Die Hausarbeit wird die Fragestellung behandeln, inwiefern und mit welchen Mitteln sich der Film "Birdman or (The Unexpected Virtue of Ignorance)" theatraler Elemente bedient. Hierfür werden zunächst diverse Theorien vorgestellt, welche sich mit dem Prinzip von ‚Theatralität im Film‘ und dem Begriff des ‚Theaterfilms‘ auseinandersetzen. Daraufhin wird analysiert, welche spezielle Rolle der Trennung und Überschneidung von Realität und Fiktion auf inhaltlicher sowie ästhetischer Art und Weise innerhalb des Films zugewiesen werden kann. Anschließend wird die verwendete Kameraarbeit näher betrachtet werden, woraufhin ein zusammenfassendes Résumé gezogen wird.
„Birdman: the best film about theatre ever made?“ - titelt die Online-Version der Britischen Tageszeitung ‚The Guardian‘. Auch heute noch setzen sich Hollywoodverfilmungen mit den Stoffen und Techniken des traditionellen Theaters in vielerlei Hinsicht auseinander, wie die oscar-premierte Inszenierung nur allzu gut zeigt.
Die wechselseitige Beziehung zwischen Theater und Film ist ein seit jeher weit diskutierter und vielfältig untersuchter Gegenstand, der immer wieder zu Kontroversen führte und immer noch führt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Das Theater in der Filmrolle
- Realität oder Fiktion?
- Der gelenkte Blick...
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit untersucht den Film BIRDMAN OR (THE UNEXPECTED VIRTUE OF IGNORANCE) hinsichtlich seiner theatralen Elemente. Sie analysiert, wie der Film die Trennung und Überschneidung von Realität und Fiktion auf inhaltlicher und ästhetischer Ebene darstellt, und beleuchtet die Rolle der Kameraarbeit.
- Theatralität im Film
- Der Theaterfilm als intermediales Artefakt
- Realität und Fiktion in BIRDMAN
- Kameraarbeit als Mittel der Theatralität
- Intermedialität von Theater und Film
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Einleitung stellt den Film BIRDMAN und seine Thematik vor und führt in die Fragestellung der Hausarbeit ein.
- Das zweite Kapitel beleuchtet den Begriff des "Theaterfilms" und die Rolle der Theatralität im Film. Es werden verschiedene Theorien und Ansätze vorgestellt, die sich mit der Intermedialität von Theater und Film auseinandersetzen.
- Im dritten Kapitel wird untersucht, wie der Film BIRDMAN die Trennung und Überschneidung von Realität und Fiktion darstellt. Es werden die Inhalte und die ästhetischen Mittel des Films analysiert.
- Das vierte Kapitel konzentriert sich auf die Kameraarbeit in BIRDMAN und analysiert, wie diese die Theatralität des Films unterstützt.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Hausarbeit sind: Theatralität, Theaterfilm, Intermedialität, Realität, Fiktion, Kameraarbeit, BIRDMAN OR (THE UNEXPECTED VIRTUE OF IGNORANCE), Michael Keaton, Alejandro González Iñárritu.
Häufig gestellte Fragen
Wie nutzt der Film "Birdman" theatrale Elemente?
Der Film nutzt Techniken wie lange, scheinbar ununterbrochene Kameraeinstellungen und ein Setting im Theatermilieu, um eine dichte, bühnenähnliche Atmosphäre zu schaffen.
Was versteht man unter "Theatralität im Film"?
Es beschreibt den Einsatz von Mitteln, die eigentlich dem Theater eigen sind (z.B. bestimmte Inszenierungsstile oder Raumkonzepte), innerhalb eines filmischen Mediums.
Wie werden Realität und Fiktion in "Birdman" vermischt?
Der Film spielt mit der Wahrnehmung des Protagonisten und des Zuschauers, indem er die Bühnenhandlung und das Privatleben der Charaktere ästhetisch ineinanderfließen lässt.
Welche Bedeutung hat die Kameraarbeit in diesem Film?
Die Kamera fungiert als "gelenkter Blick", der den Zuschauer durch die engen Gänge des Theaters führt und das Gefühl einer Live-Performance verstärkt.
Warum wird "Birdman" als "Theaterfilm" bezeichnet?
Weil er Stoffe und Techniken des traditionellen Theaters aufgreift und sie durch intermediale Ansätze in ein modernes Hollywood-Werk übersetzt.
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- Anonym (Author), 2015, Theater in der Filmrolle. Theatralität im Film "Birdman or (The Unexpected Virtue of Ignorance)", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/321486