Als Untersuchungsgegenstand werden der Roman "Cien años de soledad" des kolumbianischen Schriftstellers Gabriel García Márquez und die von Curt Meyer-Clason angefertigte deutsche Übersetzung "Hundert Jahre Einsamkeit" herangezogen. Im Rahmen der Analyse sollen Bedeutung und Auswirkungen von übersetzerischen Entscheidungen in Bezug auf Kulturspezifika veranschaulicht und – sofern vorhanden – die vom Übersetzer angewandte und erkennbare Strategie untersucht werden, um gegebenenfalls Vorschläge für die zukünftige Anfertigung von und den zukünftigen Umgang mit literarischen Übersetzungen zu schaffen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Wissenschaftlicher Hintergrund und thematische Eingrenzung
- Struktur
- Theoretische Grundlagen zum Verständnis der Arbeit
- Stellung der Kultur in der Übersetzung
- Kulturkompetenz des Übersetzers
- Kultur - Definition und Abgrenzung
- Kulturspezifik in der literarischen Übersetzung
- Wiedergabe von kulturspezifischem Wortschatz in der deutschen Übersetzung von Cien años de soledad
- Realien
- Problematik für den Übersetzer und Transferverfahren
- Analyse und Ergebnisse
- Naturalien
- Kulturalien
- Strategie des Übersetzers
- Eigennamen
- Problematik für den Übersetzer und Transferverfahren
- Analyse und Ergebnisse
- Strategie des Übersetzers
- Metaphern
- Problematik für den Übersetzer und Transferverfahren
- Analyse und Ergebnisse
- Strategie des Übersetzers
- Idiomatische Einheiten
- Problematik für den Übersetzer und Transferverfahren
- Analyse und Ergebnisse
- Strategie des Übersetzers
- Beurteilung der Untersuchungsergebnisse
- Potenzielle Auswirkungen der Übersetzung
- Zusammenfassung und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen der Übersetzung kulturspezifischer Elemente in literarischen Werken, insbesondere im Roman „Cien años de soledad“ von Gabriel García Márquez. Sie beleuchtet die Bedeutung und Auswirkungen von Übersetzerentscheidungen in Bezug auf Kulturspezifika und analysiert die Strategie des Übersetzers, um gegebenenfalls Vorschläge für die zukünftige Anfertigung und den Umgang mit literarischen Übersetzungen zu schaffen.
- Die Rolle der Kultur in der Übersetzung
- Die Bedeutung von Kulturspezifika in literarischen Texten
- Die Herausforderungen bei der Übersetzung von Kulturspezifika
- Die Strategie des Übersetzers bei der Bewältigung dieser Herausforderungen
- Die potenziellen Auswirkungen von Übersetzungsentscheidungen auf die Rezeption des Textes
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel stellt den wissenschaftlichen Hintergrund und die thematische Eingrenzung der Arbeit dar. Es behandelt den Paradigmenwechsel in der Übersetzungswissenschaft und erläutert die besondere Problematik des Umgangs mit Kulturspezifika in literarischen Übersetzungen. Kapitel 2 beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen zum Verständnis der Arbeit, indem es die Stellung der Kultur in der Übersetzung, die Kulturkompetenz des Übersetzers, die Definition und Abgrenzung von Kultur sowie die Kulturspezifik in der literarischen Übersetzung beleuchtet. Kapitel 3 analysiert die Wiedergabe von kulturspezifischem Wortschatz in der deutschen Übersetzung von „Cien años de soledad“ und untersucht die Problematik für den Übersetzer, die angewandten Transferverfahren, die Analyse und Ergebnisse sowie die Strategie des Übersetzers.
Schlüsselwörter
Die zentralen Schlüsselwörter und Fokus-Themen der Arbeit sind: Kulturspezifik, literarische Übersetzung, Cien años de soledad, Gabriel García Márquez, Curt Meyer-Clason, Übersetzungstheorie, Kulturkompetenz, Realien, Eigennamen, Metaphern, Idiomatische Einheiten, Rezeption.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptproblem bei der Übersetzung von „Cien años de soledad“?
Die größte Herausforderung liegt im Transfer von Kulturspezifika (Realien, Metaphern, Idiome), die tief in der kolumbianischen Identität verwurzelt sind.
Wer fertigte die untersuchte deutsche Übersetzung an?
Die Arbeit analysiert die bekannte deutsche Übersetzung „Hundert Jahre Einsamkeit“ von Curt Meyer-Clason.
Wie geht der Übersetzer mit Eigennamen um?
Die Analyse untersucht die Strategien des Übersetzers bei der Wiedergabe von Namen, die oft symbolische oder kulturelle Bedeutungen tragen.
Was versteht man unter „Realien“ in der Übersetzungswissenschaft?
Realien sind Wörter für Gegenstände oder Begriffe (z. B. Naturalien, Kulturalien), die nur in einer bestimmten Kultur existieren und daher schwer zu übertragen sind.
Beeinflussen Übersetzungsentscheidungen die Rezeption des Werkes?
Ja, die Arbeit zeigt auf, wie übersetzerische Strategien das Bild der fremden Kultur beim deutschen Leser prägen oder verfälschen können.
- Quote paper
- Julia Sinz (Author), 2015, "Cien años de soledad" von Gabriel García Márquez. Kulturspezifik in der deutschen Übersetzung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/355139