Inhaltsverzeichnis
1. Lehr- und Lernziele
Grobziele
Feinziele – Sonderpädagogische Ziele
2. Bedingungsanalyse
Momentane Situation
Schüleranalyse bezüglich der Themenstellung
3. Verlaufsplanung
Durchgeführt wurde die Therapiestunde in einer Grundschule im Rahmen des Gemeinsamen Unterrichts (GU). Es handelt sich um eine Einzelförderung.
Inhaltsverzeichnis
- Lehr- und Lernziele
- Grobziele
- Feinziele - Sonderpädagogische Ziele
- Bedingungsanalyse
- Momentane Situation
- Schüleranalyse bezüglich der Themenstellung
- Verlaufsplanung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Kurzlektion für F. am 17.01.2005 zielt darauf ab, seine Sprachentwicklung im Bereich des Stotterns zu fördern und seine Sprechfähigkeiten zu verbessern. Die Stunde soll ihm helfen, seine Atmung besser zu kontrollieren und zu lernen, diese beim Sprechen effektiv einzusetzen.
- Verbesserung der Atmungskontrolle und -technik
- Steigerung des Selbstbewusstseins durch Erfolgserlebnisse
- Training der Artikulation und des Redeflusses
- Förderung der visuellen, taktilen und akustischen Wahrnehmung durch Sprechübungen vor dem Spiegel
- Entwicklung von Strategien zur Überwindung von Sprechhemmnissen
Zusammenfassung der Kapitel
Lehr- und Lernziele
Die Lektion verfolgt das Grobziel, F.'s Selbstbewusstsein durch Erfolgserlebnisse zu stärken. Dabei wird er in Atem- und Atemruheübungen die Einteilung der Luft zum Sprechen üben und sein Atemvolumen kennenlernen. Weiterhin soll F. mit Nachsprech- und Assoziationsübungen mit und ohne Spiegel den kontrollierten Einsatz seiner Stimme trainieren. Die Feinziele fokussieren auf die Förderung der Konzentration durch Atemübungen, die Verbesserung der Vokalisation durch Zwerchfellatmung und das Training der Atmung und Artikulation durch Silbenübungen.
Bedingungsanalyse
F. erhält zurzeit Einzelförderung, da eine gemeinsame Förderung in anderen Unterrichtsfächern aufgrund von Terminproblemen und geringer Sprechanteile im Unterricht nicht möglich war. Die Analyse von F.'s Leistungsbereichen zeigt, dass er eine Redefluss-Störung (Balbuties klonisch-tonisch) hat, während andere Ebenen unauffällig sind. Dies führt zu pädagogischen Konsequenzen wie Atemschulung, Nachsprechübungen und der Förderung des freien Sprechens. F. wird als offener und lebenslustiger Junge beschrieben, der gerne und viel erzählt, wodurch eine positive Einstellung zur Förderung angenommen werden kann.
Schlüsselwörter
Die Kurzlektion konzentriert sich auf die Förderung der Sprachentwicklung von F., der an einer Redefluss-Störung (Balbuties) leidet. Die wichtigsten Themen sind die Atmungskontrolle, die Stimmbildung, die Artikulation und die Verbesserung des Selbstbewusstseins. Durch verschiedene Übungen, wie Atem-, Nachsprech- und Assoziationsübungen, soll F. seine Sprechfähigkeiten verbessern und mehr Sicherheit im Sprechen erlangen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptziel dieser Stottertherapie-Lektion?
Das Ziel ist die Förderung der Sprachentwicklung, die Verbesserung der Atmungskontrolle und die Stärkung des Selbstbewusstseins des Schülers.
Welche Atemtechniken werden in der Stunde geübt?
Der Fokus liegt auf der Zwerchfellatmung und der korrekten Einteilung der Luft beim Sprechen von Silben und Wörtern.
Warum werden Übungen vor dem Spiegel durchgeführt?
Der Spiegel dient der visuellen Rückmeldung, damit der Schüler seine Artikulation und den kontrollierten Einsatz seiner Stimme besser wahrnehmen kann.
Was versteht man unter „Balbuties klonisch-tonisch“?
Es handelt sich um eine Form der Redefluss-Störung (Stottern), die durch wiederholende (klonische) und verkrampfte (tonische) Sprechblockaden gekennzeichnet ist.
Welche Rolle spielen Assoziationsübungen?
Assoziationsübungen fördern das freie Sprechen und helfen dem Schüler, Sprechhemmnisse in einem spielerischen Kontext zu überwinden.
Wie ist die sonderpädagogische Situation des Schülers?
Der Schüler erhält Einzelförderung im Rahmen des Gemeinsamen Unterrichts (GU), da seine Sprechanteile im regulären Klassenverband oft zu gering sind.
- Quote paper
- Katrin Niemann (Author), 2005, Kurzlektion Stottertherapie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/34241