Für neu gegründete Unternehmen, so genannte Startups, ist es oft problematisch, genug Kapital für die Umsetzung von innovativen Ideen zu beschaffen. Häufig zweifeln Banken an der Kreditwürdigkeit von Jungunternehmern und aus diesen Gründen scheitert die Umsetzung vieler Innovationen am finanziellen Aspekt. Eine weitere Möglichkeit als Startup-Unternehmen Kapital zu beschaffen, stellt das Crowdinvesting dar. Für die Umsetzung der Idee investieren eine Vielzahl von einzelnen Privatpersonen und Investoren kleine Geldbeträge in das Projekt. Diese Menschen bilden die sogenannte Crowd und aus diesem Grund wird das Finanzierungsmodell auf Deutsch auch Schwarmfinanzierung genannt. Crowdinvesting entstand erst im Laufe der Zeit als Diversifikation zum allgemein bekannteren Begriff Crowdfunding.
Der Begriff Crowdfunding entstand im Jahr 2006, jedoch existiert das Grundprinzip schon sehr lange. Wenn man es genau nimmt, haben bereits Künstler wie Mozart und Beethoven ihre Konzerte und Kompositionen im Vorfeld via Crowdfunding finanziert. Die Unterstützer wurden damals mit exklusivem Zugang zu den Werken belohnt.
Inhaltsverzeichnis (Table of Contents)
- Einleitung
- 1 Theoretische Grundlagen
- 1.1. Crowdinvesting
- 1.2. Crowdinvesting in Deutschland
- 1.3. Unterschiede zum klassischen Crowdfunding
- 2 Bewertung von Crowdinvesting
- 2.1. Chancen und Vorteile
- 2.2. Risiken und Nachteile
- 3 Analyse des Crowdinvesting
- 3.1. Vergleich mit alternativen Kapitalanlageprodukten
- 3.2. Zielgruppe des Crowdinvesting
- 4 Fazit/Ausblick
- Quellenverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte (Objectives and Key Themes)
Die Seminararbeit beleuchtet das Crowdinvesting aus der Sicht privater Investoren. Ziel ist es, das Finanzierungsmodell zu erklären, seine Funktionsweise darzustellen und sowohl Chancen als auch Risiken aus der Perspektive der Anleger zu analysieren. Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung des Crowdinvestings in Deutschland, dem Vergleich mit traditionellen Kapitalanlagen sowie der Identifizierung der relevanten Zielgruppe.
- Grundlagen und Funktionsweise des Crowdinvestings
- Entwicklung und Verbreitung des Crowdinvestings in Deutschland
- Bewertung der Chancen und Risiken für private Investoren
- Vergleich von Crowdinvesting mit anderen Anlageformen
- Identifizierung der Zielgruppe für Crowdinvesting
Zusammenfassung der Kapitel (Chapter Summaries)
Die Einleitung führt in das Thema Crowdinvesting ein und beleuchtet dessen Bedeutung als Finanzierungsquelle für Startups. Sie stellt den Unterschied zwischen Crowdinvesting und Crowdfunding heraus.
Kapitel 1 befasst sich mit den theoretischen Grundlagen des Crowdinvestings. Es erläutert das Finanzierungsmodell und beleuchtet die Entwicklung des Crowdinvestings in Deutschland. Der Unterschied zum klassischen Crowdfunding wird detailliert beschrieben.
In Kapitel 2 erfolgt eine Bewertung des Crowdinvestings aus der Sicht von Anlegern. Chancen und Vorteile werden dargestellt, gefolgt von einer Analyse der Risiken und Nachteile.
Kapitel 3 analysiert das Crowdinvesting im Vergleich zu anderen Kapitalanlageprodukten. Es wird untersucht, für welche Zielgruppe das Crowdinvesting geeignet ist.
Schlüsselwörter (Keywords)
Crowdinvesting, Crowdfunding, Startups, Finanzierungsmodell, Kapitalanlage, private Investoren, Chancen, Risiken, Deutschland, Vergleich, Zielgruppe.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Grundgedanke des Crowdinvesting?
Beim Crowdinvesting (Schwarmfinanzierung) investieren viele Privatpersonen kleine Geldbeträge in ein Projekt oder Startup, um gemeinsam das notwendige Kapital für Innovationen aufzubringen.
Wie unterscheidet sich Crowdinvesting von klassischem Crowdfunding?
Während Crowdfunding oft auf Spenden oder nicht-monetären Belohnungen basiert, ist Crowdinvesting eine Form der Kapitalanlage, bei der Investoren finanziell am Erfolg des Unternehmens beteiligt werden.
Welche Chancen bietet Crowdinvesting für private Anleger?
Anleger haben die Möglichkeit, bereits mit kleinen Beträgen an innovativen Startups teilzuhaben und potenziell hohe Renditen bei erfolgreichem Unternehmenswachstum zu erzielen.
Welche Risiken sind mit Crowdinvesting verbunden?
Es besteht ein erhebliches Risiko des Totalverlusts des eingesetzten Kapitals, da Startups eine hohe Scheiterquote haben und die Investitionen oft nachrangig behandelt werden.
Seit wann gibt es Crowdfunding und Crowdinvesting?
Der Begriff Crowdfunding entstand etwa 2006, wobei das Prinzip der Vorabfinanzierung durch Unterstützer schon historisch (z. B. bei Mozart) existierte. Crowdinvesting entwickelte sich später als spezielle Anlageform daraus.
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- Olcay Celik (Author), 2016, Crowdinvesting als Kapitalanlage aus Sicht privater Investoren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/353566