Diese Arbeit wird im Folgenden zunächst einen Überblick über die indirekte Messung von Einstellungen bieten und anschließend auf das Thema Einstellungen zu Bewerbern mit Migra-tionshintergrund eingehen. Dazu wird auch der aktuelle Stand der Forschung beleuchtet. Anschließend wird eine indirekte Messmethodik näher betrachtet und deren Anwendung zur Messung der Einstellung zu Bewerbern mit Migrationshintergrund beschrieben.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Indirekte Messung von Einstellungen
- Einstellungen zu Bewerbern mit Migrationshintergrund
- Vorurteile und Diskriminierung gegen Personen mit Migrationshintergrund
- Bisheriger Forschungsstand zu Einstellungen zu Bewerbern mit Migrationshintergrund
- Nutzen der indirekten Messung der Einstellung zu Bewerbern mit Migrationshintergrund
- Der Implizite Assoziation Test
- Die Methodik des IAT
- Vorschlag der Anwendung des IAT auf die Einstellungsmessung zu Bewerbern mit Migrationshintergrund
- Ergebnisse und statistische Auswertung der Daten
- Einschätzung und Machbarkeit der vorgeschlagenen Messmethodik
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit analysiert die Herausforderungen bei der Messung von Einstellungen gegenüber Bewerbern mit Migrationshintergrund und untersucht die Anwendung des Impliziten Assoziationstests (IAT) als indirekte Messmethodik. Ziel ist es, die Machbarkeit und Eignung des IAT für die Erfassung von impliziten Einstellungen in diesem Kontext zu bewerten.
- Indirekte Messung von Einstellungen
- Einstellungen gegenüber Bewerbern mit Migrationshintergrund
- Vorurteile und Diskriminierung
- Implizite Assoziationstest (IAT)
- Machbarkeit des IAT in der Personalauswahl
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Die Einleitung beleuchtet die Diskriminierung von Bewerbern mit Migrationshintergrund und die Schwierigkeit, Einstellungen mit konventionellen Fragebögen zu messen.
- Kapitel 2: Dieses Kapitel bietet eine Einführung in die indirekte Messung von Einstellungen und die Bedeutung der impliziten Messmethoden.
- Kapitel 3: Das Kapitel beschäftigt sich mit Einstellungen zu Bewerbern mit Migrationshintergrund, beleuchtet bestehende Vorurteile und Diskriminierung und diskutiert den aktuellen Forschungsstand.
- Kapitel 4: Dieses Kapitel konzentriert sich auf den Impliziten Assoziationstest (IAT) als indirekte Messmethode. Es beschreibt die Methodik des Tests und erläutert die potentielle Anwendung des IAT zur Erfassung von Einstellungen gegenüber Bewerbern mit Migrationshintergrund.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen indirekte Messung von Einstellungen, implizite Einstellungen, Einstellungen zu Bewerbern mit Migrationshintergrund, Vorurteile, Diskriminierung und den Impliziten Assoziationstest (IAT). Die Arbeit untersucht die Eignung des IAT als Werkzeug zur Messung von impliziten Einstellungen in der Personalauswahl und die Implikationen für die Praxis.
Häufig gestellte Fragen
Warum werden Einstellungen zu Bewerbern indirekt gemessen?
Direkte Befragungen leiden oft unter sozialer Erwünschtheit; indirekte Methoden können unbewusste Vorurteile und implizite Einstellungen besser erfassen.
Was ist der Implizite Assoziationstest (IAT)?
Ein psychologisches Messverfahren, das die Stärke der assoziativen Verknüpfung zwischen verschiedenen Konzepten (z.B. Migrationshintergrund vs. Kompetenz) misst.
Gibt es Diskriminierung gegen Bewerber mit Migrationshintergrund?
Ja, die Arbeit beleuchtet den aktuellen Forschungsstand zu Vorurteilen und Diskriminierung im Personalauswahlprozess.
Wie kann der IAT in der Praxis helfen?
Er könnte Unternehmen dabei unterstützen, blinde Flecken in der Personalauswahl zu identifizieren und für mehr Fairness zu sorgen.
Ist die Anwendung des IAT in der Personalauswahl machbar?
Die Arbeit bewertet die Machbarkeit und Eignung dieser Methodik kritisch im Hinblick auf den Aufwand und die statistische Auswertbarkeit.
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- Linda Kajuth (Author), 2015, Indirekte Messung der Einstellung zu Bewerbern mit Migrationshintergrund, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/307719