Die Bedrohungslage für deutsche Bundeswehrsoldaten im Afghanistaneinsatz ist in den letzten Jahren drastisch gestiegen. So sind immer häufiger Meldungen von schweren Anschlägen oder Gefechten zu hören, in die deutsche Truppen verwickelt waren. Hierbei kommt es auch immer wieder zu verletzten oder gar getöteten Soldaten.
Doch neben diesen physischen Verletzungen, kehren auch immer mehr Soldaten in die Heimat zurück, die durch die teilweise traumatisierenden Ereignisse im Einsatz dort psychisch verletzt wurden.
Die Rede ist hierbei von der Posttraumatischen Belastungsstörung. Durch die häufigen und starken Eindrücke von Leid, Verwundung und Tod gezeichnet, entwickeln etliche heimkehrenden Angehörigen der Bundeswehr diese psychische Erkrankung. Doch die geleistete Unterstützung für die Betroffenen und ihre Angehörigen bleibt strittig. So ist in den deutschen Medien immer wieder deutliche Kritik an der Art der Unterstützung für die Erkrankten zu hören.
Inhaltsverzeichnis
- Zusammenfassung der Arbeit
- 1. Einleitung
- 2. Der Afghanistankrieg
- 2.1 Deutschland im Afghanistaneinsatz
- 3. Posttraumatische Belastungsstörung
- 3.1 Definition Posttraumatische Belastungsstörung
- 3.2 Anzahl PTBS-Betroffene
- 3.2.1 Anzahl PTBS-Betroffene in der Bundeswehr
- 4. Behandlung PTBS-Traumatisierter
- 4.1 Prävention
- 4.2 Betreuungsmaßnahmen durch den Sozialdienst der Bundeswehr
- 4.3 Maßnahmen zur Betreuung von Angehörigen, Reservisten und Hinterbliebenen
- 5. Kritik
- 6. Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit beschäftigt sich mit der Betreuung und Behandlung deutscher Soldaten, die aus dem Afghanistankonflikt in die Heimat zurückkehren. Dabei wird der Fokus auf die besonderen Herausforderungen gelegt, die durch die psychischen Traumata des Krieges entstehen, insbesondere im Kontext der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Die Arbeit beleuchtet das deutsche Engagement im Afghanistankrieg, die Auswirkungen des Konflikts auf die psychische Gesundheit der Soldaten und die verschiedenen Ansätze der Bundeswehr zur Behandlung von PTBS-Betroffenen.
- Das deutsche Engagement im Afghanistankrieg
- Die Auswirkungen des Afghanistankonflikts auf die psychische Gesundheit der Soldaten
- Die Definition und Verbreitung von Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS)
- Die Behandlung von PTBS-Betroffenen in der Bundeswehr
- Kritik am Behandlungskonzept der Bundeswehr
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Einleitung stellt die Problematik der Posttraumatischen Belastungsstörung bei Afghanistan-Heimkehrern dar und erläutert die Notwendigkeit einer Untersuchung des Betreuungs- und Behandlungskonzepts der Bundeswehr.
- Kapitel 2 gibt einen Überblick über den Afghanistankrieg, beleuchtet die Rolle Deutschlands im ISAF-Einsatz und skizziert die historische Entwicklung des Konflikts.
- Kapitel 3 befasst sich mit der Definition von Posttraumatischen Belastungsstörungen und beleuchtet die Anzahl der Betroffenen in der Bundeswehr.
- Kapitel 4 beschreibt die verschiedenen Behandlungsansätze für PTBS-Traumatisierte in der Bundeswehr, einschließlich Präventionsmaßnahmen, Betreuungsmaßnahmen durch den Sozialdienst sowie Angebote für Angehörige, Reservisten und Hinterbliebene.
Schlüsselwörter
Die zentralen Themen der Arbeit sind der Afghanistankrieg, das deutsche Engagement in Afghanistan, Posttraumatische Belastungsstörung, PTBS-Behandlung, Betreuungsangebote, Prävention, Sozialdienst der Bundeswehr, Kritik am Behandlungskonzept, Afghanistan-Heimkehrer.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)?
PTBS ist eine psychische Erkrankung, die als Folge von traumatischen Erlebnissen wie Kriegseinsätzen, Gewalt oder schweren Unfällen auftreten kann.
Wie viele Bundeswehrsoldaten sind von PTBS betroffen?
Die Arbeit beleuchtet die steigende Anzahl von Fällen unter Afghanistan-Heimkehrern, die durch Leid, Verwundung und Todesgefahr im Einsatz geprägt wurden.
Welche Unterstützung bietet die Bundeswehr für Betroffene?
Dazu gehören Präventionsmaßnahmen, Betreuung durch den Sozialdienst der Bundeswehr sowie spezielle Angebote für Angehörige und Hinterbliebene.
Warum steht das Behandlungskonzept der Bundeswehr in der Kritik?
Medien und Betroffene kritisieren oft die bürokratischen Hürden, die mangelnde langfristige Unterstützung und die Art der psychologischen Nachsorge nach den Einsätzen.
Welche Rolle spielt der Sozialdienst der Bundeswehr?
Der Sozialdienst ist eine zentrale Anlaufstelle für die soziale und psychologische Betreuung der Soldaten und ihrer Familien während und nach der Dienstzeit.
- Arbeit zitieren
- Maximilian Klopf (Autor:in), 2013, Posttraumatische Belastungsstörungen. Umgang mit Betroffenen Afghanistan Heimkehrern in der Bundesrepublik Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/339867