Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema "Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten". Primär soll Gesundheit dort geschaffen und erhalten werden, wo die Menschen ihren Alltag verbringen. Als zentrale Lebenswelten gelten zum Beispiel die Settings "Kindergarten", "Schule" und "Betrieb", die es hinsichtlich gesundheitsförderlicher Bedingungen zu analysieren und zu gestalten gilt.
Im Folgenden wird das Setting "Betrieb" gewählt und ein Alten- und Pflegeheim beispielhaft als Setting herangezogen. Zu Beginn wird die Ausgangssituation des Pflegepersonals analysiert. Dabei wird sowohl auf die Rahmenbedingungen, die Personengruppen und die allgemeinen gesundheitsbezogenen Daten eingegangen, um darauf basierend die entsprechenden Interventionsbereiche für die Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention abzuleiten. Die Maßnahmen werden jeweils auf die Verhaltens- und Verhältnisebene formuliert.
In einem weiteren Schritt wird bezogen auf die durchgeführte Analyse eine konkrete Problemstellung für das Gesundheitsförderungsprojekt im Setting "Alten- und Pflegeheim" formuliert und eine schlüssige und nachvollziehbare Zielsetzung abgeleitet. Des Weiteren wird begründet aus welchen Gründen das Pflegepersonal als konkrete Zielgruppe definiert wurde. Darüber hinaus wird ein Fragebogen entwickelt, um bezogen auf die Zielgruppe und die Zielsetzung des Projektes einen möglichst hohen Informationsgewinn hinsichtlich der gesundheitsbeeinflussenden Faktoren zu bekommen. Zum Abschluss der Arbeit erfolgt die Datenauswertung anhand deskriptiv-statistischer Verfahren und eine übersichtliche Ergebnisdarstellung.
Inhaltsverzeichnis (Table of Contents)
- 1 ANALYSE DER AUSGANGSSITUATION
- 1.1 Rahmenbedingungen
- 1.2 Personengruppen
- 1.3 Analyse gesundheitsbezogener Daten
- 1.4 Ableitung von Interventionsbereichen
- 2 PROBLEMSTELLUNG, ZIELSETZUNG, ZIELGRUPPE
- 3 FRAGEBOGENENTWICKLUNG
- 4 DATENAUSWERTUNG UND ERGEBNISDARSTELLUNG
- 5 LITERATURVERZEICHNIS
- 6 ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS
- 6.1 Abbildungsverzeichnis
- 6.2 Tabellenverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte (Objectives and Key Themes)
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Analyse der Ausgangssituation in einer Seniorenresidenz, um potenzielle Interventionsbereiche für Gesundheitsförderung und Prävention zu identifizieren.
- Analyse der Rahmenbedingungen und der spezifischen Bedürfnisse der Personengruppen in der Seniorenresidenz
- Identifizierung von Gesundheitsrisiken und -bedürfnissen der Bewohner
- Entwicklung von Interventionsbereichen für die Förderung der Gesundheit und Prävention von Erkrankungen
- Entwicklung eines Fragebogens zur Erfassung des Gesundheitszustands der Bewohner
- Auswertung der erhobenen Daten und Darstellung der Ergebnisse
Zusammenfassung der Kapitel (Chapter Summaries)
Das erste Kapitel „Analyse der Ausgangssituation“ beschreibt die Rahmenbedingungen der Seniorenresidenz, die verschiedenen Personengruppen (Bewohner, Heimleitung, Verwaltung, Pflegedienstleitung, Reinigungspersonal und Küchenpersonal) sowie die relevanten gesundheitsbezogenen Daten. Das Kapitel „Problemstellung, Zielsetzung, Zielgruppe“ definiert die zentrale Fragestellung der Arbeit, die Ziele und die Zielgruppe des Projekts. Das dritte Kapitel „Fragebogenentwicklung“ widmet sich dem Entwurf eines Fragebogens zur Erfassung des Gesundheitszustands der Bewohner. Die „Datenauswertung und Ergebnisdarstellung“ erfolgt im vierten Kapitel.
Schlüsselwörter (Keywords)
Seniorenresidenz, Gesundheitsförderung, Prävention, Personengruppen, Rahmenbedingungen, Gesundheitsdaten, Interventionsbereiche, Fragebogen, Datenauswertung, Ergebnisse.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel der Gesundheitsförderung in Altenheimen?
Das Ziel ist es, Gesundheit direkt in der Lebenswelt „Betrieb“ zu schaffen und zu erhalten, indem sowohl das Verhalten der Mitarbeiter als auch die Arbeitsverhältnisse optimiert werden.
Warum steht das Pflegepersonal im Fokus dieser Analyse?
Pflegekräfte sind hohen physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt. Die Arbeit definiert sie als zentrale Zielgruppe, um Interventionsbereiche für Präventionsmaßnahmen abzuleiten.
Was versteht man unter Verhaltens- und Verhältnisprävention?
Verhaltensprävention zielt auf das individuelle Gesundheitsverhalten ab, während Verhältnisprävention die Arbeitsbedingungen und Rahmenbedingungen im Heim verbessert.
Welche Personengruppen werden in der Seniorenresidenz untersucht?
Neben dem Pflegedienst werden auch die Heimleitung, Verwaltung, das Reinigungspersonal und das Küchenpersonal in die Analyse der Ausgangssituation einbezogen.
Wie wurden die Gesundheitsdaten in dieser Arbeit erhoben?
Es wurde ein spezifischer Fragebogen entwickelt, um Informationen über gesundheitsbeeinflussende Faktoren zu sammeln, die anschließend statistisch ausgewertet wurden.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2015, Gesundheitsförderung in beruflichen Lebenswelten. Eine Analyse der gesundheitlichen Ausgangssituation des Pflegepersonals im Setting "Alten- und Pflegeheim", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/315542