Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Sport - Kinematics and Training Theory

Die Sprint- und Sprungfähigkeiten von Mannschaftssportlern im Handball. Übertragleistungen von Übungen aus dem Gewichtheberkatalog

Title: Die Sprint- und Sprungfähigkeiten von Mannschaftssportlern im Handball. Übertragleistungen von Übungen aus dem Gewichtheberkatalog

Master's Thesis , 2015 , 130 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Timo Heuft (Author)

Sport - Kinematics and Training Theory
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In dieser Studie geht es um Übertragleistungen von Gewichtheber-Übungen auf die Sprint- und Sprungleistungen von Mannschaftssportlern. Alle Probanden der Trainingsgruppen mussten an einer sechswöchigen Intervention teilnehmen. Sowohl der vorgeschaltete Pretest als auch der an die Studie anschließende Posttest wurden mit jeweils einer Woche Abstand zur Intervention durchgeführt.

Die Probanden wurden in drei gleich große Gruppen (Kontrollgruppe, eine und zwei Trainingseinheiten pro Woche) eingeteilt. Die Trainingsgruppe mit nur einer Trainingseinheit trainierte die Übungen Standumsetzen, Ausstoßen und Kniebeuge hinten. Die Trainingsgruppe mit zwei Trainingseinheiten trainierte zu den genannten Übungen an dem zweiten Trainingstag Standreißen, Kniebeuge vorne und Kreuzheben. Beide Trainingsgruppen konnten sich sowohl in den Gewichtheber-Übungen als auch in den Übertragsleistungen verbessern.

Zwischen den Gruppen konnte jedoch keine Signifikanz festgestellt werden, wenn auch die Gruppe mit den zwei Trainingseinheiten sich deutlicher in allen Tests steigern konnte als die mit einer Trainingseinheit. Die Kontrollgruppe konnte ihre Ergebnisse aus dem Pretest reproduzieren, oder verschlechterte sich teilweise leicht in den durchgeführten Tests. Inwieweit die in dieser Studie durchgeführte Trainingsgestaltung anderen Trainingsformen gegenüber zu bevorzugen ist, muss in weiterführenden Studien überprüft werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Forschungsstand

