In der vorliegenden Arbeit beschäftigt sich die Autorin mit dem Aufbau und Inhalt des "Johannesbriefs". Aus dem Inhalt:
- Zur Briefform
- Gliederung und Aufbau
- Verfasser und Empfänger
- Betrachtungen zu Briefanfang, -korpus und -schluss
Inhaltsverzeichnis (Table of Contents)
- Zeit und Ort der Abfassung:
- Ort: Kleinasien
- Zeit: 90 110 n.Chr.
- Zur Briefform:
- Gliederung und Aufbau:
- Präskript
- Salutatio
- Briefanfang
- Das Gebot der Liebe
- Die Briefempfänger sollen sich vor den Anschauungen der Irrlehrer hüten
- Keine Gastfreundschaft für die Irrlehrer
- Besuchsabsicht
- Schlussgrüße
- Briefschluss
- Präskript
- Der Verfasser:
- Der Empfänger:
- Briefproömium: Vers 4
- Briefkorpus:
- Das alte Gebot, einander zu lieben (Vers 4 - 6 )
- Warnung vor Irrlehrern (Vers 7 - 9 )
Zielsetzung und Themenschwerpunkte (Objectives and Key Themes)
Der zweite Johannesbrief verfolgt das Ziel, eine frühchristliche Gemeinde vor Irrlehren zu warnen und sie an das Gebot der Bruderliebe zu erinnern. Der Brief spricht sich deutlich gegen die Anschauungen von Wanderpredigern aus, die sich als Vertreter des christlichen Glaubens ausgeben, aber in Wahrheit falsche Lehren verbreiten.
- Warnung vor Irrlehrern und falschen Propheten
- Betonung des Gebots der Bruderliebe
- Bedeutung von Wahrheit und Aufrichtigkeit im christlichen Glauben
- Verbreitung von christlicher Lehre und Gemeindeleitung
- Die Bedeutung der Liebe als zentrales Element des christlichen Lebens
Zusammenfassung der Kapitel (Chapter Summaries)
Der zweite Johannesbrief gliedert sich in drei Abschnitte: Den Briefanfang, den Briefkorpus und den Briefschluss. Der Briefanfang enthält die Absenderangabe, die Empfängerangabe und den Gruß. Der Briefkorpus beinhaltet die zentrale Botschaft des Briefes, die Warnung vor Irrlehrern und die Mahnung zur Bruderliebe. Der Briefschluss beinhaltet die Abschlussworte und den Wunsch nach Gottes Segen.
- Im Briefanfang stellt sich der Presbyter als Autor vor und richtet sich an eine „auserwählte Herrin und ihre Kinder".
- Der Briefkorpus beginnt mit der Aussage des Presbyter, dass er sich über die "Wahrheit" freut, die in der Empfängergemeinde lebt. Er erinnert die Gemeinde an das Gebot der Bruderliebe, das von Anfang an in den Johannesgemeinden als Gebot des Herrn überliefert wurde.
- Der Presbyter warnt die Gemeinde vor Irrlehrern, die als Wanderprediger auftreten und falsche Lehren verbreiten. Er betont, dass die Gemeinde keine Gastfreundschaft für diese Irrlehrer zeigen soll.
Schlüsselwörter (Keywords)
Die wichtigsten Schlüsselwörter des 2. Johannesbriefes sind: Irrlehrer, Bruderliebe, Wahrheit, Gemeinde, Wanderprediger, Gastfreundschaft, Gottes Liebe, und Offenbarung. Der Brief befasst sich mit Themen wie der Verbreitung von christlicher Lehre, der Bedeutung von Gemeindeleitung, dem Schutz vor falschen Lehren, und der Wichtigkeit der Liebe als Grundprinzip des christlichen Lebens.
Häufig gestellte Fragen
An wen richtet sich der 2. Johannesbrief?
Der Brief ist an eine „auserwählte Herrin und ihre Kinder“ adressiert, was in der Forschung meist als Metapher für eine christliche Gemeinde und ihre Mitglieder verstanden wird.
Wovor warnt der Verfasser im Brief?
Er warnt eindringlich vor Irrlehrern und Wanderpredigern, die falsche Lehren über Christus verbreiten und die Gemeinde spalten könnten.
Was ist das zentrale Gebot im 2. Johannesbrief?
Das zentrale Thema ist das Gebot der Bruderliebe, das eng mit dem Festhalten an der christlichen Wahrheit verknüpft ist.
Wie wird das Thema Gastfreundschaft im Brief behandelt?
Der Verfasser mahnt die Gemeinde, Irrlehrern keine Gastfreundschaft zu gewähren und sie nicht einmal zu grüßen, um deren falschen Lehren keinen Raum zu geben.
Wann und wo wurde der Brief wahrscheinlich verfasst?
Die Abfassung wird auf die Zeit zwischen 90 und 110 n. Chr. in Kleinasien datiert.
- Quote paper
- Else Gallert (Author), 2007, Der Johannesbrief. Zeugnis der frühchristlichen Theologie und Literatur, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/313509