Die Globalisierung der Kapitalmärkte hat dazu geführt, dass die internationalen Rechnungslegungsvorschriften stark an Bedeutung gewonnen haben. Die gemeinsame Sprache der Rechnungsleger heißt International Financial Reporting Standard (IFRS) des International Accounting Standards Board (lASB).
Der Durchbruch der IFRS gelang in der Europäischen Union am 19. Juli 2002 mit der Verabschiedung der so genannten IAS-Verordnung. Auf Grund dieser Verordnung sind kapitalmarktorientierte Unternehmen mit Sitz in der Europäischen Union ab dem Geschäftsjahr 2005 verpflichtet ihren Konzernabschluss nach den Vorschriften der IFRS zu erstellen, für die andere Konzerne oder Gesellschaften stehen sie zur Wahl. Da die Abschlüsse von Land zu Land Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede aufweisen können, hat es sich das International Accounting Standards Committee (lASe) zur Aufgabe gemacht, die Vorschriften, Standards und Verfahren hinsichtlich der Aufstellung und Darstellung zu harmonisieren und anzugleichen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Grundlagen
- IASB
- IAS/IFRS
- Entwicklung des IFRS in den letzten 5 Jahren
- IFRS 11,,Gemeinsame Vereinbarungen“
- IFRS 12,,Engagement bei anderen Unternehmen“
- IFRS 13,,Bemessung des beilegenden Zeitwertes“
- IFRS 14,,Regulatorische Abgrenzung“
- IFRS 15,,Erlöse aus Verträgen mit Kunden“
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Entwicklung des International Financial Reporting Standard (IFRS) in den letzten fünf Jahren. Sie analysiert die Änderungen, die der IFRS während dieser Zeit durchlaufen hat, und setzt diese in den Kontext aktueller Diskussionen und Trends. Darüber hinaus werden die Potenziale der Standards beleuchtet.
- Analyse der Entwicklung des IFRS in den letzten fünf Jahren
- Identifizierung von Trends und Diskussionen im Zusammenhang mit dem IFRS
- Bewertung der Potenziale des IFRS
- Beurteilung der Auswirkungen der IFRS-Entwicklung auf die Rechnungslegungspraxis
- Ausblick auf zukünftige Entwicklungen des IFRS
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema IFRS ein und erläutert die Bedeutung der internationalen Rechnungslegungsvorschriften im Kontext der Globalisierung der Kapitalmärkte. Kapitel zwei legt die Grundlagen für das Verständnis des IFRS dar, indem es das International Accounting Standards Board (IASB) und die IAS/IFRS-Standards erläutert. Kapitel drei beleuchtet die Entwicklung des IFRS in den vergangenen fünf Jahren und kommentiert diese mit aktuellen Trends und Diskussionen. Das Fazit fasst die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Schlüsselwörter
International Financial Reporting Standards (IFRS), International Accounting Standards Board (IASB), Rechnungslegung, Globalisierung, Kapitalmärkte, Trends, Diskussionen, Potenziale, IAS/IFRS-Standards, IFRS 11, IFRS 12, IFRS 13, IFRS 14, IFRS 15.
Häufig gestellte Fragen
Was sind IFRS und wer ist dafür verantwortlich?
Die International Financial Reporting Standards (IFRS) sind internationale Rechnungslegungsvorschriften. Herausgegeben werden sie vom International Accounting Standards Board (IASB).
Seit wann sind IFRS für EU-Unternehmen verpflichtend?
Seit dem Geschäftsjahr 2005 sind kapitalmarktorientierte Unternehmen in der EU verpflichtet, ihren Konzernabschluss nach IFRS zu erstellen.
Welche neuen Standards wurden zwischen 2010 und 2015 besonders wichtig?
Wichtige Entwicklungen umfassten IFRS 11 (Gemeinsame Vereinbarungen), IFRS 13 (Bemessung des beilegenden Zeitwertes) und IFRS 15 (Erlöse aus Verträgen mit Kunden).
Was ist das Ziel der Harmonisierung durch IFRS?
Das Ziel ist es, die Vergleichbarkeit von Jahresabschlüssen weltweit zu verbessern und eine „gemeinsame Sprache“ für die globale Finanzberichterstattung zu schaffen.
Was regelt der Standard IFRS 15?
IFRS 15 regelt die Umsatzrealisierung und legt fest, wie und wann Erlöse aus Verträgen mit Kunden in der Bilanz auszuweisen sind.
- Quote paper
- Steve Mitchel (Author), 2015, Die Entwicklung der IFRS seit 2010. Trends, Diskussionen, Potentiale, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/343233