Die vorliegende Präsentation befasst sich mit der Neoinstitutionalistischen Organisationstheorie. Im Fokus stehen die Theorien von Paul DiMaggio sowie Andrew B. Hargadon und Yellowlees Douglas. In beiden Fällen werden nach einer Vorstellung der Autoren deren Theorie, Forschungsfrage, Gegenstand der Forschung, Methodik beziehungsweise Operationalisierung sowie Ergebnisse und eine kritische Würdigung präsentiert.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Paul DiMaggio (1991)
- 1.1 Vorstellung des Autors
- 1.2 Theorie
- 1.3 Forschungsfrage
- 1.4 Gegenstand
- 1.5 Methodik/Operationalisierung
- 1.6 Ergebnisse
- 1.7 Kritische Würdigung
- 2. Andrew B. Hargadon & Yellowlees Douglas (2001)
- 2.1 Vorstellung der Autoren
- 2.2 Theorie
- 2.3 Forschungsfrage
- 2.4 Gegenstand
- 2.5 Methodik/Operationalisierung
- 2.6 Ergebnisse
- 2.7 Kritische Würdigung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text befasst sich mit der empirischen Untersuchung der neoinstitutionalistischen Organisationstheorie. Er analysiert verschiedene Studien, die sich mit der Institutionalisierung von Organisationen und organisationalen Feldern befassen.
- Die Rolle der Professionalisierung bei der Institutionalisierung neuer Organisationsformen
- Die Struktur und Entwicklung von organisationalen Feldern
- Die Bedeutung von Isomorphie und normativen Druck für die Institutionalisierung
- Die Auswirkungen von professionellen Fachkenntnissen auf die Organisation
- Die Analyse von Fallstudien und deren Bedeutung für die Theoriebildung
Zusammenfassung der Kapitel
1. Paul DiMaggio (1991)
Dieses Kapitel stellt die Arbeit von Paul DiMaggio vor, die sich mit dem Verhältnis von Professionalisierung und Institutionalisierung im Organisationsfeld der US-amerikanischen Kunstmuseen zwischen 1920 und 1940 befasst. Die Studie untersucht, wie Professionalisierung einerseits Reformen einleitete und andererseits die feldweite Organisation vorantrieb.
2. Andrew B. Hargadon & Yellowlees Douglas (2001)
Dieses Kapitel analysiert die Arbeit von Hargadon & Douglas, die sich mit der Entstehung und Entwicklung von Innovationen in organisationalen Feldern beschäftigt. Die Studie untersucht, wie neue Technologien und Ideen durch Interaktion und Zusammenarbeit innerhalb eines Feldes entstehen und sich verbreiten.
Schlüsselwörter
Die zentralen Schlüsselwörter des Textes sind: neoinstitutionalistische Organisationstheorie, Professionalisierung, Institutionalisierung, Organisationsfeld, Isomorphie, normativer Druck, Feldstrukturierung, Innovation, Interaktion, Zusammenarbeit, Fallstudie.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die neoinstitutionalistische Organisationstheorie?
Diese Theorie untersucht, wie Organisationen durch ihre Umwelt und gesellschaftliche Erwartungen (Institutionen) geprägt werden, oft um Legitimität zu erlangen.
Welchen Beitrag leistete Paul DiMaggio zur Theorie?
DiMaggio untersuchte die Institutionalisierung von US-Kunstmuseen und zeigte auf, wie Professionalisierung zur Angleichung (Isomorphie) von Organisationsformen führt.
Was bedeutet "Isomorphie" in Organisationen?
Isomorphie beschreibt den Prozess, durch den Organisationen in einem Feld einander immer ähnlicher werden, getrieben durch Zwang, Nachahmung oder normativen Druck.
Wie erklären Hargadon und Douglas die Entstehung von Innovationen?
Sie analysieren, wie neue Technologien durch Interaktion und Zusammenarbeit innerhalb organisationaler Felder entstehen und sich verbreiten.
Was ist ein "organisationales Feld"?
Ein Feld umfasst alle Akteure (Organisationen, Regulierer, Kunden), die in einem bestimmten Bereich (z.B. Museen oder Automobilbau) miteinander interagieren und geteilte Normen entwickeln.
- Quote paper
- Selina Thal (Author), 2009, Neoinstitutionalistische Organisationstheorie. Die Ansätze von Paul DiMaggio, Andrew Hargadon und Yellowlees Douglas im Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/343964