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Zum Kästchen in Goethes Faust

Titel: Zum Kästchen in Goethes Faust

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2002 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: M.A. Andreas Reichard (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
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Johann Wolfgang von Goethes Werk ‚Faust, erster und zweiter Teil’ stellt sicherlich eines der bedeutendsten Werke der deutschen Literaturgeschichte dar. Neben den eigentlichen zwei Hauptwerken ‚Faust I’, erschienen 1808, und ‚Faust II’, erschienen nach 1832, existieren noch zwei weitere Versionen: ‚Faust. Ein Fragment’ von 1790 und der erst 1887 entdeckte ‚Urfaust’.1 Bei ‚Faust. Ein Fragment’ und bei Goethes ‚Urfaust’ handelt es sich um frühe Fassungen des ersten Teils.2 ‚Faust I’ ist demnach die endgültige Fassung. Augenscheinlichstes unterscheidendes Merkmal des ‚Urfaust’, des ‚Fragment’ und des ‚Faust I’ sind die Anzahl der Szenen und Verse, ebenso inhaltliche Unterschiede – zum Beispiel existiert im Urfaust kein ‚Prolog’ und somit auch nicht der Wettvorgang zwischen Gott und dem Teufel.

Jedoch soll das Augenmerk dieser Arbeit nicht auf die unterschiedlichen Faust–Fassungen gerichtet werden, sondern ein spezieller inhaltlicher Aspekt der Faust–Handlung, der allen Faust–Fassungen zu eigen ist, untersucht werden. Der Faust–Stoff ist in allen Fassungen ähnlich, nur mehr oder weniger ausführlich und ausgestaltet. Fausts Liebeserlebnis mit Gretchen, welches sein tragisches Ende nimmt – Gretchen als Kindsmörderin und zur Hinrichtung bestimmt – stellt eine der wichtigsten Handlungen im ‚Faust’ dar.3 Ein kleines, aber wichtiges Detail bezüglich der Gretchenhandlung – auch Gretchentragödie genannt – ist das Kästchen, welches Mephisto Gretchen zuspielt, um ihre Gunst für Faust zu gewinnen. Die folgende Arbeit soll demnach die Bedeutung des Kästchens innerhalb der Faustdichtung aufzeigen.

Anhand einer genaueren Betrachtung des Verhältnisses zwischen Faust und Gretchen soll die Verwendung des Kästchens im Handlungsablauf verdeutlicht werden. Ebenso stellt sich die Frage ob das Kästchen als Motiv unerlässlich für den Handlungsverlauf – und gar richtungsweisend für das Ende – ist. In diesem Zusammenhang erscheint es dann als sinnvoll, allgemeine Bedeutungen und Verwendungen des Kästchens zu untersuchen: In diesem Zusammenhang soll ein kleiner Blick in die Welt der Antike mehr Aufschluss über das Kästchenmotiv verschaffen – nämlich auf die „Cista mystica“, das geheimnisvolle Kästchen...

Leseprobe


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Details

Titel
Zum Kästchen in Goethes Faust
Hochschule
Universität Mannheim
Veranstaltung
Hauptseminar: 'Aktuelle Inszenierungen am Mannheimer Nationaltheater'
Note
1,3
Autor
M.A. Andreas Reichard (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
18
Katalognummer
V34045
ISBN (eBook)
9783638343701
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kästchen Goethes Faust Hauptseminar Inszenierungen Mannheimer Nationaltheater“
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M.A. Andreas Reichard (Autor:in), 2002, Zum Kästchen in Goethes Faust, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/34045
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Leseprobe aus  18  Seiten
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