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Medienkompetenz und Medienerziehung. Vom bewussten Umgang mit mediendidaktischen Konzepten im Unterricht

Título: Medienkompetenz und Medienerziehung. Vom bewussten Umgang mit mediendidaktischen Konzepten im Unterricht

Tesis de Máster , 2015 , 32 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Marie Bolderer (Autor)

Pedagogía - Pedagogía de los medios
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Im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen Wechselwirkungen zwischen Erziehung und Medieneinsatz im Unterricht unter Ausnutzung mediendidaktischer Konzepte. Wie können Schülerinnen und Schüler zu einem bewussten und kritischen Umgang mit Medien erzogen werden? Welche mediendidaktischen Ansätze sind hilfreich für einen Unterricht, der Medien souverän und unabhängig für die Stoffvermittlung nutzt, aber erzieherische Komponenten nicht aus den Augen lassen will?

Die Omnipräsenz der Medien führt zu einer Medienselbstverständlichkeit, die die Gefahr birgt, die Nutzung des Mediums nicht mehr zu hinterfragen. Denn Medienkultur ist genuin marktbezogen und gehorcht ökonomischen Gesetzen. Ein Erziehungsziel sollte daher eine gewisse Autonomie im Umgang mit den unterschiedlichen zur Verfügung stehenden Medien sein, eben jene Medienkompetenz, die einem Nutzer die Oberhand lässt und nicht dem Medium.

In diesem Zusammenhang soll die Arbeit zeigen, welche mediendidaktischen Ansätze es überhaupt gibt und wie diese in den Unterricht integriert werden können. Nach einem theoretischen Teil werden im praktischen Teil der Arbeit mediendidaktische Konzeptionen diskutiert. Dabei wird aber nicht nur die Schülerseite beleuchtet, sondern auch die Lehrerseite. Denn Schüler können nur so medienkompetent sein, wie es ihnen die Lehrer vermitteln können. Im letzten Kapitel der Arbeit werden konkrete und praktische Überlegungen zum situativen Unterricht angestellt und die Möglichkeiten vorgestellt, die es für den Einsatz audiovisueller Medien und die sinnvolle Internetnutzung im Unterricht gibt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Theoretischer Teil

1. Definition des Begriffs Medium

2. Medien im Alltag von Kindern und Jugendlichen

3. Medienkompetenz als Erziehungsziel

III. Praktischer Teil

4. Mediendidaktische Konzeptionen

4.1. Medienintegration – eine Frage des Habitus der Lehrkräfte

4.2. Zur Wirksamkeit von Medien im Unterricht

4.3. Intermedialität und Unterricht

4.4. Symmedialer Unterricht

5. Didaktische Überlegungen zum Einsatz von Medien im Unterricht

5.1. Situation und Bedürfnis als entscheidende Faktoren des Lernens mit Medien anhand eines exemplarischen Beispiels

5.2. Möglichkeiten audiovisueller Medien im Unterricht

5.3. Internetnutzung im Unterricht

IV. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Zusammenspiel von mediendidaktischen Konzepten und der Vermittlung von Medienkompetenz im schulischen Unterricht. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Schülerinnen und Schüler durch den gezielten und bewussten Medieneinsatz zu einem kritischen Umgang mit Medien befähigt werden können und welche Rolle der Habitus der Lehrkräfte bei der Integration dieser Konzepte spielt.

  • Bedeutung der Medienkompetenz als zentrales Erziehungsziel
  • Analyse des Einflusses des Lehrkräfte-Habitus auf die Medienintegration
  • Intermediale und symmediale Ansätze im modernen Unterricht
  • Didaktische Gestaltung von Lernumgebungen unter Berücksichtigung von Bedürfnissen
  • Einsatzmöglichkeiten von audiovisuellen Medien und Internetnutzung

Auszug aus dem Buch

3. Medienkompetenz als Erziehungsziel

Erzieherische Akte können und müssen im Hinblick auf Medien erfolgen, denn Medien sind per se keine pädagogischen Einrichtungen. Das heißt, Medien transportieren nicht durch sich selbst erwünschte pädagogische Resultate, es sei denn, es handelt sich um konkrete Lern- oder Bildungsmedien. Im Umgang mit Medien ist daher von Medienkompetenz als dem wichtigsten Schlagwort die Rede.

