Die Austragung militärischer Konflikte in der Antike lässt sich in so gut wie keiner Hinsicht mit heutigen oder zeitgeschichtlichen Kriegführungen und taktischen Möglichkeiten vergleichen, auch wenn vor allem die alten Griechen gewisse Grundelemente der Kriegskunst und Erkenntnisse entwickelten, die heute noch bedacht und anerkannt werden.
Die vorliegende Arbeit untersucht die Seekriegsführung und die Bündnisstrategien des delisch-attischen Seebundes unter Perikles und stellt die Frage, ob diese eine erfolgreiche Strategie darstellte, die auch über Perikles hinaus maßgebend für die attische Politik war.
Inhaltsverzeichnis
- Kriegführung in der Antike zu See und zu Lande.
- Der Aufstieg des Perikles
- Politischer Aufstieg und führender Stratege
- Der Weg in den Peloponnesischen Krieg
- Das militärische Konzept des Perikles.
- Hintergründe und Konzeption
- Die Anwendung der periklesischen Kriegsstrategie.
- Die Seuche in Athen und die Absetzung des Perikles.......
- Eine erfolgreiche Strategie auf längere Zeit für einen Sieg Athens?
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit untersucht die militärische Strategie des delisch-attischen Seebundes unter Perikles während des Peloponnesischen Krieges. Sie analysiert die Hintergründe, Entstehung und Anwendung dieser Strategie und beleuchtet ihre Auswirkungen auf den Verlauf des Krieges.
- Die Entwicklung der Seekriegsführung in der Antike
- Der politische Aufstieg und die Rolle des Perikles
- Die strategischen Ziele und Überlegungen des Perikles
- Die Umsetzung und Anwendung der periklesischen Strategie
- Die Auswirkungen der Seuche auf Athen und die Absetzung des Perikles
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel beleuchtet die Kriegführung in der Antike, sowohl zu Land als auch zu See, und zeichnet ein Bild der damaligen militärischen Taktiken und Formationen. Das zweite Kapitel widmet sich dem Aufstieg des Perikles und seiner Rolle als Stratege in Athen. Es beleuchtet seinen politischen Aufstieg und seine Rolle im Vorfeld des Peloponnesischen Krieges. Das dritte Kapitel analysiert das militärische Konzept des Perikles, seine Hintergründe und seine Umsetzung in der Praxis. Es beschreibt die Anwendung der periklesischen Kriegsstrategie und die Herausforderungen, die sie mit sich brachte.
Schlüsselwörter
Der Text befasst sich mit den zentralen Themen der antiken Seekriegsführung, dem politischen Aufstieg des Perikles, der periklesischen Kriegsstrategie, dem Peloponnesischen Krieg und der Seuche in Athen. Weitere wichtige Begriffe sind: Phalanx, Hopliten, Triere, Seemacht, Strategenamt, delisch-attischer Seebund.
Häufig gestellte Fragen
Was war der delisch-attische Seebund?
Ein Bündnissystem griechischer Staaten unter der Führung Athens, das ursprünglich zur Verteidigung gegen die Perser gegründet wurde und sich zur attischen Hegemonie entwickelte.
Welche militärische Strategie verfolgte Perikles im Peloponnesischen Krieg?
Perikles setzte auf eine Defensivstrategie zu Lande (Rückzug hinter die Langen Mauern) und eine offensive Seekriegsführung, um die Überlegenheit der attischen Flotte zu nutzen.
Was sind Hopliten und Trieren?
Hopliten waren schwerbewaffnete Fußsoldaten (Landkrieg), während Trieren die schnellen, dreirudrigen Kriegsschiffe waren, die Athens Seemacht begründeten.
Warum scheiterte die Strategie des Perikles letztlich?
Unvorhergesehene Ereignisse wie der Ausbruch der Seuche in Athen, die zu massiven Bevölkerungsverlusten und zur Absetzung des Perikles führten, schwächten die Stadt entscheidend.
War die periklesische Strategie langfristig erfolgreich?
Die Arbeit hinterfragt dies kritisch, da die Strategie zwar Athens Ressourcen schonte, aber auch zu einer Pattsituation führte, die Athen langfristig nicht durchhalten konnte.
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- Christian Rucker (Author), 2010, Die militärische Strategie des delisch-attischen Seebundes unter Perikles. Hintergründe und Entstehung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/319810