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Entwicklung einer Methode zur Lösen zweier Finger, die mit Sekundenkleber zusammen geklebt wurden

Titel: Entwicklung einer Methode zur Lösen zweier Finger, die mit Sekundenkleber zusammen geklebt wurden

Facharbeit (Schule) , 2016 , 19 Seiten , Note: 15

Autor:in: Helene Zeisig (Autor:in)

Chemie - Allgemeines
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Zusammenfassung Leseprobe Details

So ziemlich jeder, der ab und zu bastelt oder handwerkelt hat sich früher oder später vor dem Problem gesehen, etwas leimen zu müssen. Dann stellt sich die Frage, mit welchem Klebemittel und viele greifen an dieser Stelle zum „Superkleber“. Doch eben diese sind nicht nur praktisch, sondern auch tückisch, da sie Oberflächen innerhalb weniger Sekunden fest verbinden. Vor allem auf Haut und Augen soll man bei der Verwendung von „Sekundenklebern“ achten, damit diese keinen Schaden durch eine Verbindung, z.B. der Augenlider, nehmen.

Doch was tun, wenn man sich die Finger doch zusammengeleimt hat?

Diese Frage soll in der vorliegenden Arbeit beantwortet werden.
Dazu soll zunächst auf den Klebstoff – Ethyl-2-cyanacrylat – eingegangen werden, auf seine Wirkungsweise und auf mögliche Einflüsse. Darauf folgt der praktische Teil: die Experimente. Hierzu sollen verschiedene Stoffe in einem eigens für diese Facharbeit erfundenen Versuchsaufbau auf ihr Löseverhalten in Hinsicht auf diesen Kleber getestet werden. Anschließend folgt eine Auswertung, die nicht nur die Versuchsergebnisse gegenüberstellen, sondern auch die Anwendbarkeit für den Alltag bewerten soll.

Denn genau das soll das Ziel sein: die Entwicklung einer alltäglich anwendbaren und effektiven Methode, die man auch zuhause umsetzen kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Was ist Ethyl-2-cyanacrylat?

1.1 Cyanacrylate – Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten

1.2 Die Struktur und Polymerisation

1.3 Einflüsse auf Cyanacrylat

2. Experimente

2.1 Entwicklung der Experimente

2.2 Die Versuchsdurchführung

2.3 Die Zeit als Parameter der Effektivität

2.4 Beobachtung

3. Auswertung

3.1 Vergleich

3.2 Anwendbarkeit im Alltag

3.3 Fehlerbetrachtung

Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirksamkeit verschiedener Lösemittel bei der Beseitigung von Verklebungen durch Ethyl-2-cyanacrylat (Sekundenkleber) auf menschlicher Haut, mit dem Ziel, eine alltagstaugliche und effektive Methode für den Notfall zu entwickeln.

  • Chemische Grundlagen von Ethyl-2-cyanacrylat und dessen Polymerisation.
  • Entwicklung und Aufbau eines Versuchsmodells zur Simulation von Hautverklebungen.
  • Vergleichende Analyse verschiedener Lösemittel wie Aceton, Ethanol und Wasser.
  • Evaluierung der Alltagstauglichkeit hinsichtlich Kosten, Beschaffung und Hautverträglichkeit.
  • Untersuchung von Präventionsmöglichkeiten mittels Vaseline.

Auszug aus dem Buch

2.1 Entwicklung der Experimente

An einem Stativständer wird eine Stange waagerecht befestigt. Daran wird ein Federkraftmesser (in diesem Fall ausgelegt für 10 Newton) angebracht. Am unteren Teil des Federkraftmessers wird ein Stück Schweineschwarte befestigt, dessen Fläche 2x2 cm beträgt. Dieses Fleischstück 1 wird mittels Ethyl-2-cyanacrylat an ein ebenso großes Stück 2 angeklebt. Am unten Fleischstück 2 ist ein Massestück von einem Kilogramm befestigt. Das Massestück und die Fleischstücke 1 und 2 befinden sich in einem mit dem entsprechenden verwendeten Lösemittel gefüllten Behälter.

Der Versuchsaufbau wurde auf Grund folgender Thesen entwickelt:

1) Anstelle zweier menschlicher Finger können zwei Stücke Schweineschwarte verwendet werden. Schweineschwarte wurde für diese Versuchsreihe ausgewählt, da sie von ihrer Oberflächenbeschaffenheit her, der der menschlichen Haut sehr ähnlich ist. Aufgrund der analogen Struktur zum menschlichen Fleisch findet Schweinefleisch unter anderem in der Kriminalistik Anwendung. Um menschliche Hände zu simulieren, werden die Fleischstücke mit Seife gewaschen, um den Fettfilm zu entfernen, da auch die menschliche Haut, infolge des häufigen Händewaschens (nach Toilettengang, Geschirrabwaschen etc.), im Gegensatz zur Schweinehaut vergleichsweise fettfrei ist.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Problematik der Verklebung durch Sekundenkleber und Vorstellung der Zielsetzung, eine sichere und effektive Lösungsmethode für den Alltag zu finden.

