Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit einer genaueren Betrachtung einer der ersten professionellen Ausdruckstänzerinnen des 20. Jahrhunderts, Isadora Duncan. Sie galt als Vorreiterin und Pionierin dieser Tanzform, da sie das Wesen und den Stil des modernen, ‚freien‘ Tanzes maßgeblich prägte, sodass die Relevanz und das Echo ihrer Arbeit noch deutlich bis in den modernen Ausdruckstanz heutzutage wahrzunehmen sind.
In dieser Arbeit soll untersucht werden, wie Duncan den von ihr geäußerten Protest, sei es die Rebellion gegen ihre Familie, politischer oder feministischer Protest sowie die Ablehnung des bis dato standardisierten Tanzes, des Balletts, in ihrer ‚neuen‘ Form des Tanzes darstellt und verarbeitet.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung und Zielsetzung
- Definition von (Ausdrucks) Tanz und Protest in Verbindung mit Duncans Ideologie
- Historischer Überblick über Protestformen im Tanz
- Die Anfänge von Isadora Duncan - Beginn der Rebellion
- Auflehnung als Beruf(ung)
- Kritik am Ballett/Besinnung auf die Natur & Religion
- Politischer Protest
- Einsatz für den Feminismus
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit Isadora Duncan, einer der ersten professionellen Ausdruckstänzerinnen des 20. Jahrhunderts. Sie war eine Vorreiterin des modernen, "freien Tanzes" und ihr Werk beeinflusst den Ausdruckstanz bis heute. Die Arbeit untersucht, wie Duncan ihren Protest - gegen ihre Familie, politische und feministische Ungerechtigkeit sowie gegen das etablierte Ballett - in ihrem Tanz verkörperte. Dabei werden die Ursprünge ihrer Auflehnung, die Form des Protests im Tanz sowie der gesellschaftliche und politische Kontext beleuchtet.
- Isadora Duncans Tanz als Ausdruck von Rebellion und Protest
- Kritik am klassischen Ballett und die Suche nach einer neuen Tanzform
- Der Einfluss von Politik und Feminismus auf Duncans Werk
- Duncans Beitrag zur Entwicklung des modernen Ausdruckstanzes
- Die Rolle von Musik und Bewegung in Duncans Tanzauffassung
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung und Zielsetzung: Definiert die zentralen Begriffe "Tanz" und "Protest" im Kontext von Duncans Ideologie und skizziert den historischen Hintergrund des Tanzprotests.
- Die Anfänge von Isadora Duncan - Beginn der Rebellion: Beschreibt die frühen Jahre von Duncan und zeigt, wie ihre Rebellion gegen die Konventionen ihrer Familie in ihren Tanz einfließt.
- Auflehnung als Beruf(ung): Untersucht verschiedene Aspekte von Duncans Protest, darunter ihre Kritik am klassischen Ballett, ihren politischen Aktivismus und ihr Einsatz für den Feminismus.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Schlüsselbegriffen Ausdruckstanz, Protest, Rebellion, Feminismus, Isadora Duncan, Ballett, moderne Tanzkultur, Körperlichkeit, Bewegung, Musik, griechische Antike, und Tanz als künstlerischer Ausdruck.
Häufig gestellte Fragen
Wer war Isadora Duncan?
Isadora Duncan war eine Pionierin des modernen Ausdruckstanzes im frühen 20. Jahrhundert. Sie brach mit den Traditionen des klassischen Balletts und schuf den "freien Tanz".
Warum lehnte Isadora Duncan das Ballett ab?
Sie empfand das Ballett als unnatürlich und einengend. Für sie war Tanz der Ausdruck der Seele und sollte sich an natürlichen Bewegungen und der griechischen Antike orientieren.
Inwiefern war Duncans Tanz ein politischer Protest?
Duncan nutzte ihre Auftritte, um gesellschaftliche Konventionen zu hinterfragen. Ihr Tanz war Ausdruck von Freiheit und Rebellion gegen patriarchale Strukturen und politische Unterdrückung.
Welche Rolle spielte der Feminismus in ihrem Werk?
Duncan kämpfte für die Selbstbestimmung der Frau über ihren eigenen Körper. Durch das Ablegen von Korsetts und das Tanzen in lockeren Gewändern setzte sie ein starkes feministisches Zeichen.
Was bedeutet ihr Zitat "Der höchste Geist in dem freiesten Körper"?
Es beschreibt ihr Ideal der Einheit von intellektueller Freiheit und körperlicher Ausdruckskraft, die sie durch ihren Tanz zu erreichen suchte.
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- Anonym (Author), 2016, Tanz als Ausdruck des Protests bei Isadora Duncan. "Der höchste Geist in dem freiesten Körper“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/351431