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Paläoökologische Untersuchung der Oberen Süßwassermolasse der Bohrung Offingen

Titel: Paläoökologische Untersuchung der Oberen Süßwassermolasse der Bohrung Offingen

Bachelorarbeit , 2014 , 33 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Thorsten Zimmer (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Paläontologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Übergang von OBM zu OSM ist nach wie vor diskutiert. Umso bemerkenswerter ist, dass der Aussüßungsvorgang anhand einer nur 40 cm mächtigen Bohrkernprobe nachvollzogen werden kann. In der folgenden Arbeit werden die Mikrofossilien des Bohrkerns Offingen der Teufe 38,95-39,35 m untersucht, um Information über das Alter und die Umweltbedingungen zu erhalten. Dies geschieht mittels einer sedimentologischen Profilaufnahme, einer Isotopenmessung von δ18O und δ13C, sowie einer paläoökologischen Interpretation und einer stratigraphischen Einordnung. Der siltige Mergel enthält 24 Taxa, die gemessenen δ18O-Werte reichen von -8,79‰ bis -0,55‰, die δ13C-Werte von -8,47‰ bis -3,97‰. Es handelt sich um einen periodisch überschwemmten Residualsee aus dem untersten Teil der OSM, dem Karpatium.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung
  • 2. Material & Methoden
    • 2.1. Profilaufnahme
    • 2.2. Probenaufbereitung & Schlämmen
    • 2.3. Auslesen
    • 2.4. Systematischer Teil
    • 2.5. Isotopenanalyse
  • 3. Ergebnisse
    • 3.1. Profilaufnahme
    • 3.2. Fossilinhalt
    • 3.3. Systematische Beschreibung ausgewählter Arten
      • 3.3.1. Otolithen
      • 3.3.2. Gastropoda
      • 3.3.3. Ostracoda
    • 3.4. Taphonomie
    • 3.5. Isotopenanalyse
  • 4. Diskussion
    • 4.1. Paläoökologische Interpretation
    • 4.2. Interpretation der Isotopenanalyse
    • 4.3. Stratigraphie

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Mikrofossilien eines Bohrkerns aus Offingen, um Informationen über das Alter und die Umweltbedingungen zur Zeit der Ablagerung zu gewinnen. Die Untersuchung soll Aufschluss über den Übergang von der Oberen Meeresmolasse (OMM) zur Oberen Süßwassermolasse (OSM) geben und die paläoökologischen Bedingungen des untersuchten Abschnitts rekonstruieren.

  • Sedimentologische Profilaufnahme des Bohrkerns
  • Paläoökologische Interpretation der Fossilgemeinschaft
  • Isotopenanalyse von 18O und 13C
  • Biostratigraphische Einordnung der Fossilien
  • Rekonstruktion des Lebensraums zur Zeit der Ablagerung

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung führt in die geologische Entstehung des Molassebeckens und die lithostratigraphischen Einheiten ein, wobei insbesondere die OMM und OSM im Fokus stehen. Kapitel 2 beschreibt die Methoden der Probenaufbereitung, Schlämmung, Auslesens, systematischen Bestimmung und Isotopenanalyse der Fossilien. Kapitel 3 präsentiert die Ergebnisse der sedimentologischen Profilaufnahme, beschreibt den Fossilinhalt und die systematische Beschreibung ausgewählter Arten, sowie die Taphonomie und die Ergebnisse der Isotopenanalyse. Kapitel 4 befasst sich mit der paläoökologischen Interpretation der Ergebnisse, interpretiert die Isotopenanalyse und diskutiert die stratigraphische Einordnung der Fossilien.

Schlüsselwörter

Obere Süßwassermolasse, Obere Meeresmolasse, Mikrofossilien, Paläoökologie, Isotopenanalyse, Sedimentologie, Biostratigraphie, Bohrkerne, Offingen, Karpatium, Residualsee.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Ziel der Untersuchung des Bohrkerns Offingen?

Ziel ist die Gewinnung von Informationen über das Alter und die Umweltbedingungen während des Übergangs von der Oberen Meeresmolasse zur Oberen Süßwassermolasse.

Welche Mikrofossilien wurden im siltigen Mergel gefunden?

In der Probe wurden 24 Taxa identifiziert, darunter Otolithen (Fischgehörsteine), Gastropoda (Schnecken) und Ostracoda (Muschelkrebse).

Welche Rolle spielt die Isotopenanalyse in dieser Arbeit?

Durch die Messung von δ18O und δ13C können Rückschlüsse auf die Paläotemperatur und die chemische Zusammensetzung des Wassers zur Ablagerungszeit gezogen werden.

In welche stratigraphische Einheit wird der Bohrkern eingeordnet?

Die Probe stammt aus dem untersten Teil der Oberen Süßwassermolasse (OSM), zeitlich dem Karpatium zugeordnet.

Welcher Lebensraum wurde für die Zeit der Ablagerung rekonstruiert?

Die paläoökologische Interpretation deutet auf einen periodisch überschwemmten Residualsee hin.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Paläoökologische Untersuchung der Oberen Süßwassermolasse der Bohrung Offingen
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Department für Geo- und Umweltwissenschaften)
Note
1,0
Autor
Thorsten Zimmer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
33
Katalognummer
V323891
ISBN (eBook)
9783668231153
ISBN (Buch)
9783668231160
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geowissenschaften Geologie Paläontologie Molasse Paratethys Otolith Ostracoda Gastropoda Charophyta Isotopen Miozän Karpatium Obere Süßwassermolasse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thorsten Zimmer (Autor:in), 2014, Paläoökologische Untersuchung der Oberen Süßwassermolasse der Bohrung Offingen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/323891
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Leseprobe aus  33  Seiten
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