2.1 Die konditionelle Fähigkeit Kraft

2.1.1 Maximalkraft

2.1.2 Schnellkraft

2.2 Zusammenhang zwischen Maximalkraft und Schnellkraft

2.3 Überblick der Methoden

2.3.1 Methode der erschöpfenden submaximalen Krafteinsätze (=Hypertrophiemethode)

2.3.1.1 Belastungsumfang

2.3.1.2 Belastungsintensität

2.3.1.3 Belastungsdauer

2.3.1.4 Belastungshäufigkeit

2.3.1.5 Belastungsdichte

2.3.1.6 Bewegungsausführung

2.4 Methode mit maximalen Kontraktionen (intramuskuläre Koordination) IK-Training

2.5 Periodisierung

2.5.1 Periodisierungsmodelle

2.6 Trainingspläne für die Studie

3 Fragestellung und Hypothese

4 Untersuchungsmethodik

4.1 Akquirierung der Probanden

4.2 Personenstichprobe

4.3 Studiendesign

4.4 Messapparaturen

4.5 Durchführung von Pre- und Posttest

4.6 Durchführung der Studie

4.6.1 Trainingsgruppe mit zwei Trainingseinheiten pro Woche

4.6.2 Trainingsgruppe mit einer Trainingseinheit pro Woche

4.7 Testgütekriterien

4.7.1 Objektivität

4.7.2 Reliabilität

4.7.3 Validität

5 Darstellung der Ergebnisse

5.1 Entwicklung der 1 RM in den Gewichtheber-Übungen

5.1.1 Umsetzen

5.1.2 Ausstoßen

5.1.3 Kniebeuge hinten

5.1.4 Reißen

5.1.5 Kniebeuge vorne

5.1.6 Kreuzheben

5.2 Entwicklung der Sprungfähigkeiten

5.2.1 Entwicklung des Counter-Movement Jump

5.2.2 Entwicklung des Squat Jump

5.2.3 Entwicklung des Drop Jump

5.3 Entwicklung der Sprintfähigkeiten

5.3.1 Entwicklung der Sprintzeit auf 5-Meter

5.3.2 Die Entwicklung der 15-Meter Sprintzeit

5.4 Zusammenfassung der Ergebnisse

6 Diskussion

6.1 Personenstichprobe

6.2 Durchführung der Studie

6.3 Diskussion und Interpretation der Ergebnisse

7 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Einfluss eines sechswöchigen Krafttrainings mit Gewichtheber-Übungen auf die Sprung- und Sprintleistung von Mannschaftssportlern. Dabei wird insbesondere analysiert, ob eine unterschiedliche Trainingshäufigkeit (eine versus zwei Trainingseinheiten pro Woche) zu signifikanten Leistungsunterschieden führt und welchen Stellenwert Langhanteltraining als Teil einer sportartspezifischen Saisonvorbereitung einnimmt.

  • Analyse der Übertragbarkeit von Gewichtheber-Übungen auf Schnellkraftleistungen
  • Vergleich von Trainingshäufigkeiten im Kraftaufbau
  • Optimierung von Sprung- und Sprintfähigkeiten im Handball und anderen Mannschaftssportarten
  • Bedeutung der intramuskulären Koordination und Hypertrophie für den Leistungsaufbau

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Maximalkraft

Die Maximalkraft ist „die höchstmögliche Kraft, die das Nerv-Muskel-System bei maximaler willkürlicher Kontraktion auszuüben vermag“ (Letzelter & Letzelter, 1993, S.67). Wirth et al. (2012, S. 11) führen zu der oben genannten Aussage noch folgendes hinzu:

„Bei einer solchen maximalen Kontraktion können jedoch nie alle motorischen Einheiten gleichzeitig aktiviert werden, so dass der unter diesen Bedingungen ermittelte Maximalkraftwert nicht die maximale Kraft repräsentiert, die das neuromuskuläre System entfalten kann, sondern nur den Teil, welcher von den Fähigkeiten des jeweiligen Individuums abhängt, sein muskuläres Potenzial auszuschöpfen“(Wirth et al., 2012, S. 11).

Wie die Ausführungen von Wirth et al. zeigen, muss es eine Kraft geben, die wir nur unwillkürlich ansteuern können. Somit wird klar, dass die Maximalkraft „nicht identisch mit dem absoluten Kraftpotenzial (Absolutkraft) eines Muskels oder einer Muskelgruppe (Schnabel, 2008, S. 159)“ ist. Diese Absolutkraft tritt allerdings nur unter besonderen Umständen, wie z.B. unter Hypnose, Todesangst oder Zwangsbedingungen auf. Sie lässt sich nur schwer ermitteln, kann allerdings mit Hilfe eines supramaximal exzentrischen Krafttests bestimmt werden.

Die Differenz zwischen Absolutkraft und Maximalkraft nennt man Kraftdefizit. Diese autonom geschützte Reserve liegt bei untrainierten Personen bei circa 30 und bei Trainierten bei lediglich 10 Prozent (Schnabel, 2008, S. 159; Hottenrott & Neumann, 2010, S. 148 f.; Hohmann, 2010, S. 75 f.). Schnabel gibt sogar an, dass ein Kraftdefizit von lediglich 5 Prozent zu realisieren sei mit Hilfe eines explosiven Maximalkrafttrainings.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung des Langhanteltrainings im Leistungssport und motiviert die Untersuchung durch die spezifischen Anforderungen im Handball.

2 Forschungsstand: Dieses Kapitel definiert die konditionellen Fähigkeiten Kraft und Schnellkraft, beschreibt den Zusammenhang zwischen ihnen und erläutert die relevanten Trainingsmethoden sowie Periodisierungsmodelle für die Studie.

3 Fragestellung und Hypothese: Hier werden die zentralen Forschungsfragen zur Auswirkung unterschiedlicher Trainingshäufigkeiten auf die Leistungsentwicklung formuliert und in prüfbare Null- und Alternativhypothesen überführt.

