Die SuS sollen sich in arbeitsteiligen Gruppen mit der Umsiedlung eines Dorfes durch den Braunkohleabbau auseinandersetzen. Dazu wurde das Beispiel Königshoven gewählt.
Inhaltsverzeichnis
- Thema der Unterrichtsreihe
- Thema der Unterrichtsstunde
- Stundenziel
- Teilziele
- Tabellarische Darstellung der geplanten Unterrichtsreihe
- Verlaufsplan
- Begründung zentraler Aspekte der Unterrichtskonzeption
- Quellenverzeichnis
- Anhang
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Unterrichtsstunde zielt darauf ab, den Schülerinnen und Schülern die vielschichtigen Probleme und Folgen einer Dorfumsiedlung im Kontext des Braunkohleabbaus näherzubringen. Am Beispiel von Königshoven sollen die komplexen Prozesse und Herausforderungen, die mit einer solchen Umsiedlung einhergehen, erforscht und analysiert werden.
- Die Herausforderungen einer Dorfumsiedlung im Kontext des Braunkohleabbaus
- Die unterschiedlichen Perspektiven und Interessen verschiedener Gruppen (Landwirte, Hauseigentümer, Gewerbetreibende)
- Die Auswirkungen der Dorfumsiedlung auf die Lebensumstände der betroffenen Menschen
- Die Abwägung von ökonomischen und ökologischen Aspekten der Braunkohleförderung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Stunde beginnt mit einem stummen Impuls, der die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Dorfumsiedlung konfrontiert. Anschließend werden die SuS in vier Gruppen eingeteilt, um die verschiedenen Facetten des Themas aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Gruppe eins untersucht den Ablauf der Dorfumsiedlung anhand von Daten aus Königshoven, Gruppe zwei analysiert die Folgen für Landwirte, Gruppe drei vergleicht die Lebensbedingungen im alten und neuen Dorf für Hauseigentümer und Mieter, und Gruppe vier erforscht die Auswirkungen auf Gewerbetreibende und Einzelhandelsbetriebe. Die Gruppen präsentieren anschließend ihre Ergebnisse und diskutieren die Herausforderungen und Folgen der Umsiedlung. Abschließend werden die positiven und negativen Aspekte der Braunkohleförderung abgewägt, um die Schülerinnen und Schüler zu einer Positionierung im Raum für oder gegen den Braunkohleabbau zu bewegen.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter dieser Stunde sind: Dorfumsiedlung, Braunkohleabbau, Konflikte, Hindernisse, Königshoven, Landwirte, Hauseigentümer, Mieter, Gewerbetreibende, Einzelhandelsbetriebe, Ökonomie, Ökologie, Nachhaltigkeit.
Häufig gestellte Fragen
Warum wurde das Dorf Königshoven umgesiedelt?
Die Umsiedlung erfolgte aufgrund des fortschreitenden Braunkohleabbaus, da die Ortschaft im geplanten Abbaugebiet lag.
Welche Probleme entstehen bei einer Dorfumsiedlung?
Es entstehen soziale Konflikte durch den Verlust der Heimat, wirtschaftliche Probleme für Gewerbetreibende und Existenzängste bei betroffenen Landwirten.
Wie unterscheiden sich die Perspektiven von Hauseigentümern und Mietern?
Während Eigentümer oft vor der Herausforderung des Neubaus stehen, müssen Mieter bezahlbaren Wohnraum im neuen Ort finden, wobei sich die Lebensqualität stark verändern kann.
Was bedeutet die Umsiedlung für lokale Gewerbetreibende?
Einzelhändler und Betriebe verlieren oft ihren angestammten Kundenstamm und müssen am neuen Standort hohe Investitionen tätigen, um ihre Existenz zu sichern.
Welche ökologischen Aspekte werden beim Braunkohleabbau diskutiert?
Die Diskussion umfasst die Zerstörung von Kulturlandschaften, den Eingriff in das Ökosystem und die langfristigen Folgen der Energieerzeugung aus fossilen Brennstoffen.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2015, Ein Dorf muss weichen! Konflikte und Hindernisse bei der Umsiedlung von Ortschaften am Beispiel Königshoven (Erdkunde, Klasse 11), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/318335