Das vorliegende Dokument enthält das Handout zu einem Referat mit dem Thema "Fehler und Fehlerkorrektur beim Erwerb des Deutschen als Zweitsprache" sowie die zugehörige Präsentation.
Aus dem Inhalt:
- Fehlerdefinition;
- Fehlerursachen;
- Fehlertypen;
- Fehleranalyse: Durchführung und praktische Hinweise;
- Literaturhinweise
Inhaltsverzeichnis (Table of Contents)
- Fehlerdefinition
- Frühere Sichtweise von Fehler
- Heutige Sichtweise von Fehler
- Fehlerursachen → Hypothesen zum Zweitspracherwerb
- Kontrastivhypothese nach Fries und Lado 1947
- Identitätshypothese nach Dulay & Burt
- Interlanguage-Hypothese (Selinker 1972)
- Fehlertypen
- Fehlerkategorien nach Edge
- Fehlerschwerpunkte
- Fehlerkategorien
- Fehleranalyse
Zielsetzung und Themenschwerpunkte (Objectives and Key Themes)
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema Fehler und Fehlerkorrektur beim Erwerb des Deutschen als Zweitsprache. Sie untersucht die verschiedenen Sichtweisen auf Fehler im Spracherwerb, analysiert verschiedene Hypothesen zum Zweitspracherwerb und betrachtet verschiedene Fehlertypen und ihre Ursachen.
- Entwicklung des Fehlerverständnisses im Spracherwerb
- Hypothesen zum Zweitspracherwerb: Kontrastivhypothese, Identitätshypothese, Interlanguage-Hypothese
- Klassifizierung und Analyse von Fehlertypen im Spracherwerb
- Bedeutung der Fehleranalyse für den Lernerfolg
- Rolle der Fehlerkorrektur im Spracherwerbsprozess
Zusammenfassung der Kapitel (Chapter Summaries)
Im ersten Kapitel wird die Definition von Fehler im Spracherwerb beleuchtet, wobei verschiedene Perspektiven und Definitionen vorgestellt werden. Anschließend wird die Entwicklung des Fehlerverständnisses vom traditionellen, fehlerfokussierten Ansatz hin zu einer lernerzentrierten Sichtweise dargestellt.
Kapitel 2 beschäftigt sich mit den Hypothesen zum Zweitspracherwerb, insbesondere mit der Kontrastivhypothese, der Identitätshypothese und der Interlanguage-Hypothese. Die einzelnen Hypothesen werden anhand ihrer Definition, Kernannahmen und Kritikpunkte erläutert.
Im dritten Kapitel werden verschiedene Fehlertypen im Spracherwerb vorgestellt und kategorisiert. Die verschiedenen Kategorisierungssysteme werden erläutert und es werden Schwerpunkte sowie die Klassifizierung von Fehlern nach Edge dargestellt.
Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit der Fehleranalyse im Spracherwerb und betrachtet verschiedene Aspekte, die bei der Analyse von Fehlern berücksichtigt werden sollten, wie beispielsweise die Lernbiographie und die Lernbedingungen des Lernenden.
Schlüsselwörter (Keywords)
Fehler, Fehlerkorrektur, Zweitspracherwerb, Interlanguage, Kontrastivhypothese, Identitätshypothese, Fehleranalyse, Lernbiographie, Lernbedingungen, Spracherwerbsforschung
Häufig gestellte Fragen
Wie wird ein Fehler im Spracherwerb heute definiert?
Fehler werden heute nicht mehr nur als Defizit, sondern als notwendiger Bestandteil des Lernprozesses und Hinweis auf den aktuellen Stand der Lernersprache gesehen.
Was besagt die Kontrastivhypothese?
Sie geht davon aus, dass Fehler primär durch Unterschiede zwischen der Muttersprache und der Zielsprache entstehen (Interferenz).
Was ist die Interlanguage-Hypothese?
Sie besagt, dass Lernende ein eigenständiges Sprachsystem (Zwischensprache) entwickeln, das Merkmale beider Sprachen sowie eigene Regeln enthält.
Welche Fehlertypen gibt es beim Zweitspracherwerb?
Man unterscheidet unter anderem zwischen grammatischen, lexikalischen und phonetischen Fehlern sowie Fehlern in der Angemessenheit.
Warum ist die Fehleranalyse für Lehrer wichtig?
Sie hilft dabei, die Lernbiographie zu verstehen, gezielte Korrekturen anzubieten und den Unterricht an die Bedürfnisse der Lernenden anzupassen.
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- Anonym (Author), 2013, Fehler und Fehlerkorrektur beim Erwerb des Deutschen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/353536