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Generation Online. Eine vergleichende Untersuchung der Rezeption von Print- und App-Artikeln am Beispiel der Wochenzeitung »DIE ZEIT«.

Titel: Generation Online. Eine vergleichende Untersuchung der Rezeption von Print- und App-Artikeln am Beispiel der Wochenzeitung »DIE ZEIT«.

Bachelorarbeit , 2016 , 80 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Imara Österreicher (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Massenmedien allgemein
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie gehen junge Erwachsene als Stellvertreter für die »Generation Online« in der heutigen Zeit mit verschiedenen Ausgabeformaten eines Printmediums um? Was sind ihre Vorlieben im Bezug auf die Rezeption von Medienangeboten und wie kommen sie mit den unterschiedlichen Angeboten zurecht? Diese Fragen bildeten die Grundlage dieser qualitativen Untersuchung. Der Fokus liegt dabei auf den Unterschieden, welche die beiden Ausgabemedien Print und App mit sich bringen.

Ausgangspunkt der Untersuchung stellen dabei ausgewählte Artikel aus der Wochenzeitung »DIE ZEIT« dar, welche sich in Deutschland sowohl in der Print- als auch in der Onlineausgabe großer Beliebtheit erfreut. Für die Untersuchung wurde eine Methoden-Kombination aus standardisiertem Fragebogen, Blickaufzeichnung, lautem Denken und leitfadengestützter Befragung verwendet. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der mündlichen Befragung der Probanden, da vor allem die Meinungen und Empfindungen der Zielgruppe von Interesse waren. Die durch die Befragung gewonnenen Daten wurden anhand der durch die Blickaufzeichnung gewonnenen Bilder und Grafiken unterstützt und veranschaulicht. Die Stichprobe bestand aus Studierenden im Alter von 19 bis 28 Jahren.

Leseprobe


Inhalt

1. Einleitung

2. Ausgangssituation und theoretischer Rahmen

2.1 Rezeptionsforschung

2.2 Die Generation Online und die Digital Natives

2.3 Forschungsstand

2.4 Forschungshypothesen

3. Empirischer Teil

3.1 Produktanalyse

3.1.1 Die Wochenzeitung „DIE ZEIT“ und das Ressort „Wissen“

3.1.2 Ausgewählter Artikel „Wozu ein Handy?“

3.1.3 Ausgewählter Artikel „Die perfekte Erinnerung“

3.1.4 Vergleich der beiden Darstellungsweisen und mögliche Problem-Elemente

3.2 Methodenauswahl

3.2.1 Methode: Lautes Denken

3.2.2 Methode: Blickaufzeichnung/Eye-Tracking

3.2.3 Methode: Leitfadeninterview

3.2.4 Methode: Fragebogen

3.2.5 Durchführung

4. Forschungsergebnisse

4.1 Aspekt: Orientierung und Gestaltung

4.2 Aspekt: Leseerlebnis

4.3 Aspekt: Situation und Präferenz (Print vs. App/Digital)

5. Zusammenfassung und Diskussion

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit untersucht das Rezeptionsverhalten junger Erwachsener (Digital Natives) im Hinblick auf journalistische Artikel. Dabei werden die Unterschiede in der Nutzung und Wahrnehmung von Print-Artikeln im Vergleich zu digitalen App-Ausgaben der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ analysiert, um zu verstehen, wie diese Generation Medien konsumiert und bewertet.

  • Vergleich zwischen Print- und App-Rezeption
  • Einfluss von Textdesign und visuellen Elementen
  • Orientierungsmuster innerhalb unterschiedlicher Medienformate
  • Medienpräferenzen der Generation Online
  • Rolle von Haptik und Nutzungssituation (Mobilität vs. bewusste Lesezeit)

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Ausgewählter Artikel „Wozu ein Handy?“

Der Artikel „Wozu ein Handy?“ von Fritz Habekuss und Stefan Schmitt ist am 1. Oktober 2015 im Ressort „Wissen“ erschienen (Ausgabe No.40/2015). Der Artikel stellt dem Leser die Bedeutsamkeit von Smartphones für Flüchtlinge dar. Er erstreckt sich über eine gesamte Zeitungsseite und besteht, wenn man eine grobe Einteilung vornimmt, aus drei Spalten. Diese wiederum können in einzelne Elemente aufgegliedert werden. Hauptelement stellt der sich in der Seitenmitte befindende Haupttext dar, welcher wiederum in drei Spalten gegliedert ist und von einem großen Bildelement, das ein Smartphone darstellt, gerahmt ist. Das Medienangebot erfüllt mehrere journalistische Funktionen. Die Schwerpunkte liegen dabei auf dem „Informieren“ (Textelemente) und „Illustrieren“ (Bildelemente). Bei einer linearen Rezeption ergibt sich folgende Themensequenz: Zunächst wird eine Situation in einer Flüchtlings-Wohngemeinschaft beschrieben, dann ein Fallbeispiel gegeben und anhand dessen die Relevanz und Bedeutsamkeit von Smartphones für bereits geflüchtete Menschen, sowie Menschen die sich momentan auf der Flucht befinden, erklärt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung thematisiert das veränderte Mediennutzungsverhalten der sogenannten „Digital Natives“ im Zuge der Digitalisierung und stellt die Forschungsfrage nach den Unterschieden in der Rezeption von Print- und Digitalmedien.

