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Form- und Lagetoleranzen zur Beschreibung von Werkstücken

Title: Form- und Lagetoleranzen zur Beschreibung von Werkstücken

Research Paper (undergraduate) , 2004 , 45 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: B. Eng. (FH) Michael Reichel (Author), Alex Schäfer (Author)

Engineering - Mechanical Engineering
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Form- und Lagetoleranzen sind nötig um Werkstücke hinreichend vollständig und eindeutig zu beschreiben. Mit Maßen und Maßtoleranzen ist dieses allein nicht möglich. Diese Tatsache, so wie ihre Auswirkung, ist vielen, die damit arbeiten, unbekannt.

Aus diesem Grund sind ein Teil der vorhandenen technischen Zeichnungen auf Grund von fehlender oder mangelhafter Form- und Lagetolerierung unvollständig und somit als Grundlage für Fertigung und Qualitätsmanagement unbrauchbar.

Diese Veröffentlichung ist ein Beitrag für mehr Verständnis und zielgerichtete Anwendung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

4 WOFÜR SIND FORM- UND LAGETOLERANZEN NOTWENDIG.

5 ÜBERBLICK ÜBER WESENTLICHE NORMEN ZUR FORM- UND LAGETOLERANZEN.

6 FORM- UND LAGETOLERIERUNG NACH DIN ISO 1101

6.1 TOLERANZRAHMEN

6.2 TOLERIERTES ELEMENT

6.3 TOLERANZZONE

6.4 BEZÜGE

6.5 THEORETISCH GENAUE MAßE

6.6 PROJIZIERTE ( VORGELAGERTE ) TOLERANZZONE

6.7 MAXIMUM- MATERIAL- BEDINGUNG

7 ALLGEMEINTOLERANZEN NACH DIN ISO 2768 TEIL 1 UND 2

7.1 TOLERANZEN FÜR EINZELNE FORMELEMENTE

7.1.1 Geradheit und Ebenheit

7.1.2 Rundheit

7.1.3 Zylinderform

7.2 TOLERANZEN FÜR BEZOGENE FORMELEMENTE

7.2.1 Parallelität

7.2.2 Rechtwinkligkeit

7.2.3 Symmetrie

7.2.4 Koaxialität

7.2.5 Lauf

7.3 ZEICHNUNGSEINTRAGUNG ZU DIN ISO 2768

8 FESTLEGUNG DES TOLERIERUNGSGRUNDSATZES

9 TOLERIERUNGSGRUNDSATZ NACH DIN ISO 8015

9.1 ZWECK UND ANWENDUNGSBEREICH

9.2 UNABHÄNGIGKEITSPRINZIP

9.3 TOLERANZEN

9.3.1 Maßtoleranzen

9.3.2 Form- und Lagetoleranzen

9.4 GEGENSEITIGE ABHÄNGIGKEIT VON MAß, FORM UND LAGE

9.4.1 Hüllbedingung

10 ZUSAMMENHANG ZWISCHEN MAß-, FORM- UND PARALLELITÄTSTOLERANZEN NACH DIN 7167

11 MAXIMUM- MATERIAL- PRINZIP NACH DIN ISO 2692

11.1 BEGRIFFE

12 BEZÜGE UND BEZUGSSYSTEME FÜR GEOMETRISCHE TOLERANZEN DIN ISO 5459

12.1 BEGRIFFE

12.1.1 Bezug

12.1.2 Bezugssystem

12.1.3 Bezugselement

12.1.4 Bezugsstellen

12.2 BILDEN VON BEZÜGEN

12.2.1 Gerade Linie oder Ebene als Bezug

12.2.2 Achse eines Zylinders als Bezug

12.2.3 Bezug aus gemeinsamer Achse oder gemeinsamer Mittelebene

12.2.4 Bezugssystem aus einer Ebene und einer dazu senkrechten Achse eines Zylinders

12.2.5 Anwendung von Bezügen

12.3 EINTRAGUNG VON BEZÜGEN UND BEZUGSSYSTEMEN

12.4 BEZUGSSTELLEN

12.4.1 Symbole für Bezugsstellen

12.5 DREI- EBENEN- BEZUGSSYSTEM

13 POSITIONSTOLERIERUNG NACH DIN ISO 5458

14 METHODIK ZUR FORM- UND LAGETOLERIERUNG

Zielsetzung und Themen

Die Projektarbeit zielt darauf ab, die Notwendigkeit sowie die korrekte Anwendung von Form- und Lagetoleranzen in technischen Zeichnungen zu vermitteln, um eine eindeutige Beschreibung von Werkstücken für Fertigung und Qualitätsmanagement zu gewährleisten.

  • Grundlagen der Form- und Lagetolerierung nach DIN ISO 1101
  • Anwendung von Allgemeintoleranzen nach DIN ISO 2768
  • Einsatz des Maximum-Material-Prinzips und der Hüllbedingung
  • Methodik zur systematischen Festlegung von Toleranzen an Bauteilen

Auszug aus dem Buch

10 Maximum- Material- Prinzip nach DIN ISO 2692

Das Fügen von Werkstücken hängt von der Beziehung zwischen Istgestalt und der tatsächlichen Form- und Lageabweichung der zu fügenden Formelemente ab.

Das kleinste Fügespiel ergibt sich dann, wenn jedes der zu paarenden Formelemente Maximum- Material- Maß hat (z.B. größter Bolzen kleinste Bohrung) und wenn die Form und Lageabweichung (z.B. die Positionsabweichung) ebenfalls ihren größten Wert haben.

