Die Klassiker der soziologischen Theorie Max Weber und Emile Durkheim werden gegenübergestellt und verglichen in Bezug auf Sozialem Handeln anhand der "Soziologische Grundbegriffe" und entsprechenden Sekundärliteratur. Außerdem wird auf die Wissenschaftstheorie Webers, den Rationalitätsbegriff und Idealtypus eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
- BEGRIFF UND VARIANTEN SOZIALEN HANDELNS.
- zweckrationales Handeln:.
- Wertrationales Handeln:.
- Affektuelles Handeln:.
- Traditionales Handeln:.
- Wissenschaftstheorie
- Sinnhaftes-Sinnfremdes Handeln:.
- Der „Idealtypus“...
- Zusammenfassung des Ansatzes:..
- Emile Durkheims Theorie der „faits sociaux“
- Wichtige Studien von Durkheim:.
- Unterschiede in den Ansätzen von Weber und Durkheim:
- Fazit.
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit befasst sich mit dem Begriff des sozialen Handelns und analysiert die Theorieansätze von Max Weber und Émile Durkheim. Die Arbeit zielt darauf ab, die unterschiedlichen Perspektiven auf soziales Handeln zu beleuchten und deren Relevanz für die Soziologie zu verdeutlichen.
- Definition des sozialen Handelns nach Max Weber
- Varianten des sozialen Handelns (zweckrational, wertrational, affektiv, traditionell)
- Wissenschaftstheoretische Grundlagen von Webers Ansatz
- Emile Durkheims Theorie der "faits sociaux"
- Vergleich der Ansätze von Weber und Durkheim
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel behandelt die Lebensdaten und die Zeitgeschichte von Max Weber. Es beschreibt seinen familiären Hintergrund, seine akademische Laufbahn sowie seine wichtigsten wissenschaftlichen Beiträge.
Das zweite Kapitel widmet sich Webers Definition des sozialen Handelns. Es werden die verschiedenen Varianten des sozialen Handelns dargestellt und die wissenschaftstheoretischen Grundlagen von Webers Ansatz erläutert.
Das dritte Kapitel stellt Emile Durkheims Theorie der "faits sociaux" vor. Es werden wichtige Studien von Durkheim erläutert und die Unterschiede in den Ansätzen von Weber und Durkheim aufgezeigt.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind: soziales Handeln, Max Weber, Émile Durkheim, "faits sociaux", Zweckrationalität, Wertrationalität, Affektivität, Tradition, Wissenschaftstheorie, Soziologie.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht Max Weber unter "sozialem Handeln"?
Soziales Handeln ist ein Verhalten, das subjektiv sinnvoll auf das Verhalten anderer bezogen ist und in seinem Ablauf daran orientiert wird.
Welche vier Varianten des Handelns definiert Weber?
Weber unterscheidet zwischen zweckrationalem, wertrationalem, affektuellem und traditionalem Handeln.
Was ist Emile Durkheims Theorie der "faits sociaux"?
Durkheim betrachtet "soziale Tatsachen" als kollektive Arten des Handelns, Denkens und Fühlens, die außerhalb des Individuums stehen und einen zwingenden Charakter haben.
Worin unterscheiden sich die Ansätze von Weber und Durkheim?
Während Weber den Fokus auf den subjektiven Sinn des Individuums legt (Verstehende Soziologie), betont Durkheim die Strukturen und den äußeren Druck der Gesellschaft.
Was ist ein "Idealtypus" in Webers Wissenschaftstheorie?
Ein Idealtypus ist ein gedankliches Konstrukt, das bestimmte Merkmale sozialer Phänomene steigert, um die Realität vergleichbar und analysierbar zu machen.
- Quote paper
- Marbel John (Author), 1996, Begriff und Varianten sozialen Handelns - Theorieansätze von Max Weber und Emile Durkheim, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32069