Diese Einsendeaufgaben behandeln die Programmplanung und Marketing in der Weiterbildung.
Aus dem Inhalt:
- Adressatenforschung;
- Bildung, Milieu und Migration und ihr Einfluss auf Erwachsenenbildung/Weiterbildung;
- Kundenorientierung;
- Anwendungsbeispiel
Inhaltsverzeichnis
- Einsendeaufgabe 1
- Einsendeaufgabe 2
- Einsendeaufgabe 3
- Einsendeaufgabe 4
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Einsendeaufgaben befassen sich mit der Adressatenforschung und der Bedeutung von Milieus und Migration für die Weiterbildung. Die Aufgaben zielen darauf ab, die Grundlagen der Adressatenforschung zu beleuchten, zentrale Studien zu analysieren und die Bedeutung dieser Erkenntnisse für die Programmplanung und das Bildungsmarketing in der Erwachsenenbildung zu diskutieren.
- Anfänge und zentrale Leitstudien der Adressatenforschung
- Die "Entdeckung des Adressaten" in der Göttinger Studie
- Milieu-übergreifende Befunde zu Migranten in Deutschland
- Integrationsbarrieren und Bildungschancen von Migranten
- Die Relevanz von Milieu- und Migrationsforschung für die Weiterbildungspraxis
Zusammenfassung der Kapitel
Einsendeaufgabe 1
Diese Aufgabe analysiert die Anfänge der Adressatenforschung in Deutschland und beleuchtet zentrale Leitstudien wie die Hildesheim-Studie, die Göttinger Studie und die Oldenburg-Studie. Die "Entdeckung des Adressaten" wird in der Göttinger Studie verortet und die Bedeutung der Schulbildung als Prädiktor für die Teilnahme an Weiterbildung wird hervorgehoben.
Einsendeaufgabe 2
Die zweite Aufgabe befasst sich mit den Studien "Lebenswelten von Menschen mit Migrationshintergrund" und "Bildung, Milieu & Migration". Diese Studien zeichnen ein differenziertes Bild von Migranten-Milieus in Deutschland und heben die Bedeutung von Bildung für die Integration hervor. Die Ergebnisse der Studien werden in Bezug auf ihre Relevanz für die Erwachsenenbildung und Weiterbildung diskutiert.
Schlüsselwörter
Adressatenforschung, Weiterbildung, Bildungsmarketing, soziale Milieus, Migranten, Integration, Bildungsverläufe, Lebenswelten, Bildungschancen, Integrationsbarrieren, Deutschkenntnisse, Milieuforschung, SINUS-Studie, "Lebenswelten von Menschen mit Migrationshintergrund", "Bildung, Milieu & Migration", "Weiterbildungsschere", Matthäusprinzip.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Adressatenforschung in der Weiterbildung?
Die Adressatenforschung untersucht die Zielgruppen von Bildungsangeboten, ihre sozialen Hintergründe und die Faktoren, die ihre Teilnahme an Weiterbildungen beeinflussen.
Welchen Einfluss hat die Migration auf die Erwachsenenbildung?
Migration beeinflusst die Programmplanung durch spezifische Integrationsbarrieren, Bildungsbedarfe und die Notwendigkeit, milieuspezifische Lebenswelten von Migranten zu berücksichtigen.
Was besagt das "Matthäusprinzip" im Bildungskontext?
Es beschreibt die "Weiterbildungsschere": Wer bereits über eine gute Bildung verfügt, nimmt eher an Weiterbildungen teil, während Bildungsferne seltener erreicht werden.
Was sind SINUS-Studien?
SINUS-Studien kategorisieren die Bevölkerung in soziale Milieus nach Werten und Lebensstilen, was für ein zielgruppengenaues Bildungsmarketing essenziell ist.
Warum ist Kundenorientierung in der Weiterbildung wichtig?
Um Programme erfolgreich am Markt zu platzieren, müssen Bildungsanbieter die spezifischen Erwartungen und Lebensumstände ihrer Teilnehmer (Kunden) genau kennen.
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- Martina Kellner-Fichtl (Autor), 2016, Programmplanung und Marketing in der Weiterbildung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/344977