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Die Unternehmensnachfolge als Alternative zur Neugründung

Titel: Die Unternehmensnachfolge als Alternative zur Neugründung

Seminararbeit , 2004 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Stefan Scheib (Autor:in)

BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das IfM hat im Jahre 2002 eine Studie1 zur Unternehmensnachfolge in Deutschland veröffentlicht, nach der jährlich 71.000 Unternehmen zur Übergabe anstehen. Übergabegründe sind Alter, Krankheit, Unfall oder ein Wechsel des Unternehmers in eine andere Tätigkeit. Die im Vergleich zu früheren Jahren hohen Zahlen werden in der Literatur vor allem mit dem Abtreten der Nachkriegsgeneration aus der Unternehmerrolle begründet.2 Nach Angaben des IfM werden weniger als 50 % der 71.000 Unternehmen innerhalb der Familie übertragen. Bei 7 % droht mangels vorhandenem, geeignetem oder willigem Nachfolger sogar die Stilllegung. Die rd. 907.000 Beschäftigten der übergabereifen Unternehmen belegen die volkswirtschaftliche Bedeutung des Themas und rücken die Unternehmensnachfolge immer stärker in den Fokus praktischer und wissenschaftlicher Betrachtungen. Für den Existenzgründer stellt die Übernahme neben der Neugründung einen zweiten möglichen Weg in die Selbstständigkeit dar. Es stellt sich für ihn die Frage: „Warum etwas Neues aufbauen, wenn bereits alles vorhanden ist und in großer Anzahl bereitsteht?“ In der vorliegenden Arbeit soll aus Sicht eines Gründungswilligen die Unternehmensnachfolge als Alternative zur Unternehmensneugründung dargestellt werden. Nach einer Definition der zentralen Begriffe in Kapitel 2, werden in Kapitel 3 die Anforderungen an einen Existenzgründer dargestellt. In Kapitel 4 folgt eine Beschreibung und Abgrenzung der zwei unterschiedlichen Wege in die Selbstständigkeit. Beide Konzepte werden dazu in sechs Phasen unterteilt. Kapitel 5 diskutiert Chancen und Risiken, die sich für den Nachfolgegründer ergeben. Die Arbeit schließt mit einem Fazit. 1 Vgl. http://www.ifm-bonn.org/ergebnis/136_ab2.htm, (2.4.2004). 2 Vgl. Laible (2002), S. 14.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zwei alternative Wege zur Existenzgründung

3 Anforderungen an den Existenzgründer

4 Vergleich der sechs Phasen von Unternehmensneugründung und -nachfolge

4.1 Phase I: Gründungsidee vs. Unternehmenssuche

4.2 Phase II: Informationsbeschaffung vs. Due Diligence

4.3 Phase III: Kapitalbedarf

4.4 Phase IV: Finanzi erung

4.5 Phase V: Businessplan

4.6 Phase VI: Realisation von Neugründung und Übergabe

5 Chancen und Risiken der Unternehmensnachfolge

6 Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Unternehmensnachfolge als eine ernstzunehmende Alternative zur klassischen Unternehmensneugründung aus der Perspektive eines existenzgründungswilligen Unternehmers. Ziel ist es, die spezifischen Anforderungen, Planungsphasen sowie die damit verbundenen Chancen und Risiken beider Wege zu beleuchten, um eine fundierte Entscheidungsgrundlage für den Markteintritt zu schaffen.

  • Vergleich von Unternehmensneugründung und Unternehmensnachfolge in sechs zentralen Planungsphasen.
  • Analyse der notwendigen persönlichen und fachlichen Anforderungen an einen Existenzgründer.
  • Untersuchung der Bedeutung der Due Diligence bei der Unternehmensübernahme.
  • Darstellung der Finanzierungsmöglichkeiten sowie der Rolle des Businessplans.
  • Evaluierung der spezifischen Risiken und Erfolgsfaktoren bei der Betriebsübergabe.

Auszug aus dem Buch

4.2 Phase II: Informationsbeschaffung vs. Due Diligence

Der entscheidende Punkt für den Neugründer ist, inwieweit sich seine Idee betriebswirtschaftlich in Umsatzerlöse und Gewinne umsetzen lässt und so eine tragfähige Existenz gesichert werden kann. Aspekte wie Kundenkreis, Absatzvolumen, Beschaffung, Konkurrenz, Standort und Rechtsform spielen eine primäre Rolle.

Eine Zielgruppenbestimmung verschafft dem Gründer Klarheit darüber, welche Zielgruppen er mit seinem Produkt oder seiner Dienstleistung erreichen und als Kunden gewinnen will. Eine Abgrenzung kann nach geographischen (lokal, regional, national, international), individuellen (Geschlecht, Alter etc.) und sozialen Merkmalen (Familienstand, Beruf etc.) erfolgen. Sinnvoll ist auch eine Kombination verschiedener Merkmale.