Das größte Fügespiel ergibt sich dann, wenn die Istgestalten der zu fügenden Formelemente von ihren Maximum- Material- Maßen am weitesten entfernt sind (z. B. kleinste Welle und größte Bohrung) und wenn die Form- Lageabweichungen (z.B. Positionsabweichung) Null sind.

Daraus folgt, dass – wenn die Istgestalt eines zu paarenden Teiles ihr Maximum- Material- Maß nicht erreicht – die eingetragenen Form- oder Lagetoleranzen entsprechend vergrößert werden darf, ohne das Fügen des Teiles mit dem Gegenstück zu gefährden.

Zusammenfassung der Kapitel

Wofür sind Form- und Lagetoleranzen notwendig.: Dieses Kapitel erläutert die Unzulänglichkeit reiner Maßtoleranzen und begründet die Notwendigkeit für eindeutige technische Zeichnungen.

Überblick über wesentliche Normen zur Form- und Lagetoleranzen.: Es wird eine Übersicht der relevanten DIN- und ISO-Normen gegeben, die für die geometrische Tolerierung grundlegend sind.

Form- und Lagetolerierung nach DIN ISO 1101: Das Kapitel beschreibt die symbolische Darstellung und die Definitionen von Toleranzrahmen, Zonen und Bezügen.

Allgemeintoleranzen nach DIN ISO 2768 Teil 1 und 2: Hier wird erklärt, wie durch standardisierte Toleranzklassen der Zeichnungsaufwand für nicht explizit tolerierte Elemente reduziert wird.

Festlegung des Tolerierungsgrundsatzes: Es wird auf die Wahl zwischen DIN 7167 und DIN ISO 8015 als Basis der technischen Zeichnung eingegangen.

Tolerierungsgrundsatz nach DIN ISO 8015: Dieses Kapitel behandelt das Unabhängigkeitsprinzip und den Zusammenhang zwischen Maß, Form und Lage.

Zusammenhang zwischen Maß-, Form- und Parallelitätstoleranzen nach DIN 7167: Erläuterung der Hüllbedingung nach DIN 7167 als Ergänzung zu den Maßtoleranzen.

Maximum- Material- Prinzip nach DIN ISO 2692: Detaillierte Betrachtung des Maximum-Material-Zustands und dessen Auswirkungen auf das Fügespiel.

Bezüge und Bezugssysteme für geometrische Toleranzen DIN ISO 5459: Beschreibung der Bildung von Bezügen und der Anwendung von Drei-Ebenen-Systemen.

Positionstolerierung nach DIN ISO 5458: Einführung in die Tolerierung der exakten Lage eines Geometrieelementes.

Methodik zur Form- und Lagetolerierung: Ein systematischer Leitfaden für Ingenieure zur praktischen Umsetzung der Tolerierung am Beispiel eines Getriebedeckels.

Schlüsselwörter

Formtoleranz, Lagetoleranz, DIN ISO 1101, Maximum-Material-Prinzip, Hüllbedingung, Bezugssystem, DIN ISO 2768, Technische Zeichnung, Fertigungstechnik, Qualitätssicherung, Positionsabweichung, Maßtoleranz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die notwendigen Grundlagen und die methodische Vorgehensweise zur korrekten Angabe von Form- und Lagetoleranzen in technischen Zeichnungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Anwendung von DIN/ISO-Normen, das Maximum-Material-Prinzip, die Hüllbedingung sowie die systematische Tolerierung von Bauteilen im Maschinenbau.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser zu vermitteln, wie Bauteile durch Form- und Lagetoleranzen eindeutig definiert werden können, um eine funktionale Fertigung sicherzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer normgerechten, strukturierten Analyse der DIN/ISO-Standards und veranschaulicht deren Anwendung an praktischen Beispielen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung einzelner Normen, die Definition von Bezugssystemen, die Positionstolerierung und eine methodische Anleitung zur Anwendung am Beispiel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind Formtoleranz, Lagetoleranz, Bezugssystem, Maximum-Material-Prinzip und DIN ISO 1101.

Wie unterscheidet sich die Hüllbedingung nach DIN 7167 von DIN ISO 8015?

Nach DIN 7167 gilt die Hüllbedingung immer, während sie bei DIN ISO 8015 explizit durch das Symbol E im Kreis gekennzeichnet werden muss.

Welchen Einfluss hat das Maximum-Material-Prinzip auf die Fertigung?

Es erlaubt die Vergrößerung von Form- oder Lagetoleranzen, wenn das Bauteil vom Maximum-Material-Maß abweicht, wodurch die Fertigung vereinfacht wird, ohne die Funktion zu gefährden.

Warum ist das Drei-Ebenen-Bezugssystem wichtig?

Es wird benötigt, um die Lagebeziehungen komplexer Bauteile im Raum eindeutig durch drei senkrecht zueinander stehende Ebenen zu definieren.

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Details

Title
Form- und Lagetoleranzen zur Beschreibung von Werkstücken
College
University of Applied Sciences Constanze
Course
Fördertechnik
Grade
1,3
Authors
B. Eng. (FH) Michael Reichel (Author), Alex Schäfer (Author)
Publication Year
2004
Pages
45
Catalog Number
V35476
ISBN (eBook)
9783638353755
ISBN (Book)
9783638727730
Language
German
Tags
Form- Lagetoleranzen Fördertechnik geometrische Beschreibung Zeichnungseinträge
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B. Eng. (FH) Michael Reichel (Author), Alex Schäfer (Author), 2004, Form- und Lagetoleranzen zur Beschreibung von Werkstücken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/35476
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