Im folgenden Beitrag wird das Lehrbuch "Pflege Heute" und der Expertenstandard Sturzprophylaxe in der Pflege gegenübergestellt.
Die Möglichkeiten der Mobilitätsförderung sollen zur Qualität, Vorteilen und Nachteilen miteinander verglichen werden.Die Exaktheit von Definitionen und Häufigkeiten der Maßnahmen, sowie der Vergleich der Standardkommentierungen S1- S3 und E1- E3 mit dem Lehrbuch "Pflege Heute" wird vorgenommen. Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden herausgearbeitet. Die Verbindung zur Bewegung, sowie der Erkenntnisgewinn und weitere Ausblick wird deutlich gemacht.
Inhaltsverzeichnis
1. Die Aufgabenstellung
2. Vergleich Lehrbuch/ Expertenstandard (Definition, Häufigkeit)
2.1 Vergleich Standardkommentierungen S1-E1 mit Lehrbuch
2.2 Vergleich Standardkommentierungen S3-E3 mit Lehrbuch
2.3 Gemeinsamkeiten/ Unterschiede
3. Verbindung zu Mobilität/ Bewegung
4. Erkenntnisgewinn und weiterer Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Hausarbeit verfolgt das Ziel, den Expertenstandard Sturzprophylaxe in der Pflege kritisch mit dem Lehrbuch „Pflege Heute“ zu vergleichen, um Übereinstimmungen sowie Wissensunterschiede aufzuzeigen und deren praktische Relevanz für die pflegerische Versorgung zu bewerten.
- Vergleich von Definitionsansätzen zum Thema Sturz
- Gegenüberstellung von Sturzrisikofaktoren
- Analyse der pflegerischen Interventionsmöglichkeiten
- Bewertung der wissenschaftlichen Fundierung
- Diskussion über die Relevanz der Sturzprophylaxe in der Ausbildung
Auszug aus dem Buch
Vergleich Standardkommentierungen S1-E1 mit Lehrbuch
Das Lehrbuch teilt die Risikofaktoren in endogen (personenbezogen) und exogen (umfeldbezogen) ein.
Endogene Risikofaktoren: (Huhn 2011, 481)
-plötzliche Erkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall)
-Störungen der Körperhaltung, Gehstörungen, Verzögerung des Balancereflexes
-plötzlicher Bewusstseinsverlust (Synkope z.B. Hypoglykämie)
-Sehstörungen
-Verwirrtheitszustände, psychische Veränderungen (Angst), Unkenntnis der Sturzgefahren (Demenz), Benommenheit (Schlaf- und Beruhigungsmittel)
Exogene Risikofaktoren: (Huhn 2011, 481)
-Stolperfallen: (Kabel, Stufen, Gehwege, Platten, Teppiche, Haustiere)
-zu lange Kleidung, schlecht sitzende Schuhe
-schlechte Lichtverhältnisse, Veränderungen in der Umgebung
Das Lehrbuch fügt an: Stürze sind multifaktoriell bedingt (mehrere Faktoren beeinflussen sich gegenseitig) (Huhn 2011, 481). Diese Aussage teilt auch der Expertenstandard. Allerdings werden die Risikofaktoren hier etwas anders eingeteilt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Die Aufgabenstellung: In diesem Kapitel wird das Ziel definiert, den Expertenstandard Sturzprophylaxe mit dem Lehrbuch „Pflege Heute“ zu vergleichen und die Verbindungen zur Mobilitätsförderung zu prüfen.
2. Vergleich Lehrbuch/ Expertenstandard (Definition, Häufigkeit): Hier erfolgt eine inhaltliche Gegenüberstellung der Begriffsdefinitionen und der statistischen Daten zur Sturzhäufigkeit in beiden Werken.
2.1 Vergleich Standardkommentierungen S1-E1 mit Lehrbuch: Dieses Unterkapitel analysiert die unterschiedlichen Kategorisierungen von Sturzrisikofaktoren (endogen vs. exogen) zwischen dem Lehrbuch und dem Standard.
2.2 Vergleich Standardkommentierungen S3-E3 mit Lehrbuch: Es werden die pflegerischen Interventionen zur Sturzvermeidung und Minimierung sturzbedingter Folgen verglichen und auf ihre methodische Umsetzung hin untersucht.
2.3 Gemeinsamkeiten/ Unterschiede: Eine zusammenfassende Analyse bewertet, inwieweit das Lehrbuch das geforderte Expertenwissen integriert hat und wo Diskrepanzen in der Praxisanwendung bestehen.
3. Verbindung zu Mobilität/ Bewegung: Dieses Kapitel erörtert die positive Korrelation zwischen körperlichem Training, Mobilität und einer effektiven Sturzprophylaxe.
4. Erkenntnisgewinn und weiterer Ausblick: Der Autor resümiert die wissenschaftliche Fundierung des Expertenstandards und gibt Empfehlungen zur Aktualisierung des Lehrbuchs für zukünftige Auflagen.
Schlüsselwörter
Sturzprophylaxe, Expertenstandard, Pflege, Sturzrisikofaktoren, Mobilität, Bewegung, Intervention, Pflegewissenschaft, Lehrbuch, Sturzereignis, Prävention, multifaktoriell, Sturzfolgen, Pflegerische Kompetenz, Sturzprävention
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit vergleicht den wissenschaftlich fundierten Expertenstandard Sturzprophylaxe mit den Inhalten des Lehrbuchs „Pflege Heute“.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Zentrale Felder sind die Definition von Stürzen, die Identifikation von Sturzrisikofaktoren sowie die Ableitung geeigneter pflegerischer Interventionsstrategien.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die Übereinstimmung der Wissensgrundlagen zu prüfen und festzustellen, ob das Lehrbuch aktuelle Erkenntnisse des Expertenstandards adäquat abbildet.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt die Methode der vergleichenden Inhaltsanalyse von Fachtexten und Expertenstandards.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in den detaillierten Vergleich von Risikofaktoren, die Gegenüberstellung von Einzel- und Gruppeninterventionen sowie die Analyse der Bedeutung von Mobilität.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Sturzprophylaxe, Expertenstandard, Sturzrisiko, Mobilitätsförderung und evidenzbasierte Pflegeinterventionen.
Wie unterscheidet das Lehrbuch die Sturzrisikofaktoren?
Das Lehrbuch unterteilt Sturzrisikofaktoren primär in endogene (personenbezogene) und exogene (umfeldbezogene) Einflüsse.
Welche Schlussfolgerung zieht der Autor zur Aktualität des Lehrbuchs?
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass das Lehrbuch zwar praxisnah ist, aber im Hinblick auf Definitionen und spezielle Risikofaktoren dringend an den Expertenstandard 2013 angepasst werden sollte.
- Quote paper
- Benjamin Schmidt (Author), 2014, Mobilitätsförderung. Gegenüberstellung des Expertenstandards Sturzprophylaxe und dem Lehrbuch "Pflege Heute", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/338502