1. Einleitung
Die zunehmend internationalen Unternehmenstätigkeiten bringen Führungskräfte immer häufiger in Kontakt mit fremden Kulturen. Bei diesen Begegnungen geht es nicht um freundliche Gespräche mit dem Ziel, einander kennenzulernen und sich zu verständigen. Es geht um die Notwendigkeit, mit Menschen einer anderen Kultur Verhandlungen zu führen, das Verhalten aufeinander abzustimmen und zusammenzuarbeiten, um wirtschaftliche Ziele gemeinsam erfolgreich erreichen zu können. Dabei können eine Reihe von kommunikativen Problemen auftreten, die zu Konflikten und schließlich zum Misserfolg des Geschäftes führen können, weil die kulturell verankerten Mentalitäts- und Verhaltensunterschiede nicht ausreichend Berücksichtigung gefunden haben. Um sich in einem interkulturellen Zusammenhang erfolgreich auszudrücken, bewegen und einbringen zu können, ist eine sensible Erfassung der kulturspezifischen Standards nötig.
Im Rahmen dieser Hausarbeit erfolgt zunächst in Kapitel 2 eine Eingrenzung der Begriffe „Konflikt“ und „Kultur“. Auf eine weiterführende Diskussion wird jedoch verzichtet. Im Weiteren möchte ich in Kapitel 3 das kulturspezifische Konfliktverhalten am Beispiel Chinas und der USA vorstellen, weil gerade der Vergleich dieser beiden Länder sehr gut aufzeigen kann, dass kulturell bedingt Manager sehr unterschiedliches Konfliktverhalten zeigen können. Man kann sich vorstellen, dass Konflikte bei interkulturellen Begegnungen daher vorprogrammiert sind. Aus diesem Grund wird anschließend dargestellt, was passieren kann, wenn Menschen unterschiedlicher Kulturen aufeinander treffen und wie die zur Zeit in der Literatur vorgeschlagenen Konfliktlösungsstrategien in diesem Zusammenhang aussehen. Abschließend möchte ich meine persönlichen Erfahrungen als Internationale Beteiligungs-Controllerin vorstellen. Den Schluss bildet eine Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse.
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Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begriffseingrenzungen
- Konflikt
- Kultur
- Konfliktrelevante Aspekte innerhalb der Kulturen
- Chinesische Konfliktbewältigung
- Die amerikanische Lösung
- Interkulturelle Begegnungen - Konfliktbewältigungsstrategien
- Meine persönlichen Erfahrungen als Internationale Beteiligungs-Controllerin
- Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit den kulturellen Aspekten von Konfliktmanagement in internationalen Unternehmenstätigkeiten. Die Arbeit analysiert, wie kulturell bedingte Mentalitäts- und Verhaltensunterschiede zu Konflikten führen können und wie diese erfolgreich bewältigt werden können.
- Einfluss von Kultur auf Konfliktverhalten
- Konfliktbewältigung in verschiedenen Kulturen (China, USA)
- Interkulturelle Konfliktlösungsstrategien
- Persönliche Erfahrungen im interkulturellen Kontext
- Zusammenhänge zwischen Kultur und Konfliktmanagement
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung beschreibt die Bedeutung des Themas und die Notwendigkeit einer sensiblen Erfassung kulturspezifischer Standards im Kontext internationaler Unternehmenstätigkeiten. Sie stellt die Forschungsfrage und den Aufbau der Hausarbeit vor.
Begriffseingrenzungen
Dieses Kapitel definiert die Begriffe "Konflikt" und "Kultur". Es wird erläutert, dass Konflikte nicht nur personenabhängig, sondern auch durch gesellschaftliche Entwicklungen, Marktentwicklungen und kulturelle Faktoren ausgelöst werden können. Es wird betont, dass Konflikte im täglichen Zusammenleben unvermeidbar und auch notwendig sind. Der Begriff "Kultur" wird als "Handlungsfeld" definiert, das spezifische Handlungsmöglichkeiten und -bedingungen bietet, die vom Individuum gelernt und angewendet werden können.
Konfliktrelevante Aspekte innerhalb der Kulturen
Dieses Kapitel stellt das kulturspezifische Konfliktverhalten am Beispiel Chinas und der USA vor. Es wird gezeigt, dass kulturell bedingt Manager sehr unterschiedliches Konfliktverhalten zeigen können.
Meine persönlichen Erfahrungen als Internationale Beteiligungs-Controllerin
Dieses Kapitel präsentiert persönliche Erfahrungen der Autorin im interkulturellen Kontext und die Bedeutung des kultursensiblen Umgangs mit Konflikten.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Schlüsselbegriffen Konfliktmanagement, interkulturelle Kommunikation, Kulturvergleich, kulturspezifische Standards, Konfliktlösung, interkulturelle Begegnungen, chinesische Konfliktbewältigung und amerikanische Konfliktbewältigung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptziel dieser Hausarbeit?
Die Arbeit analysiert, wie kulturell bedingte Mentalitäts- und Verhaltensunterschiede in internationalen Unternehmen zu Konflikten führen können und wie diese erfolgreich bewältigt werden.
Welche Länder werden als Beispiele für kulturspezifisches Konfliktverhalten herangezogen?
Das Konfliktverhalten wird am Beispiel der USA und Chinas verglichen, um die kulturellen Unterschiede im Management aufzuzeigen.
Wie wird der Begriff „Kultur“ in diesem Kontext definiert?
Kultur wird als „Handlungsfeld“ definiert, das spezifische Bedingungen und Möglichkeiten bietet, die vom Individuum gelernt und angewendet werden.
Sind Konflikte laut der Arbeit vermeidbar?
Nein, die Arbeit betont, dass Konflikte im täglichen Zusammenleben unvermeidbar und für die Entwicklung sogar notwendig sind.
Welche Rolle spielt die interkulturelle Kommunikation?
Sie ist entscheidend, um kommunikative Probleme zu vermeiden, die durch mangelnde Berücksichtigung kultureller Standards zu Geschäftsmissfolgen führen können.
Welche praktischen Erfahrungen fließen in die Arbeit ein?
Die Autorin stellt ihre persönlichen Erfahrungen als Internationale Beteiligungs-Controllerin im interkulturellen Kontext vor.
- Quote paper
- Claudia Mitterer (Author), 2001, Kulturelle Aspekte von Konfliktmanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/3202