Der Kompetenzbegriff ist in der Erziehungswissenschaft allgegenwärtig und hat den Qualifikationsbegriff längst abgelöst. Man spricht von Lesekompetenz, Sozialkompetenz, Kommunikationskompetenz etc. Den Hintergrund für diese Begriffswahl stellt der gesellschaftliche Wandel der letzten Jahrzehnte dar, der der Auffassung ist, dass ein junger Mensch befähigt werden müsse, sich in den ganz unterschiedlichen Lebenslagen zurechtzufinden. Man spricht auch von der „Individualisierung der Lebenslagen“, denn heute gibt es keine objektiven Voraussagen darüber, wie sich der Lebensweg eines Schülers gestalten wird.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwart von Medien und postuliert die Notwendigkeit einer Medienkompetenz, wobei der Ansatz der Ermöglichungsdidaktik für den Unterricht betont wird.

II. Theoretischer Teil: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Mediums, analysiert die Mediennutzung im Alltag von Kindern und Jugendlichen und erörtert Medienkompetenz als zentrales Erziehungsziel.

III. Praktischer Teil: Der Hauptteil diskutiert mediendidaktische Konzeptionen wie Medienintegration, Intermedialität und symmedialen Unterricht sowie deren praktische Anwendung im Klassenzimmer anhand situativer Beispiele.

IV. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Medienkompetenz stark vom individuellen Habitus der Lehrkräfte abhängt und betont die Bedeutung einer kritisch-reflexiven Mediennutzung als schulische Aufgabe.

Schlüsselwörter

Medienkompetenz, Medienerziehung, Medienintegration, Ermöglichungsdidaktik, Intermedialität, Symmedialer Unterricht, Medienpädagogik, Lehrkräftehabitus, Web 2.0, Digitale Bildung, Lernumgebung, Schulentwicklung, Mediensozialisation, Unterrichtsgestaltung, Medienwirkung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Schnittstelle zwischen Erziehung und Medieneinsatz, mit dem Ziel, Schülerinnen und Schüler zu einem bewussten, kritischen und kompetenten Umgang mit Medien zu erziehen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Medienkompetenz, den Einfluss des Habitus von Lehrkräften auf die Mediennutzung im Unterricht sowie didaktische Konzepte wie Intermedialität und symmedialen Unterricht.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie mediendidaktische Konzepte konkret in den Unterricht integriert werden können, um Medienkompetenz als überfachliche Fähigkeit zu fördern.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit medienpädagogischer Fachliteratur, Theorien zum Medienbegriff sowie empirische Befunde zu Medienbiografien und dem Lehrerhabitus.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Praxis der Mediendidaktik, wobei die Medienintegration, die Bedeutung von Bedürfnissen in Lernsituationen sowie Möglichkeiten des Interneteinsatzes detailliert untersucht werden.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Medienkompetenz, Ermöglichungsdidaktik, Intermedialität, Symmedialität und Mediensozialisation charakterisieren.

Welche Rolle spielt der Habitus der Lehrkraft laut dieser Arbeit?

Der Habitus der Lehrkraft ist entscheidend, da er die Offenheit oder Distanz gegenüber modernen Medien im Unterricht maßgeblich prägt und somit bestimmt, ob eine erfolgreiche Medienintegration stattfinden kann.

Wie definiert der Autor das „Symmediale“?

Das Symmediale beschreibt das Verschmelzen und die Verbindung verschiedener Medien, wobei der Computer als zentrales „Symmedium“ fungiert, das Text, Ton, Bild und Film vereint.

Warum ist eine „situative Lernumgebung“ so wichtig?

Eine situative Lernumgebung ist essenziell, damit Medien nicht um ihrer selbst willen, sondern gezielt und passend zum Lernstoff eingesetzt werden, um echtes entdeckendes Lernen zu fördern.

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Detalles

Título
Medienkompetenz und Medienerziehung. Vom bewussten Umgang mit mediendidaktischen Konzepten im Unterricht
Universidad
Bielefeld University
Calificación
2,3
Autor
Marie Bolderer (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
32
No. de catálogo
V317752
ISBN (Ebook)
9783668168664
ISBN (Libro)
9783668168671
Idioma
Alemán
Etiqueta
medienkompetenz medienerziehung umgang konzepten unterricht
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marie Bolderer (Autor), 2015, Medienkompetenz und Medienerziehung. Vom bewussten Umgang mit mediendidaktischen Konzepten im Unterricht, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/317752
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