Gerhard Schröder war anders als seine Vorgänger ein Kanzler, der Medien nicht als notwendiges Übel, sondern als Instrument erkannte und nutzte. Daher ist sein Porträt das eines einzigartigen Kanzlers, der anders als Angela Merkel die Medienlandschaft beeinflusste.
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Einleitung
- Das deutsche Kanzlersystem im Überblick
- Medien - eine kurze Definition
- Können Medien Einfluss auf die Politik haben?
- Das Portrait
- Eine kurze Biographie Gerhard Schröders
- Das Image von Gerhard Schröder: Der Medienkanzler
- Der Wandel der Zeit
- Die erste Legislaturperiode als deutscher Bundeskanzler
- Die zweite Amtszeit ab 2002
- Fazit
- Quellenangaben
- Textquellen
- Sonstige Quellen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit analysiert den Aspekt des Politainments, indem sie die Beziehung zwischen Medien und dem Politiker Gerhard Schröder beleuchtet. Das Ziel ist es, die Rolle der Medien in der politischen Kommunikation zu untersuchen und insbesondere die Interaktion zwischen Medien und einem einzelnen Politiker zu beleuchten. Die Arbeit konzentriert sich auf die Art und Weise, wie Gerhard Schröder die Medien nutzt, sowie auf den Einfluss der Medien auf sein Image und seine politische Karriere.
- Die Definition von Politainment und seine Auswirkungen auf die politische Kommunikation.
- Die Rolle der Medien im deutschen Kanzlersystem.
- Die Wechselwirkung zwischen Medien und Politik am Beispiel von Gerhard Schröder.
- Die Bedeutung des Images und der Medienpräsenz für politische Akteure.
- Die Rolle der Medien im Wandel der Zeit und ihre Auswirkungen auf die politische Landschaft.
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt zunächst das deutsche Kanzlersystem und die Rolle der Medien im politischen Kontext vor. Sie beleuchtet die Frage, ob Medien Einfluss auf die Politik nehmen können. Das zweite Kapitel widmet sich der Biographie von Gerhard Schröder und seinem Image als „Medienkanzler“. Es analysiert, wie er die Medien für seine politische Karriere nutzt.
Der dritte Abschnitt beleuchtet den Wandel der Zeit im Kontext der Medien und der politischen Landschaft. Er untersucht Schröders erste und zweite Amtszeit und die Veränderungen im Umgang mit den Medien in beiden Perioden.
Schlüsselwörter
Die zentralen Themen dieser Arbeit sind Politainment, Medien, Politik, Gerhard Schröder, Bundeskanzler, Medienkanzler, Image, politische Kommunikation, Einfluss, Wandel der Zeit. Die Arbeit untersucht die Wechselwirkung zwischen Medien und Politik im Kontext des deutschen Kanzlersystems und beleuchtet die Nutzung der Medien durch einen einzelnen Politiker.
Häufig gestellte Fragen
Warum wird Gerhard Schröder als "Medienkanzler" bezeichnet?
Anders als seine Vorgänger erkannte Schröder Medien nicht als Übel, sondern nutzte sie gezielt als strategisches Instrument für seine politische Kommunikation und Imagebildung.
Was versteht man unter "Politainment"?
Politainment beschreibt die Vermischung von Politik und Unterhaltung, bei der Politiker medienwirksame Inszenierungen nutzen, um ihre Botschaften zu verbreiten.
Wie unterschied sich Schröders Medienumgang von dem Angela Merkels?
Während Schröder die Medienlandschaft aktiv beeinflusste und stark auf Präsenz setzte, wird Merkels Stil in der Arbeit als deutlich anders und weniger auf mediale Inszenierung fokussiert beschrieben.
Können Medien die Politik beeinflussen?
Ja, die Arbeit untersucht, wie Medien das Image von Politikern prägen und dadurch indirekt Einfluss auf deren Karriere und politische Durchsetzungskraft nehmen.
Wie wandelte sich Schröders Medienpräsenz über seine Amtszeiten?
Die Arbeit analysiert die Unterschiede zwischen seiner ersten Legislaturperiode und der zweiten Amtszeit ab 2002 im Kontext der sich verändernden Medienlandschaft.
- Quote paper
- Johan Fröhberg (Author), 2003, Gerhard Schröder - Portrait eines Medienkanzlers im Wandel der Zeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/35322