Heute ist das Rauchen, also das Inhalieren des Rauchs von verbrennendem Tabak, die mit Abstand populärste Form des Tabakkonsums und zugleich das „bedeutendste einzelne Gesundheitsrisiko in den entwickelten Industrienationen“ (Robert-Koch-Institut). Dies hängt bekanntermaßen damit zusammen, dass der regelmäßige Konsum ein Suchtverhalten hervorruft, das in der Internationalen Klassifikation Psychischer Störungen (ICD-10) als „Tabakabhängigkeit“ geführt wird. Der folgerichtige Blick auf den allgegenwärtigen Konsum als weit verbreitete chronische psychische Erkrankung ruft schnell die Frage auf, wie genau sich diese Verbreitung verhält. Die Abhängigkeit wird nämlich nicht nur von den inhalierten Stoffen hervorgerufen, sondern zeigt sich bei näherer Betrachtung als multifaktoriell, d.h. es spielen auch lernpsychologische Faktoren wie die Gewohnheit sowie das soziale Umfeld im weitesten Sinne eine wichtige Rolle.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Fakten zum Tabakkonsum und dessen Folgen
- Geschichtliche Entwicklung
- Tabakkonsum allgemein
- Bevölkerungsspezifische Unterschiede im Zigarettenkonsum
- Aktuelle soziale Unterschiede im Rauchverhalten
- Merkmal Einkommen – global und national
- Berufsstatus, soziales Umfeld und Bildung
- Begründungsversuche
- Maßnahmen gegen Tabakkonsum
- Rauchverbot und Nichtraucherschutz
- Steuererhöhung und Schwarzmarkthandel
- Werbeverbot und Warnhinweise
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit dem Tabakkonsum und dessen Folgen, insbesondere unter Berücksichtigung sozialer Unterschiede. Sie verfolgt das Ziel, die Verbreitung und Ursachen des Rauchens zu beleuchten und die Auswirkungen auf die Gesundheit und die Gesellschaft zu analysieren.
- Die gesundheitlichen Folgen des Tabakkonsums
- Soziale Unterschiede im Rauchverhalten
- Die Abhängigkeit vom Nikotin und deren Entstehung
- Die Geschichte des Tabakkonsums und seine Entwicklung
- Maßnahmen zur Eindämmung des Tabakkonsums
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt das Rauchen als ein bedeutendes Gesundheitsrisiko vor und beleuchtet die Vielfältigkeit der Ursachen für die Tabakabhängigkeit. Kapitel 2 widmet sich den Fakten zum Tabakkonsum und seinen gesundheitlichen Folgen. Die historische Entwicklung des Tabakkonsums, einschließlich der Entstehung von Bevölkerungsspezifischen Unterschieden, wird in Kapitel 3 behandelt. In Kapitel 4 werden aktuelle soziale Unterschiede im Rauchverhalten unter verschiedenen Gesichtspunkten, wie Einkommen, Berufsstatus und Bildung, analysiert. Abschließend werden in Kapitel 5 verschiedene Maßnahmen gegen den Tabakkonsum vorgestellt.
Schlüsselwörter
Tabakkonsum, Tabakabhängigkeit, soziale Unterschiede, Gesundheitsrisiken, Nikotin, Rauchverbot, Nichtraucherschutz, Steuererhöhung, Werbeverbot, Warnhinweise, Gesundheitskosten, volkswirtschaftliche Folgen, globale Situation.
Häufig gestellte Fragen
Warum wird Tabakabhängigkeit als chronische Erkrankung eingestuft?
Weil regelmäßiger Konsum ein Suchtverhalten hervorruft, das in der Internationalen Klassifikation Psychischer Störungen (ICD-10) offiziell gelistet ist.
Welche sozialen Faktoren beeinflussen das Rauchverhalten?
Einkommen, Bildungsstand, Berufsstatus und das soziale Umfeld spielen eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung des Tabakkonsums.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Einkommen und Rauchen?
Ja, statistisch gesehen ist die Raucherquote in einkommensschwächeren Schichten oft höher als in wohlhabenderen Bevölkerungsgruppen.
Welche Maßnahmen gelten als effektiv gegen Tabakkonsum?
Dazu zählen Rauchverbote, Steuererhöhungen, Werbeverbote und auffällige Warnhinweise auf den Verpackungen.
Wie hat sich das Image des Rauchens historisch verändert?
Vom Statussymbol und Genussmittel entwickelte sich Tabak zum bedeutendsten vermeidbaren Gesundheitsrisiko in Industrienationen.
- Quote paper
- Florian Boss (Author), 2010, Soziale Unterschiede beim Tabakkonsum, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/353137