2. Ausgangssituation und theoretischer Rahmen: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Rezeptionsforschung sowie Charakteristika der Generation Online und der Digital Natives erörtert, um eine Basis für die aufgestellten Forschungshypothesen zu schaffen.

3. Empirischer Teil: Dieser Abschnitt beschreibt detailliert die Analyse des ausgewählten Medienangebots der „ZEIT“, die methodische Vorgehensweise durch eine Kombination aus Eyetracking, lauten Denken und Interviews sowie die Durchführung der Studie mit den Probanden.

4. Forschungsergebnisse: Hier werden die durch die Datenerhebung gewonnenen Erkenntnisse zu Aspekten wie Orientierung, Gestaltung, Leseerlebnis und Medienpräferenzen präsentiert und in den Kontext der untersuchten Print- und App-Varianten gesetzt.

5. Zusammenfassung und Diskussion: Dieses Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse der qualitativen Untersuchung zusammen und diskutiert diese im Hinblick auf das Verhalten der Zielgruppe bei unterschiedlichen Ausgabeformaten.

6. Fazit und Ausblick: Das Fazit beantwortet die eingangs gestellten Forschungsfragen und überprüft die aufgestellten Hypothesen, während der Ausblick mögliche Anknüpfungspunkte für zukünftige wissenschaftliche Untersuchungen aufzeigt.

Schlüsselwörter

Generation Online, Digital Natives, Rezeptionsforschung, Printmedien, digitale Medien, Eyetracking, Mediennutzung, Zeitungsdesign, Leseerlebnis, Medienkompetenz, mobile Nutzung, Journalismus, qualitative Sozialforschung, Informationsbeschaffung, Medienaffinität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie junge Erwachsene der Generation Online journalistische Inhalte rezipieren, wenn sie ihnen in unterschiedlichen Formaten – gedruckt auf Papier oder digital via App – präsentiert werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Im Zentrum stehen die Mediennutzungsgewohnheiten, die Wirksamkeit von Gestaltungselementen (Text-Bild-Verhältnis), Orientierungshilfen in verschiedenen Formaten sowie das Leseerlebnis der Probanden.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, herauszufinden, ob und wie das Ausgabemedium (Print vs. App) die Art und Weise der Informationsaufnahme, die Orientierung und die Einschätzung der Artikelqualität durch junge Erwachsene beeinflusst.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Studie nutzt einen qualitativen methodischen Ansatz, bestehend aus Eyetracking (Blickaufzeichnung) zur Objektivierung des Rezeptionsverhaltens, lauten Denken (Verbalisierung der Gedanken) sowie Leitfadeninterviews und Fragebögen zur Ermittlung subjektiver Einschätzungen.

Was wird im Hauptteil der Untersuchung behandelt?

Der Hauptteil analysiert das konkrete Medienangebot der „ZEIT“, stellt die methodische Auswahl und Durchführung der Studie dar und präsentiert die daraus resultierenden Forschungsergebnisse bezüglich Orientierung, Bildwirkung und Leseempfinden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Generation Online, Digital Natives, Rezeptionsforschung, Eyetracking, Printmedien, App-Rezeption, Mediennutzung und Zeitungsdesign.

Warum schneidet das gedruckte Format bei den Probanden oft schlechter ab, obwohl sie den Überblick loben?

Die Probanden schätzen zwar den „Gesamtüberblick“ der großen Zeitungsseite, kritisieren jedoch das „unhandliche Format“ und die mangelnde Flexibilität bei der Nutzung unterwegs im Vergleich zum mobilen Tablet.

Inwiefern beeinflusst das Scrollen bei der App-Version die Wahrnehmung der Texte?

Das Scrollen fördert eine stärker lineare Rezeption, erschwert jedoch die Orientierung innerhalb des Artikels, da der Leser zu Beginn der Lektüre keinen Überblick über die gesamte Artikellänge erhält.

Warum wurden die Screenshots im Artikel „Wozu ein Handy?“ von vielen als „aussagelos“ empfunden?

Die Probanden betrachteten diese Form der Bebilderung als zu alltäglich und „Standard“, da die meisten Nutzer mit der Funktionsweise und dem Aussehen von Smartphone-Oberflächen bereits bestens vertraut sind.

Ende der Leseprobe aus 80 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Generation Online. Eine vergleichende Untersuchung der Rezeption von Print- und App-Artikeln am Beispiel der Wochenzeitung »DIE ZEIT«.
Hochschule
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)  (Institut für Germanistik: Literatur, Sprache, Medien)
Note
1,7
Autor
Imara Österreicher (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
80
Katalognummer
V344826
ISBN (eBook)
9783668349506
ISBN (Buch)
9783668349513
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rezeptionsforschung Eye-Tracking Print Online Medien Jugendliche Generation Y Lautes Denken Mediennutzung App Zeitung Die Zeit Generation Online Print vs. Online Methoden-Kombination qualitative Forschung Blickaufzeichnung Leitfadeninterviews Neue Medien Tablet Tablet vs. Zeitung Mediennutzungsverhalten Multimodal Multimodalität Text-Bild-Beziehung Analyse Produktanalyse Datenauswertung Rezeptionsstudie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Imara Österreicher (Autor:in), 2016, Generation Online. Eine vergleichende Untersuchung der Rezeption von Print- und App-Artikeln am Beispiel der Wochenzeitung »DIE ZEIT«., München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/344826
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  80  Seiten
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