- oder Firmenwerts ist bis heute noch strittig. Neben dem Ansatz als Vermögensgegenstand, gibt es auch Meinungen, den Geschäfts- und Firmenwert als Bilanzierungshilfe, als Rechnungsabgrenzungsposten oder gar als einen Wert eigener Art anzusetzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die wachsende Bedeutung immaterieller Vermögenswerte in der heutigen Wirtschaft und die steigende Relevanz internationaler Rechnungslegungsstandards.

2. Ansatz und Bewertung des derivativen Geschäfts- oder Firmenwertes in der Handelsbilanz: Dieses Kapitel behandelt das handelsrechtliche Aktivierungswahlrecht, die Erstbewertung sowie verschiedene Abschreibungsmodelle nach HGB.

3. Ansatz und Bewertung des derivativen Geschäfts- oder Firmenwertes in der Steuerbilanz: Es wird die steuerliche Behandlung dargelegt, die maßgeblich durch das Maßgeblichkeitsprinzip und die 15-jährige Abschreibungsdauer geprägt ist.

4. Ansatz und Bewertung des derivativen Geschäfts- oder Firmenwertes nach IAS / IFRS: Dieses Kapitel fokussiert auf die Aktivierungspflicht, die Erwerbsmethode und den jährlichen Impairment Test nach IFRS 3.

5. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung stellt die unterschiedlichen Ansätze gegenüber und beleuchtet den Einfluss auf das Bilanzergebnis sowie bilanzpolitische Spielräume.

6. Fazit: Das Fazit bewertet die Vorteile der IFRS-Bilanzierung, kritisiert jedoch die alleinige Nutzung des Impairment Tests als potenziell problematisch.

Schlüsselwörter

Geschäfts- oder Firmenwert, Goodwill, Handelsbilanz, Steuerbilanz, IFRS 3, Erwerbsmethode, Impairment Test, Aktivierungswahlrecht, Maßgeblichkeitsprinzip, immaterielle Vermögenswerte, Unternehmenszusammenschluss, Bilanzierung, Abschreibung, stille Reserven, Konzernabschluss.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Bilanzierung des derivativen Geschäfts- oder Firmenwertes unter drei verschiedenen Rechnungslegungssystemen: HGB, Steuerbilanz und IAS / IFRS.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder sind die Definition und Abgrenzung des Geschäfts- oder Firmenwertes, die unterschiedlichen Ansatzvorschriften (Wahlrecht vs. Pflicht) sowie die jeweiligen Bewertungs- und Abschreibungsmethoden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Auswirkungen der unterschiedlichen Bilanzierungsvorschriften auf die Darstellung der Vermögens- und Ertragslage eines Unternehmens aufzuzeigen und die Spielräume für die Bilanzersteller kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse der maßgeblichen Gesetzesgrundlagen (HGB, EStG) sowie der internationalen Rechnungslegungsstandards (IAS/IFRS) unter Einbeziehung relevanter Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die einzelnen Rechnungslegungssysteme detailliert auf ihre Erst- und Folgebewertung des Geschäfts- oder Firmenwertes hin untersucht, inklusive spezifischer Probleme wie negative Firmenwerte oder Wertminderungstests.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Begriffe wie Goodwill, Impairment Test, IFRS 3, Maßgeblichkeitsprinzip und Aktivierungswahlrecht.

Welche Rolle spielt das Vorsichtsprinzip bei der Bewertung nach HGB?

Nach dem HGB dient das Vorsichtsprinzip dem Gläubigerschutz, was dazu führt, dass Vermögen eher niedrig und Schulden hoch angesetzt werden, was wiederum die Erfolgsdarstellung beeinflusst.

Warum wird der Impairment Test nach IFRS 3 kritisch gesehen?

Die Kritik basiert darauf, dass der Test sehr komplex und subjektiv ist und bei großen Unternehmen zu massiven, teils unvorhersehbaren Abschreibungen führen kann, die nicht immer die tatsächliche Ertragskraft widerspiegeln.

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Detalles

Título
Die Bilanzierung des derivativen Geschäfts- oder Firmenwertes nach HGB, Steuerbilanz und IAS/IFRS
Universidad
University of Applied Sciences and Arts Hildesheim, Holzminden, Göttingen
Curso
Rechnungswesen/Bilanzierung
Calificación
1,3
Autor
Jasmine Schieber (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
19
No. de catálogo
V35543
ISBN (Ebook)
9783638354301
ISBN (Libro)
9783638790000
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bilanzierung Geschäfts- Firmenwertes Steuerbilanz IAS/IFRS Rechnungswesen/Bilanzierung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jasmine Schieber (Autor), 2004, Die Bilanzierung des derivativen Geschäfts- oder Firmenwertes nach HGB, Steuerbilanz und IAS/IFRS, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/35543
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