1. Was ist Ethyl-2-cyanacrylat?: Erläuterung der chemischen Eigenschaften, der Polymerisationsstruktur und der verschiedenen Einsatzgebiete des Klebstoffes.

2. Experimente: Dokumentation des Versuchsaufbaus, der verwendeten Materialien sowie der methodischen Vorgehensweise zur Messung der Löse-Effektivität.

3. Auswertung: Vergleich der Testergebnisse verschiedener Lösemittel sowie eine kritische Betrachtung der Anwendbarkeit im Alltag und der Fehlerquellen.

Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse mit der Schlussfolgerung, dass warmes Wasser und Aceton effektiv sind, wobei Wasser die hautschonendere Alltagsvariante darstellt.

Schlüsselwörter

Ethyl-2-cyanacrylat, Sekundenkleber, Polymerisation, Lösemittel, Aceton, Ethanol, Schweineschwarte, Hautverklebung, Versuchsaufbau, Unfallvorbeugung, Vaseline, Alltagstauglichkeit, Chemische Reaktion, Proteindenaturierung, Arbeitssicherheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung einer Methode, um zwei Finger, die mit Sekundenkleber (Ethyl-2-cyanacrylat) verklebt wurden, sicher und effektiv wieder voneinander zu lösen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit umfasst die chemischen Hintergründe des Klebstoffs, die praktische Erprobung verschiedener Lösemittel, die Sicherheitsaspekte bei der Anwendung sowie die ökonomische und praktische Umsetzbarkeit im privaten Haushalt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Identifizierung einer Methode, die im Alltag schnell und sicher anwendbar ist, um Verklebungen an der Haut zu lösen, ohne dabei Gesundheitsschäden zu provozieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde ein eigens für diese Arbeit entwickelter Versuchsaufbau mit Federkraftmessern und Schweineschwarte als Hautersatz genutzt, um die Zeitdauer bis zur Lösung der Klebeverbindung unter Einfluss verschiedener Medien exakt zu messen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Aufarbeitung der Polymerisation, die Durchführung der Versuchsreihen mit unterschiedlichen Chemikalien sowie die anschließende analytische Auswertung der gewonnenen Zeit-Daten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Ethyl-2-cyanacrylat, Aceton, Polymerisation, Arbeitssicherheit, Schweineschwarte und Löseeffektivität.

Warum wurde Schweineschwarte als Testobjekt gewählt?

Die Oberflächenstruktur von Schweineschwarte ist der menschlichen Haut sehr ähnlich, was sie zu einem idealen Modell macht, um die physiologischen Reaktionen bei Verklebungen und anschließenden Reinigungsversuchen zu simulieren.

Welche Erkenntnis ergab sich zur Verwendung von Vaseline?

Entgegen der Erwartung, dass Vaseline als Schutzschicht dienen könnte, zeigte sich, dass sie die Polymerisation sogar fördert und das Lösen der Verbindung erschwert oder unmöglich macht.

Ist warmes Wasser eine empfehlenswerte Methode zur Lösung?

Ja, laut der Auswertung ist Wasser – insbesondere auf 40 °C erwärmt – eine sehr hautschonende und kostengünstige Variante, obwohl der Lösevorgang etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt als bei aggressiveren Mitteln wie reinem Aceton.

Warum wird von der Nutzung von Nagellackentferner abgeraten?

Die Experimente zeigten, dass Nagellackentferner die Haut extrem schädigen und austrocknen können, was ihre Eignung als kosmetisches Mittel zur sicheren Beseitigung von Sekundenkleber infrage stellt.

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Details

Titel
Entwicklung einer Methode zur Lösen zweier Finger, die mit Sekundenkleber zusammen geklebt wurden
Note
15
Autor
Helene Zeisig (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
19
Katalognummer
V345345
ISBN (eBook)
9783668354913
ISBN (Buch)
9783668354920
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Chemie Sekundenkleber Ethyl-2-Cyanacrylat Methodenentwwicklung Cyanacrylate Versuchsreihe Lösen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Helene Zeisig (Autor:in), 2016, Entwicklung einer Methode zur Lösen zweier Finger, die mit Sekundenkleber zusammen geklebt wurden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/345345
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Leseprobe aus  19  Seiten
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