Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Vermittlung im Museum, genauer mit einer der unendlich vielen Facetten und Möglichkeiten der Vermittlung, welche im Zusammenhang mit dem Seminar „Kunst und Kommunikation: Bildungsarbeit in Museen“ der Friedrich-Schiller-Universität Jena entstand. Das Seminar gab den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Einblick in die Arbeit der Museumspädagogik und in ihre Entwicklung bis heute.
Dabei ging es unter anderem um die Fragen: Was sind Museum und Vermittlung und was sind deren Aufgaben? Sowie: Welchen Wert hat die Originalität eines Objekts für die Vermittlung? Auch das Besucherbild und die Zielgruppen spielten eine sehr wichtige Rolle und wurden analysiert. Schließlich wurden auch die Gebiete der Öffentlichkeitsarbeit und des Marketing abgedeckt. Diese Themen werden in der hier vorliegenden Arbeit ebenfalls aufgegriffen, um das Vermittlungskonzept ausführlich beschreiben zu können.
Als Beispiel dient in dieser Arbeit die Ausstellunt "Tiere im Turm" der Stiftung Schloss Friedenstein.
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Schloss Friedenstein
- Das naturkundliche Museum
- Die Idee des Vermittlungskonzepts
- Verortung im aktuellen Forschungs- und Methodenstand und Vermarktung
- Kooperation und Förderung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit analysiert das museumspädagogische Vermittlungskonzept einer Ausstellung der Stiftung Schloss Friedenstein in Gotha, die sich mit dem Thema "Tiere im Turm" beschäftigt. Das Konzept zielt darauf ab, Kindern und Jugendlichen die naturwissenschaftliche Sammlung des Schlossmuseums auf eine ansprechende und interaktive Weise näherzubringen.
- Das museumspädagogische Vermittlungskonzept als Antwort auf den Wandel in der Bildungslandschaft und den steigenden Bedarf an innovativen Vermittlungsformaten.
- Die Verbindung von naturkundlichen Sammlungen mit interaktiven Elementen und spielerischen Aktivitäten.
- Die Bedeutung des Vermittlungskonzepts für die Entwicklung der Bildungsarbeit in Museen.
- Das Konzept als Beispiel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Museum und Schule.
- Die Förderung der Kreativität und des selbstständigen Lernens bei Kindern und Jugendlichen.
Zusammenfassung der Kapitel
- Vorwort: Dieses Kapitel beleuchtet die Bedeutung von Museen in der heutigen Zeit, die sich in einem ständigen Wandel befinden und neuen Herausforderungen gegenüber stehen.
- Schloss Friedenstein: Dieser Abschnitt präsentiert das Schloss Friedenstein in Gotha und seine verschiedenen Sammlungen, die in den Bereichen Kunst, Natur und Geschichte liegen. Er hebt die Bedeutung des Schlosses als historische Stätte und als Museum hervor, das für die breite Öffentlichkeit zugänglich ist.
- Das naturkundliche Museum: Dieses Kapitel konzentriert sich auf das naturkundliche Museum im Schloss Friedenstein, welches sich derzeit in einem Umbau befindet. Es beschreibt die verschiedenen Bereiche des Museums und die Pläne für die Zukunft.
- Die Idee des Vermittlungskonzepts: Dieses Kapitel stellt das pädagogische Museumskonzept der Stiftung Schloss Friedenstein vor, welches sich gezielt an Schulklassen und andere Kindergruppen richtet. Es beleuchtet die verschiedenen Aktivitäten und Angebote, die das Konzept beinhaltet, wie zum Beispiel Führungen, interaktive Spiele und kreative Workshops.
- Verortung im aktuellen Forschungs- und Methodenstand und Vermarktung: Dieses Kapitel befasst sich mit der Einordnung des Vermittlungskonzepts in den aktuellen wissenschaftlichen Kontext und mit den Aspekten der Vermarktung des Konzepts.
- Kooperation und Förderung: Dieses Kapitel untersucht die verschiedenen Formen der Zusammenarbeit und die finanziellen Förderungen, die dem Vermittlungskonzept zugutekommen.
Schlüsselwörter
Museumspädagogik, Vermittlungskonzept, naturkundliche Sammlung, Schloss Friedenstein, interaktive Elemente, spielerische Aktivitäten, Bildungsarbeit, Kooperation, Förderung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel der Ausstellung „Tiere im Turm“?
Das Projekt zielt darauf ab, Kindern und Jugendlichen die naturkundliche Sammlung der Stiftung Schloss Friedenstein auf interaktive und spielerische Weise näherzubringen.
Welche Aufgaben hat die moderne Museumspädagogik?
Sie fungiert als Schnittstelle zwischen Museum und Besucher. Ihre Aufgaben sind die Vermittlung von Wissen, die Förderung von Kreativität und die Gestaltung ansprechender Bildungsangebote für verschiedene Zielgruppen.
Welche Rolle spielt die Originalität eines Objekts?
Das Originalobjekt hat einen hohen Stellenwert in der Vermittlung, da es Authentizität vermittelt und eine unmittelbare Auseinandersetzung mit der Geschichte oder Natur ermöglicht.
Wie arbeitet das Museum mit Schulen zusammen?
Durch Kooperationen werden spezielle Führungen, Workshops und interaktive Spiele angeboten, die den Lehrplan ergänzen und selbstständiges Lernen fördern.
Was sind interaktive Elemente in einer Ausstellung?
Dazu gehören Stationen, an denen Besucher selbst aktiv werden können, wie z. B. Rätsel, Experimente oder digitale Anwendungen, die das passive Betrachten ergänzen.
Warum sind Marketing und Öffentlichkeitsarbeit für Museen wichtig?
Sie sind notwendig, um neue Besuchergruppen zu erschließen, die Bekanntheit der Ausstellungen zu steigern und den Wert der Bildungsarbeit in der Öffentlichkeit zu kommunizieren.
- Quote paper
- Hilke Räuschel (Author), 2012, Tiere im Turm. Das museumspädagogische Vermittlungskonzept einer Ausstellung der Stiftung Schloss Friedenstein, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/308153