Auch der potenzielle Nachfolger will in Phase II Chancen und Risiken aufdecken. Gegenstand ist aber nicht die Geschäftsidee, sondern das ins Auge gefasste Unternehmen. Die weitere Informationsbeschaffung besteht in der systematischen Untersuchung der einzelnen Unternehmensbereiche mit anschließender Beurteilung des Ertragspotenzials. Dieser perspektivische Schritt wird als „Due Diligence“ bezeichnet. Während die Objektbeschreibung auf subjektiven Angaben des Übergebers beruht, wird die Due Diligence von einem Team externer Berater verschiedener Fachrichtungen (Unternehmensberater, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Rechtsanwalt, technischer Sachverständiger etc.) objektiv durchgeführt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert die wachsende Bedeutung der Unternehmensnachfolge in Deutschland und stellt diese als Alternative zur Neugründung dar.

2 Zwei alternative Wege zur Existenzgründung: Das Kapitel erläutert den Unterschied zwischen dem Aufbau eines neuen Systems (Neugründung) und der Übernahme eines existierenden Faktorsystems (Nachfolge).

3 Anforderungen an den Existenzgründer: Es werden die notwendigen fachlichen, unternehmerischen und persönlichen Kompetenzen definiert, die für eine erfolgreiche Selbstständigkeit erforderlich sind.

4 Vergleich der sechs Phasen von Unternehmensneugründung und -nachfolge: Dieser zentrale Abschnitt stellt die Phasen von der Ideenfindung bis zur Realisation gegenüber und arbeitet die Unterschiede bei der Informationsbeschaffung, Kapitalbedarfsplanung, Finanzierung, Businessplanerstellung und Übergabe heraus.

5 Chancen und Risiken der Unternehmensnachfolge: Das Kapitel diskutiert die spezifischen Vor- und Nachteile der Nachfolge, insbesondere im Hinblick auf den Kundenstamm, die Belegschaft und mögliche psychologische Konflikte.

6 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung, dass die Nachfolge eine risikoärmere, aber anspruchsvolle Alternative darstellt, bei der Synergieeffekte durch das Zusammenspiel von Vorgänger und Nachfolger entscheidend sind.

Schlüsselwörter

Unternehmensnachfolge, Existenzgründung, Businessplan, Due Diligence, Kapitalbedarf, Unternehmensfinanzierung, KMU, Markteintritt, Existenzgründer, Risikomanagement, Unternehmensbewertung, Generationswechsel, Selbstständigkeit, Unternehmensübernahme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert und vergleicht die Unternehmensnachfolge und die Neugründung als zwei Wege in die berufliche Selbstständigkeit für Existenzgründer.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die systematische Phasenplanung, Finanzierungsstrategien, die Erstellung eines Businessplans sowie die Analyse von Chancen und Risiken beider Gründungsformen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, dem angehenden Unternehmer aufzuzeigen, wie er eine Unternehmensnachfolge als fundierte Alternative zur Neugründung bewerten und planen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine komparative Methode, indem sie die Phasen einer Neugründung denen einer Unternehmensnachfolge gegenüberstellt und diese auf Basis betriebswirtschaftlicher Literatur analysiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in sechs Phasen: Gründungsidee bzw. Suche, Informationsbeschaffung und Due Diligence, Kapitalbedarfsermittlung, Finanzierungsplanung, Businessplan-Erstellung und die finale Realisation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Unternehmensnachfolge, Due Diligence, Businessplan, Existenzgründung und KMU.

Was unterscheidet den Asset-Deal vom Share-Deal?

Beim Asset-Deal werden einzelne Wirtschaftsgüter des Unternehmens übertragen, während beim Share-Deal die Gesellschaftsanteile des verkaufenden Unternehmens übernommen werden.

Warum ist die Due Diligence bei einer Nachfolge so wichtig?

Sie dient als objektive, durch externe Berater durchgeführte Prüfung des Unternehmens, um Risiken (finanziell, rechtlich, organisatorisch) zu identifizieren und das Ertragspotenzial realistisch einzuschätzen.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Unternehmensnachfolge als Alternative zur Neugründung
Hochschule
Universität Siegen
Note
1,3
Autor
Stefan Scheib (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
21
Katalognummer
V33194
ISBN (eBook)
9783638337298
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unternehmensnachfolge Alternative Neugründung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Scheib (Autor:in), 2004, Die Unternehmensnachfolge als Alternative zur Neugründung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/33194
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Leseprobe aus  21  Seiten
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