Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Suizid und seiner ethischen Betrachtungweise beziehungsweise deren Entwicklung von der Antike bis in die Moderne. Anhang weniger ausgewählter Beispiele sollen gewisse Tendenzen, wiederkehrende Prinzipien und konstrastierende Ansichten herausgearbeitet werden. Um dieses zu bewerkstelligen, ist es unabdingbar, sich kurz mit der Theorie des Themas sowie den Begrifflichkeiten auseinander zu setzen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die ethische Betrachtung des Suizid in der Antike
- Platon
- Seneca und die Stoiker
- Plotin und die Neuplatoniker
- Christliche Zeit und Mittelalter
- Augustinus
- Dante Alighieri
- Moderne
- Giacomo Leopardi
- Cesare Pavese
- Fazit und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit analysiert die Entwicklung der ethischen Betrachtung des Suizids von der Antike bis in die Moderne. Sie beleuchtet ausgewählte Beispiele aus der Literatur und Philosophie, um die verschiedenen Perspektiven, wiederkehrenden Prinzipien und Kontraste aufzuzeigen.
- Entwicklung der ethischen Betrachtung des Suizids in der Antike, im Mittelalter und der Moderne
- Einfluss von philosophischen Strömungen auf die Beurteilung des Suizids
- Die Rolle der Religion in der ethischen Bewertung des Suizids
- Bedeutung der Motive und Handlungsweisen bei der Beurteilung des Suizids
- Die Bedeutung von Literatur und Philosophie für die Auseinandersetzung mit dem Suizid
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt das Thema Suizid und seine ethische Betrachtungsweise vor. Sie definiert den Suizid und beleuchtet die Problematik der Begrifflichkeit.
Kapitel 2 befasst sich mit der ethischen Betrachtung des Suizids in der Antike, wobei die Werke von Platon, Seneca und Plotin analysiert werden.
Kapitel 3 behandelt die christliche Zeit und das Mittelalter und widmet sich den Werken von Augustinus und Dante Alighieri.
Kapitel 4 befasst sich mit der Moderne, insbesondere mit Giacomo Leopardi und Cesare Pavese.
Schlüsselwörter
Suizid, Ethik, Antike, Mittelalter, Moderne, Platon, Seneca, Plotin, Augustinus, Dante Alighieri, Giacomo Leopardi, Cesare Pavese, Freitod, Selbsttötung, Moral, Religion, Literatur, Philosophie.
Häufig gestellte Fragen
Welche Epochen werden in der Untersuchung zum Thema Suizid abgedeckt?
Die Arbeit analysiert die ethische Beurteilung des Suizids von der Antike über das christliche Mittelalter bis hin zur Moderne.
Welche antiken Philosophen werden zur Bewertung des Suizids herangezogen?
Es werden die Positionen von Platon, Seneca (Stoa) und Plotin (Neuplatonismus) untersucht.
Wie bewertet das christliche Mittelalter den Suizid laut dieser Arbeit?
Die Arbeit beleuchtet die christliche Sichtweise anhand der Werke von Augustinus und Dante Alighieri.
Welche Autoren stehen stellvertretend für die Moderne?
In der Moderne werden insbesondere Giacomo Leopardi und Cesare Pavese als Beispiele für die literarische Auseinandersetzung mit dem Suizid herangezogen.
Was ist das Ziel dieser literaturwissenschaftlichen Analyse?
Ziel ist es, Tendenzen, wiederkehrende Prinzipien und kontrastierende ethische Ansichten zum Thema Selbsttötung über die Jahrhunderte hinweg herauszuarbeiten.
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- André Markmann (Author), 2013, Suizid in der antiken und italienischen Literatur und seine ethische Beurteilung anhand ausgewählter Beispiele von Platon bis Pavese, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/345493