In meiner Arbeit soll dem Leser ein fundiertes Hintergrundwissen über das Thema Märchen vermittelt werden. Hierbei erfährt er mehr über die Bedeutung des Wortes Märchen sowie über seine ursprüngliche Funktion. Anschließend wird das Volksmärchen vom Kunstmärchen abgegrenzt, um abschließend die charakteristischen Merkmale des Volksmärchens herauszuarbeiten.
Aus dem Inhalt:
- Terminologie des Märchens
- Ursprüngliche Funktion des Märchens
- Charakteristische Merkmale des Märchens
- Isolation und Allverbundenheit
- Sublimation und Welthaltigkeit
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theorie des Märchens
- Zur Terminologie des Märchens
- Ursprüngliche Funktion des Märchens
- Das Volksmärchen
- Charakteristische Merkmale des Märchens
- Eindimensionalität (Verhältnis zum Numinosen)
- Flächenhaftigkeit
- Abstraktheit
- Isolation und Allverbundenheit
- Sublimation und Welthaltigkeit
- Schlusswort
- Literaturverzeichnis und weiterführende Literatur
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit bietet eine umfassende Analyse des Märchens, mit dem Ziel, ein fundiertes Verständnis seiner Bedeutung, seines historischen Kontextes und seiner charakteristischen Merkmale zu vermitteln. Dabei wird die Entwicklung des Märchens von seinen frühen Wurzeln bis zu seiner Bedeutung in der modernen Gesellschaft beleuchtet.
- Etymologie und Bedeutungswandel des Wortes „Märchen“
- Ursprüngliche Funktion des Märchens in verschiedenen Gesellschaftsschichten
- Abgrenzung des Volksmärchens vom Kunstmärchen
- Charakteristische Merkmale des Volksmärchens
- Diskussion über die pädagogische Funktion des Märchens und die Kontroverse um seine Potenziale
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik des Märchens ein und beleuchtet die anhaltende Faszination für diese Erzählgattung seit der Publikation der Grimmschen Märchen. Die Kontroverse über die Wirkung von Märchen auf Kinder wird anhand historischer Quellen und unterschiedlicher Perspektiven beleuchtet.
Das zweite Kapitel befasst sich mit der Theorie des Märchens. Es werden die etymologischen Wurzeln des Wortes „Märchen“ untersucht und die Entwicklung seiner Bedeutung im Laufe der Zeit aufgezeigt. Die ursprüngliche Funktion des Märchens als Mittel der Unterhaltung und Traditionspflege wird im Kontext der verschiedenen Gesellschaftsschichten der Vergangenheit beleuchtet.
Schlüsselwörter
Märchen, Volksmärchen, Kunstmärchen, Eindimensionalität, Flächenhaftigkeit, Abstraktheit, Isolation, Allverbundenheit, Sublimation, Welthaltigkeit, Funktion, Bedeutung, Entwicklung, Kontroverse, Pädagogik
Häufig gestellte Fragen
Was sind die charakteristischen Merkmale des Volksmärchens?
Zu den Merkmalen zählen Eindimensionalität (Verhältnis zum Numinosen), Flächenhaftigkeit, Abstraktheit, Isolation und Allverbundenheit sowie Sublimation und Welthaltigkeit.
Worin unterscheidet sich das Volksmärchen vom Kunstmärchen?
Das Volksmärchen ist mündlich überliefert und hat keinen feststellbaren Verfasser, während das Kunstmärchen ein bewusst geschaffenes literarisches Werk eines bekannten Autors ist.
Welche ursprüngliche Funktion hatten Märchen?
Märchen dienten ursprünglich der Unterhaltung und Traditionspflege in verschiedenen Gesellschaftsschichten und waren nicht primär als Kinderliteratur gedacht.
Was bedeutet der Begriff "Eindimensionalität" im Märchen?
Es beschreibt das Phänomen, dass die Märchenfiguren das Übernatürliche (Numinose) als völlig normal und gegeben hinnehmen, ohne Erstaunen oder Furcht.
Warum ist die pädagogische Wirkung von Märchen umstritten?
Es gibt historische und moderne Kontroversen darüber, ob die teils grausamen Elemente von Märchen förderlich oder schädlich für die kindliche Entwicklung sind.
- Quote paper
- Ina Böttcher (Author), 2009, Hintergrundwissen zum Märchen. Charakteristische Merkmale des Volksmärchens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/318985