Primäres Ziel dieser Arbeit ist es aufzuzeigen, welche Instrumente Unternehmen von Handels- und Herstellermarken zur Verfügung stehen, um im starken Konkurrenzkampf innerhalb des deutschen LEHs zu bestehen. Dazu sollen dem Leser durch die Analyse des Marketing-Mix beider Markentypen auf Basis der Preispolitik, Produktpolitik, Distributionspolitik und Kommunikationspolitik, welche die wichtigsten Elemente der operativen Planung darstellen, die verschiedenen Möglichkeiten der Unternehmen verdeutlicht werden. Auf dieser Grundlage ist ein weiteres Ziel der Arbeit, Faktoren für den Erfolg von Handels- und Herstellermarken herauszuarbeiten.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 1.1. Problemstellung
- 1.2. Zielsetzung der Arbeit
- 1.3. Methodik der Arbeit
- 2. Begriffliche Grundlagen
- 2.1. Abgrenzung der operativen von der strategischen Planung
- 2.2. Marke
- 2.2.1. Handelsmarke
- 2.2.2. Herstellermarke
- 3. Geschichtliche Entwicklung der Handelsmarke
- 4. Analyse des Marketing-Mix von Handels- und Herstellermarke
- 4.1. Analyse des Marketing-Mix allgemein
- 4.1.1. Produktpolitik
- 4.1.2. Preispolitik
- 4.1.3. Distributionspolitik
- 4.1.4. Kommunikationspolitik
- 4.2. Analyse des Marketing-Mix der Handelsmarke
- 4.2.1. Produktpolitik
- 4.2.2. Preispolitik
- 4.2.3. Distributionspolitik
- 4.2.4. Kommunikationspolitik
- 4.3. Analyse des Marketing-Mix zur Herstellermarke
- 4.3.1. Produktpolitik
- 4.3.2. Preispolitik
- 4.3.3. Distributionspolitik
- 4.3.4. Kommunikationspolitik
- 5. Vergleich der Erfolgsfaktoren von Handels- und Herstellermarke
- 5.1. Handelsmarke
- 5.1.1. Vertikale Positionierung von Eigenmarken
- 5.1.2. Einfluss länderspezifischer Determinanten auf den Eigenmarkenanteil
- 5.1.3. Konsumentencharakteristika
- 5.1.4. Mehrwertkonzepte des Handels durch mehrstufige Handelsmarkenarchitektur
- 5.2. Herstellermarke
- 5.2.1. Kooperation zwischen Absatzmittlern und Herstellern
- 6. Zusammenfassung und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der vergleichenden Analyse der operativen Planung zum Vertrieb von Handels- und Herstellermarken im deutschen Lebensmittelhandel. Ziel ist es, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der operativen Planung beider Markenarten aufzuzeigen und die Erfolgsfaktoren für den Vertrieb zu identifizieren.
- Entwicklung und Bedeutung von Handelsmarken im Lebensmittelhandel
- Marketing-Mix von Handels- und Herstellermarken
- Vergleich der Erfolgsfaktoren von Handels- und Herstellermarken
- Einfluss von länderspezifischen Determinanten auf den Eigenmarkenanteil
- Kooperation zwischen Absatzmittlern und Herstellern
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Einleitung Die Einleitung führt in die Thematik ein und stellt die Problemstellung der Arbeit dar. Sie erläutert die Zielsetzung und die Methodik der Untersuchung.
- Kapitel 2: Begriffliche Grundlagen In diesem Kapitel werden die grundlegenden Begriffe definiert, die für das Verständnis der Arbeit essenziell sind, wie z.B. die Abgrenzung der operativen von der strategischen Planung und die Definition von Handels- und Herstellermarken.
- Kapitel 3: Geschichtliche Entwicklung der Handelsmarke Dieses Kapitel beleuchtet die Entwicklung der Handelsmarke im Laufe der Zeit. Es werden die historischen und wirtschaftlichen Faktoren dargestellt, die die Entstehung und den Aufstieg der Handelsmarke beeinflusst haben.
- Kapitel 4: Analyse des Marketing-Mix von Handels- und Herstellermarke Kapitel 4 analysiert den Marketing-Mix von Handels- und Herstellermarken im Detail. Die verschiedenen Instrumente des Marketing-Mix wie Produktpolitik, Preispolitik, Distributionspolitik und Kommunikationspolitik werden für beide Markenarten untersucht.
- Kapitel 5: Vergleich der Erfolgsfaktoren von Handels- und Herstellermarke In diesem Kapitel werden die Erfolgsfaktoren von Handels- und Herstellermarken verglichen. Es werden sowohl die internen Faktoren, wie z.B. die Produktqualität und die Markenstrategie, als auch externe Faktoren, wie z.B. die Wettbewerbsintensität und die Kundenpräferenzen, analysiert.
Schlüsselwörter
Handelsmarken, Herstellermarken, Lebensmitteleinzelhandel, Marketing-Mix, Produktpolitik, Preispolitik, Distributionspolitik, Kommunikationspolitik, Erfolgsfaktoren, Eigenmarken, Markenstrategie, Wettbewerbsintensität, Kundenpräferenzen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Handelsmarken und Herstellermarken?
Herstellermarken werden von Industrieunternehmen produziert und beworben, während Handelsmarken (Eigenmarken) von Handelsunternehmen selbst vertrieben und oft als günstigere Alternative positioniert werden.
Welche Rolle spielt der Marketing-Mix im Wettbewerb?
Durch die gezielte Steuerung von Preis-, Produkt-, Distributions- und Kommunikationspolitik versuchen beide Markentypen, ihre Marktanteile im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) zu sichern.
Warum gewinnen Handelsmarken im deutschen LEH an Bedeutung?
Handelsmarken ermöglichen dem Handel höhere Margen, eine bessere Profilierung gegenüber Wettbewerbern und bieten Konsumenten ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.
Was sind die Erfolgsfaktoren für Herstellermarken?
Wichtige Faktoren sind hohe Markenbekanntheit, Innovationen, Kooperationen mit dem Handel und der Aufbau von emotionalem Vertrauen beim Endverbraucher.
Was versteht man unter vertikaler Positionierung von Eigenmarken?
Handelsunternehmen nutzen heute mehrstufige Strategien, von der Einstiegspreis-Marke bis hin zur Premium-Eigenmarke, um verschiedene Kundensegmente anzusprechen.
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- David Feistenberger (Author), 2017, Handelsmarken versus Herstellermarken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/353925