In den letzten Jahrhunderten haben sich unterschiedliche Ansätze entwickelt, um die wirtschaftlichen Zusammenhänge einer Volkswirtschaft zu erklären. Zu den Populärsten zählen die Neoklassik und die Theorien von John Maynhard Keynes, der aus ihnen den Keynesianismus formte. Im Folgenden stelle ich die Kernaspekte der jeweiligen Theorien heraus, um zu analysieren, wovon Einkommen, Beschäftigung, Zins und Ersparnis beeinflusst werden und warum.
Für die nachfolgenden Erklärungen und Grafiken habe ich mich auf die typischen Funktionsverläufe beschränkt. Demnach können die Theorien für speziellere Fälle auf anderen Annahmen beruhen und abweichende Verläufe hervorrufen, welche jedoch auf Grund ihres Umfangs nicht weiter behandelt werden und sich zudem nur im System einer geschlossenen Volkswirtschaft bewegen. Zur Vereinfachung wird von der Neoklassik oder dem neoklassischen Paradigma gesprochen, ohne dabei zusätzlich zu erwähnen, dass es sich dabei um die Sicht auf die makroökonomische Neoklassik handelt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Neoklassik
- Allgemeine Grundsätze
- Beschäftigung
- Einkommen
- Zins
- Ersparnis
- Keynesianismus
- Allgemeine Grundsätze
- Zins
- Ersparnis
- Einkommen
- Beschäftigung
- Resümee
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit vergleicht die neoklassischen und keynesianischen Ansätze zur Erklärung wirtschaftlicher Zusammenhänge in einer Volkswirtschaft. Sie analysiert die Einflussfaktoren für Einkommen, Beschäftigung, Zins und Ersparnis innerhalb der beiden Paradigmen.
- Grundlegende Prinzipien der Neoklassik und des Keynesianismus
- Determinanten der Beschäftigung im neoklassischen Modell
- Einkommen und seine Determinanten in beiden Paradigmen
- Die Rolle des Zinses und der Ersparnis in den neoklassischen und keynesianischen Theorien
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Arbeit führt in die neoklassischen und keynesianischen Ansätze zur Erklärung wirtschaftlicher Zusammenhänge ein und stellt die zentralen Themenbereiche vor.
- Neoklassik: Dieses Kapitel beschreibt die grundlegenden Prinzipien der neoklassischen Makroökonomie, die auf dem Modell der neoklassischen Mikroökonomie beruhen. Es erläutert die Konzepte von vollkommener Konkurrenz, Gewinnmaximierung und Nutzenmaximierung sowie die Dichotomie zwischen realem und monetärem Sektor.
- Beschäftigung (Neoklassik): Hier wird die Arbeitsnachfrage der Unternehmen und das Arbeitsangebot der Haushalte im neoklassischen Modell behandelt. Es werden die Beziehung zwischen Grenzproduktivität der Arbeit und Arbeitsnachfrage sowie die Determinanten des Arbeitsangebots durch die Haushalte erklärt.
Schlüsselwörter
Neoklassik, Keynesianismus, Einkommen, Beschäftigung, Zins, Ersparnis, Grenzproduktivität der Arbeit, Arbeitsnachfrage, Arbeitsangebot, Gewinnmaximierung, Nutzenmaximierung, Dichotomie, Vollbeschäftigung, Reallohnsatz.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Hauptunterschied zwischen Neoklassik und Keynesianismus?
Die Neoklassik setzt auf Selbstregulierung der Märkte und Vollbeschäftigung durch Reallohnanpassung, während der Keynesianismus die Bedeutung der Gesamtnachfrage und staatlicher Eingriffe betont.
Wie wird Beschäftigung im neoklassischen Modell bestimmt?
Sie ergibt sich aus dem Gleichgewicht am Arbeitsmarkt, wobei die Arbeitsnachfrage von der Grenzproduktivität der Arbeit abhängt.
Welche Rolle spielt der Zins in der Neoklassik?
Der Zins ist der Preis, der Ersparnis und Investition ins Gleichgewicht bringt; er wird primär durch reale Faktoren bestimmt.
Was besagt die keynesianische Theorie zum Einkommen?
Das Einkommen wird durch die effektive Nachfrage bestimmt; ist diese zu gering, kann es zu Unterbeschäftigung kommen, die sich nicht von selbst löst.
Was bedeutet die "Dichotomie zwischen realem und monetärem Sektor"?
In der Neoklassik beeinflusst die Geldmenge nur das Preisniveau (nominale Größen), hat aber langfristig keinen Einfluss auf reale Größen wie Produktion oder Beschäftigung.
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- Tamara Erdenberger (Author), 2016, Einkommen, Beschäftigung, Zins und Ersparnis im neoklassischen und keynesianischen Paradigma, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/341689