Diversity Management gewinnt für Arbeitgeber zunehmend an Bedeutung. Doch der Weg zu einem gelungenen und produktiven Umgang mit der in Unternehmen auf-tretenden Vielfalt ist häufig kompliziert und problembehaftet. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es daher, einige Anregungen bezüglich einer der Diversitätsdimensionen – körperlicher Behinderung – zu liefern.
Da den Managern eines Unternehmens ein Großteil der Verantwortung für das Gelingen von Diversitätsmaßnahmen zukommt, wird im Folgenden eine Schulung für Führungskräfte beschrieben. Sie soll die Teilnehmer sensibilisieren und aufklären sowie sie mit notwendigen Fähigkeiten ausstatten, sodass sie die Vielfalt im Team zum Nutzen der Zusammenarbeit und des Unternehmens optimal fördern können. Da nicht alle Firmen und Organisationen gleichermaßen als Arbeitgeber für Personen mit körperlichen Behinderungen geeignet sind, konzentriert sich diese Arbeit auf den Dienstleistungssektor, ein Berufsfeld, in dem hauptsächlich geistige Arbeit gefordert ist. Um die Inhalte der Maßnahme leichter zugänglich zu machen, soll die Beschreibung anhand eines Beispiels verdeutlicht werden – in diesem Fall dem der Deutschen Rentenversicherung.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Vorstellung der einzelnen Schritte der Maßnahme
- 1) Sensibilisierung und Aufklärung
- 2) Implikationen der Kontakthypothese
- 3) Actualizing Social & Personal Identity Resources: ASPIRE model
- 4) Transformationale Führung
- Fazit
- Literatur
- Anhang
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit beschäftigt sich mit Diversity Management im Kontext körperlicher Behinderung und bietet eine Schulung für Führungskräfte im Dienstleistungssektor. Ziel ist es, Führungskräfte zu sensibilisieren und aufzuklären, um sie mit den notwendigen Fähigkeiten auszustatten, um Vielfalt im Team zum Nutzen der Zusammenarbeit und des Unternehmens zu fördern. Die Schulung konzentriert sich auf die Deutsche Rentenversicherung als Beispiel für einen Arbeitgeber, der sich für Inklusion und die Teilhabe behinderter Mitarbeiter einsetzt.
- Sensibilisierung für Stereotype und deren Auswirkungen
- Anwendung des ASPIRE Modells für Diversity Management
- Einführung in die transformale Führung
- Praktische Umsetzung und Beispiele aus der Deutschen Rentenversicherung
- Fokus auf die Förderung von Inklusion und Teilhabe behinderter Mitarbeiter
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung beleuchtet die wachsende Bedeutung von Diversity Management und die Vorteile eines inklusiven Arbeitsumfelds. Anschließend wird die Schulung für Führungskräfte vorgestellt, die aus mehreren Abschnitten besteht, die im Detail betrachtet werden. Der erste Abschnitt befasst sich mit der Sensibilisierung für Stereotype gegenüber Personen mit Behinderung und deren Auswirkungen auf das Arbeitsumfeld. Die Implikationen der Kontakthypothese werden erläutert, um die Bedeutung von Interaktion und positiven Kontakten zu verdeutlichen.
Im dritten Abschnitt wird das ASPIRE Modell vorgestellt, ein Werkzeug für Diversity Management, das auf die Aktivierung von sozialen und persönlichen Ressourcen fokussiert. Der vierte Abschnitt widmet sich der transformalen Führung und deren Bedeutung für die Förderung von Inklusion und Vielfalt.
Schlüsselwörter
Diversity Management, körperliche Behinderung, Stereotype, Kontakthypothese, ASPIRE Modell, transformationale Führung, Inklusion, Teilhabe, Deutsche Rentenversicherung, Dienstleistungssektor.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist Diversity Management für Arbeitgeber wichtig?
Diversity Management ermöglicht einen produktiven Umgang mit Vielfalt im Unternehmen, was die Zusammenarbeit verbessert und den Unternehmenserfolg fördert.
Was ist das Ziel der Schulung für Führungskräfte?
Die Schulung soll Führungskräfte für das Thema körperliche Behinderung sensibilisieren, über Stereotype aufklären und sie mit Inklusions-Fähigkeiten ausstatten.
Was beinhaltet das ASPIRE-Modell?
Das ASPIRE-Modell steht für "Actualizing Social & Personal Identity Resources" und dient der Aktivierung von Identitätsressourcen zur Förderung von Vielfalt.
Was besagt die Kontakthypothese im Diversity Management?
Die Kontakthypothese besagt, dass Vorurteile und Stereotype durch direkten, positiven Kontakt zwischen verschiedenen Gruppen abgebaut werden können.
Welche Rolle spielt transformationale Führung bei der Inklusion?
Transformationale Führung motiviert Mitarbeiter durch Visionen und individuelle Unterstützung, was entscheidend für die erfolgreiche Teilhabe behinderter Menschen ist.
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- Isabelle Fischer (Author), 2016, Diversity Management bei körperlicher Behinderung. Eine Schulung für Führungskräfte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/341142