4 Untersuchungsmethodik: Dieser Abschnitt detailliert das Studiendesign, die Akquirierung der 32 Probanden, die verwendeten Messapparaturen zur Sprung- und Sprintdiagnostik sowie die Durchführung der Pre- und Posttests.

5 Darstellung der Ergebnisse: Die Ergebnisse werden deskriptiv und grafisch aufbereitet, wobei sowohl die Steigerungen bei den verschiedenen Gewichtheber-Übungen als auch die Entwicklungen der Sprung- und Sprintfähigkeiten detailliert dargestellt werden.

6 Diskussion: Das Kapitel reflektiert die Stichprobe, die methodische Durchführung und interpretiert die erzielten Ergebnisse im Kontext bestehender wissenschaftlicher Literatur.

7 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bietet einen abschließenden Überblick über die Intervention, die Probandengruppen und die wesentlichen Erkenntnisse der Studie.

Schlüsselwörter

Handball, Maximalkraft, Schnellkraft, Gewichtheber-Übungen, Krafttraining, Sprintleistung, Sprungfähigkeit, Periodisierung, Interventionsstudie, Trainingshäufigkeit, intramuskuläre Koordination, Leistungsdiagnostik, Athletiktraining, Hypertrophiemethode, Leistungsentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung, wie ein Krafttraining basierend auf Gewichtheber-Übungen die Schnelligkeits- und Sprungleistung bei Mannschaftssportlern, insbesondere Handballern, beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Krafttheorie, Trainingsmethoden wie die Hypertrophiemethode und das IK-Training, sowie die praktische Anwendung in der Saisonvorbereitung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist herauszufinden, ob ein sechswöchiges Krafttraining mit Gewichtheber-Übungen positive Effekte auf Sprung- und Sprintfähigkeiten hat und ob sich eine höhere Trainingshäufigkeit (2 Einheiten/Woche) gegenüber einer niedrigeren (1 Einheit/Woche) signifikant abhebt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine experimentelle Interventionsstudie mit 32 Probanden, die in Kontroll- und zwei Interventionsgruppen aufgeteilt wurden. Die Analyse umfasst Pre- und Posttests der Kraft, Sprungkraft und Sprintfähigkeit.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil deckt den theoretischen Hintergrund der Kraftfähigkeiten, die detaillierte Beschreibung der Trainingspläne, die Methodik der Datenerhebung und die statistische Darstellung sowie Diskussion der Ergebnisse ab.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Handball, Maximalkraft, Gewichtheber-Übungen, Sprungfähigkeit, Sprintleistung, Trainingshäufigkeit und Leistungsdiagnostik sind maßgebliche Begriffe für die Arbeit.

Welchen Einfluss hatte die Technikschulung auf das Studiendesign?

Aufgrund der Komplexität der Gewichtheber-Übungen wurde eine zweiwöchige Technikschulungsphase vorgeschaltet, um die Validität der Ergebnisse zu sichern und Verletzungsrisiken zu minimieren.

Welche Rolle spielt die Trainingshäufigkeit laut den Ergebnissen?

Obwohl beide Interventionsgruppen Leistungszuwächse verzeichneten, konnte zwischen der Gruppe mit einer und zwei Einheiten pro Woche im Posttest keine statistische Signifikanz im direkten Gruppenvergleich festgestellt werden.

Excerpt out of 130 pages  - scroll top

Details

Title
Die Sprint- und Sprungfähigkeiten von Mannschaftssportlern im Handball. Übertragleistungen von Übungen aus dem Gewichtheberkatalog
College
Johannes Gutenberg University Mainz
Grade
2,3
Author
Timo Heuft (Author)
Publication Year
2015
Pages
130
Catalog Number
V354113
ISBN (eBook)
9783668423961
ISBN (Book)
9783668423978
Language
German
Tags
übertragleistungen übungen gewichtheberkatalog sprint- sprungfähigkeiten mannschaftssportlern beispiel handball
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Timo Heuft (Author), 2015, Die Sprint- und Sprungfähigkeiten von Mannschaftssportlern im Handball. Übertragleistungen von Übungen aus dem Gewichtheberkatalog, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/354113
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  130  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint
  • Withdraw Contract