Cybermobbing kann dramatische Folgen haben. Immer wieder berichtet die Presse über Menschen – insbesondere Jugendliche – die sich auf Grund von Cybermobbing das Leben genommen haben. Diese Arbeit wird sich daher der Frage widmen, ob Deutschland eine neue Strafrechtsnorm ,,Cybermobbing" benötigt.
Zunächst werden Erscheinungsformen von Cybermobbing dargelegt, wie zum Beispiel Flaming, Harassment, Impersonation oder auch Cyberstalking. Danach sollen die Besonderheiten und Merkmale von Cybermobbing analysiert werden. Zuletzt wird auch die rechtliche Situation in Deutschland zum Thema Cybermobbing genauer untersucht, sowie Ideen zu einem neuen Tatbestand geäußert.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begriffsbestimmung Mobbing und Cybermobbing
- Täter und Opfer
- Täter
- Opfer
- Erscheinungsformen von Cybermobbing
- Flaming (Beleidigung, Beschimpfung)
- Harassment (Belästigung)
- Denigration (anschwärzen, Gerüchte verbreiten)
- Impersonation (Auftreten unter falscher Identität)
- Outing und Trickery (Bloßstellung und Betrügerei)
- Exclusion (Ausgrenzung)
- Cyberstalking
- Cyberthreats (offene Androhung von Gewalt)
- Die Besonderheiten und Merkmale von Cybermobbing
- Anonymität im Internet
- Online-Enthemmungseffekt
- Einfluss der neuen Medien
- Analyse der rechtlichen Situation in Deutschland
- Analyse des § 201a StGB
- Analyse des § 201 StGB
- Analyse des § 33 KunstUrhG
- Analyse des § 238 StGB
- Idee eines neuen Tatbestands
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Frage, ob Deutschland eine neue Strafrechtsnorm für Cybermobbing benötigt. Sie analysiert das Phänomen Cybermobbing, untersucht die Täter und Opfer, beleuchtet die verschiedenen Erscheinungsformen und analysiert die rechtliche Situation in Deutschland. Zudem beleuchtet sie die Besonderheiten von Cybermobbing, wie Anonymität und Online-Enthemmung.
- Definition und Abgrenzung von Mobbing und Cybermobbing
- Täter- und Opferprofile von Cybermobbing
- Erscheinungsformen und Merkmale von Cybermobbing
- Rechtliche Situation in Deutschland
- Notwendigkeit einer neuen Strafrechtsnorm
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung stellt anhand von Beispielen aus der Presse die Problematik von Cybermobbing dar und zeigt die Notwendigkeit einer neuen Strafrechtsnorm auf.
- Begriffsbestimmung Mobbing und Cybermobbing: Dieses Kapitel liefert eine Definition von Mobbing und Cybermobbing und stellt die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen beiden Phänomenen heraus.
- Täter und Opfer: Dieses Kapitel analysiert die Täter und Opfer von Cybermobbing, basierend auf einer empirischen Bestandsaufnahme bei Schülerinnen und Schülern in Deutschland.
- Erscheinungsformen von Cybermobbing: Dieses Kapitel beleuchtet die verschiedenen Erscheinungsformen von Cybermobbing, wie Flaming, Harassment, Denigration, Impersonation, Outing, Exclusion, Cyberstalking und Cyberthreats.
- Die Besonderheiten und Merkmale von Cybermobbing: Dieses Kapitel befasst sich mit den Besonderheiten und Merkmalen von Cybermobbing, wie Anonymität im Internet, Online-Enthemmungseffekt und dem Einfluss der neuen Medien.
- Analyse der rechtlichen Situation in Deutschland: Dieses Kapitel analysiert die relevanten Strafrechtsnormen in Deutschland im Hinblick auf Cybermobbing, wie § 201a StGB, § 201 StGB, § 33 KunstUrhG und § 238 StGB. Zudem wird die Idee eines neuen Tatbestands diskutiert.
Schlüsselwörter
Cybermobbing, Mobbing, Strafrecht, § 201a StGB, § 201 StGB, § 33 KunstUrhG, § 238 StGB, Anonymität, Online-Enthemmung, neue Medien, Täter, Opfer, Erscheinungsformen, Rechtliche Situation, Deutschland.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Mobbing und Cybermobbing?
Während Mobbing im physischen Raum stattfindet, nutzt Cybermobbing digitale Medien und das Internet. Zu den Besonderheiten zählen die Anonymität der Täter, der Online-Enthemmungseffekt und die enorme Reichweite der Diffamierungen.
Welche Erscheinungsformen von Cybermobbing gibt es?
Zu den gängigen Formen gehören Flaming (Beleidigung), Harassment (Belästigung), Denigration (Gerüchte verbreiten), Impersonation (falsche Identität), Outing, Exclusion (Ausgrenzung) sowie Cyberstalking und Cyberthreats.
Wie ist die rechtliche Situation bei Cybermobbing in Deutschland?
Aktuell gibt es keinen spezifischen Tatbestand "Cybermobbing". Stattdessen werden bestehende Normen wie § 201a StGB (Bildrechte), § 201 StGB (Vertraulichkeit des Wortes), § 33 KunstUrhG und § 238 StGB (Nachstellung) angewendet.
Benötigt Deutschland eine neue Strafrechtsnorm für Cybermobbing?
Die Arbeit untersucht genau diese Frage und diskutiert die Idee eines neuen Tatbestands, um den dramatischen Folgen und den Besonderheiten der digitalen Belästigung besser gerecht zu werden.
Welche Rolle spielt die Anonymität im Internet bei Cybermobbing?
Anonymität führt häufig zu einem Online-Enthemmungseffekt. Täter fühlen sich im Schutz der vermeintlichen Unsichtbarkeit sicherer, was die Hemmschwelle für Aggressionen und Beleidigungen deutlich senkt.
- Quote paper
- Philipp Pelka (Author), 2015, Cybermobbing und die Notwendigkeit einer neuen Strafrechtsnorm in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/308747