Die vorliegende Arbeit versucht die Frage zu beantworten, welche Vorstellungskultur in der Öffentlichkeit von der historischen Größe vorhanden ist. Am Beispiel Otto von Bismarcks soll dieser Frage nachgegangen werden, der oft durch die disparaten Charakteristika „eiserner Kanzler“ und „ehrlicher Makler“ beschrieben wird.
Letzteres Attribut, welches das Bild des Staatsmannes erkennbar prägte, wird in diesem Essay im Konnex des Berliner Kongresses von 1878 versucht facettenreich darzustellen. Dahingehend lautet der Titel der Ausarbeitung: Otto von Bismarck: Der „ehrliche Makler“ und der Berliner Kongress. Als Grundlage dient eine künstlerische Darstellung der Verhandlungsteilnehmer.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Hauptteil
- 2.1 Die Balkankrise
- 2.1.1 Die Interessen der Großmächte
- 2.1.2 Der Frieden von San Stefano
- 2.1.3 Der drohende Krieg
- 2.2 Der Berliner Kongress
- 2.2.1 Die Delegierten
- 2.2.2 Die Verhandlung
- 2.1 Die Balkankrise
- 3. Fazit
- 4. Literatur- und Quellenverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Studienarbeit befasst sich mit der Expertenrede von Prof. Dr. Michael Gehler über Otto von Bismarck und die Europaideen seiner Zeit. Der Essay untersucht das Attribut „ehrlicher Makler" im Kontext des Berliner Kongresses von 1878, um Bismarcks Rolle in der europäischen Politik zu beleuchten.
- Die Balkankrise als Ausgangspunkt für den Berliner Kongress
- Die Interessen der europäischen Großmächte im Balkan
- Der Frieden von San Stefano und seine Auswirkungen
- Die Verhandlungen und Entscheidungen des Berliner Kongresses
- Bismarcks Rolle als „ehrlicher Makler“
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung
Die Einleitung führt in die Thematik der Studienarbeit ein und beschreibt den Kontext der Expertenrede von Prof. Dr. Michael Gehler über Otto von Bismarck.
2. Hauptteil
2.1 Die Balkankrise
Dieser Abschnitt beschreibt die Balkankrise als Ausgangspunkt für den Berliner Kongress und beleuchtet die Interessen der Großmächte in der Region. Zudem werden die Ereignisse des russisch-osmanischen Krieges und der Frieden von San Stefano erörtert.
2.2 Der Berliner Kongress
Dieser Abschnitt thematisiert den Berliner Kongress und die beteiligten Delegierten. Des Weiteren werden die Verhandlungsprozesse und die Entscheidungen des Kongresses beleuchtet.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Otto von Bismarck, Berliner Kongress, Balkankrise, Großmächte, europäische Friedenspolitik, „ehrlicher Makler“, Interessenpolitik, Machtpolitik, Südosteuropa, Frieden von San Stefano.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Bismarcks Attribut des „ehrlichen Maklers“?
Es beschreibt Bismarcks Rolle als neutraler Vermittler zwischen den europäischen Großmächten, insbesondere während des Berliner Kongresses 1878.
Was war der Anlass für den Berliner Kongress?
Der Kongress wurde einberufen, um die Balkankrise und die Folgen des russisch-osmanischen Krieges sowie den Frieden von San Stefano diplomatisch zu regeln.
Welche Interessen verfolgten die Großmächte auf dem Balkan?
Die Mächte (darunter Russland, Österreich-Ungarn und Großbritannien) rangen um Einflussgebiete in Südosteuropa, was zu Spannungen und Kriegsgefahr führte.
Wie wird Bismarck in der Öffentlichkeit wahrgenommen?
Bismarck wird oft durch gegensätzliche Begriffe charakterisiert: einerseits als machtbewusster „eiserner Kanzler“, andererseits als diplomatischer „ehrlicher Makler“.
Welche Rolle spielt die künstlerische Darstellung in dieser Arbeit?
Eine künstlerische Darstellung der Verhandlungsteilnehmer des Kongresses dient als visuelle Grundlage für die Analyse der historischen Ereignisse.
Was war das Ergebnis des Friedens von San Stefano?
Der Frieden von San Stefano sah weitreichende Gebietsgewinne für Russland und die Gründung eines Groß-Bulgariens vor, was den Widerstand der anderen Großmächte hervorrief.
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- Lehramt Bachelor Tobias Kantorski (Author), 2016, Otto von Bismarck. Der „ehrliche Makler“ und der Berliner Kongress, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/341475