In Anbetracht der Banken- und Staatsschuldenkrisen zeichnet sich seit circa einem Jahrzehnt eine neue Entwicklung am Finanzmarkt ab. Organisationen und Unternehmen stellen sich bewusst entgegen dem bestehenden Finanzsystem. In jüngster Vergangenheit setzen diese auf Eigenverantwortung, Transparenz, die Funktionalität neuer Medien und dadurch insbesondere auf die finanziellen Ressourcen des Schwarms – der Crowd. Dies geschieht vor dem Hintergrund sinnvolle Projekte nicht an der restriktiven Vergabepraxis der Banken oder an mangelndem Geld scheitern zu lassen.
In der vorliegenden Arbeit wird diskutiert, ob beziehungsweise inwiefern das Crowdinvesting eine Alternative zu herkömmlichen Finanzierungsformen für einen professionellen Sportclub der 1. Fußball-Bundesliga darstellt.
Die Ausarbeitung ist unterteilt in drei Kapitel. In Kapitel 2 wird die oben erläuterte Frage-stellung diskutiert. Dabei werden die Chancen und Risiken abgewägt und die Meinung des Autors durch Praxisbeispiele verdeutlicht. Im letzten Kapitel wird ein Fazit aus den in dieser Ausarbeitung herausgestellten Erkenntnissen gezogen und ein Ausblick gegeben.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung und Theorie
- Diskussion
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Transferarbeit befasst sich mit der Frage, ob Crowdinvesting eine Alternative zu herkömmlichen Finanzierungsformen für professionelle Sportclubs darstellen kann. Die Arbeit analysiert die verschiedenen Crowdfunding-Modelle, beleuchtet die Funktionsweise von Crowdinvesting und untersucht dessen Potenzial im Sportbereich. Dabei werden Praxisbeispiele aus dem deutschen Profisport herangezogen.
- Crowdfunding und seine verschiedenen Modelle
- Crowdinvesting als Finanzierungsform für Sportclubs
- Potenziale und Herausforderungen von Crowdinvesting im Sport
- Rechtliche Rahmenbedingungen für Crowdinvesting im Sport
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung und Theorie
Die Einleitung führt in die Thematik des Crowdfundings ein und erläutert die Entstehung und Entwicklung dieses Finanzierungsmodells. Die Arbeit grenzt die verschiedenen Arten von Crowdfunding voneinander ab und stellt den Fokus auf Crowdinvesting.
Diskussion
Die Diskussion beleuchtet die Anwendung von Crowdinvesting im Sportbereich. Es werden Praxisbeispiele vorgestellt und die Vor- und Nachteile dieser Finanzierungsform im Sportkontext analysiert.
Schlüsselwörter
Crowdfunding, Crowdinvesting, Sportfinanzierung, Sportclubs, Kapitalbeteiligung, Finanzierungsmodelle, digitale Finanzierung, Crowdsourcing, Sportmarketing, Sponsoring.
Häufig gestellte Fragen
Ist Crowdinvesting eine Lösung für die Finanznot von Sportclubs?
Ja, besonders angesichts restriktiver Kreditvergaben durch Banken bietet Crowdinvesting eine Möglichkeit, Projekte durch die finanzielle Kraft der Fans (die Crowd) zu realisieren.
Was ist der Unterschied zwischen Crowdfunding und Crowdinvesting?
Beim Crowdfunding erhalten Unterstützer oft ideelle Belohnungen; beim Crowdinvesting beteiligen sie sich finanziell am Erfolg oder erhalten Zinsen.
Welche Risiken birgt Crowdinvesting für Fußballvereine?
Risiken sind der hohe Kommunikationsaufwand, rechtliche Hürden der Finanzaufsicht und die Erwartungshaltung der Fans, die nun auch als Investoren auftreten.
Gibt es Praxisbeispiele aus der 1. Bundesliga?
Die Arbeit analysiert Beispiele, bei denen Vereine Fananleihen oder digitale Beteiligungsmodelle genutzt haben, um Stadien oder Nachwuchszentren zu finanzieren.
Warum setzen Vereine auf den „Schwarm“ statt auf Banken?
Neben frischem Kapital stärkt es die emotionale Bindung der Fans an den Club und ermöglicht Investitionen, die klassische Banken als zu riskant einstufen würden.
- Quote paper
- Jan Döring (Author), 2016, Crowdinvesting. Eine Alternative zu herkömmlichen Finanzierungsformen für professionelle Sportclubs?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/351745