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Organisationstheorien und -modelle. Eine Synopse.

Title: Organisationstheorien und -modelle. Eine Synopse.

Seminar Paper , 1998 , 28 Pages , Grade: sehr gut

Autor:in: Sascha Wingen (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation
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In diesem Buch wird ein Organisationsmodell aus systemtheoretischer Perspektive skizziert. Anschließend werden vier ausgewählte organisationstheoretische Ansätze - motivationstheoretisch, situativ, Lean Production und Organizational learning - in ihren Grundzügen beschrieben und vor dem Hintergrund des systemischen Modells und dessen Implikationen synoptisch reflektiert und diskutiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung

1 Ein systemisches Organisationsmodell

2 Motivationstheoretische Ansätze

2.1 Leistung und Arbeitszufriedenheit

2.2 Inhaltstheorien

2.2.1 Das Leistungsmotiv

2.2.2 Die Motivpyramide

2.2.3 Die Zwei-Faktoren-Theorie

2.2.4 Intrinsische Motivation

2.2.5 Praktische Konsequenzen

2.3 Handlungsphasenmodell von Heckhausen

2.3.1 Wählen

2.3.2 Zielsetzung

2.3.3 Handeln

2.3.4 Bewerten

3 Der situative Ansatz

3.1 Formale Organisationsstrukturen - Beschreibung

3.1.1 Spezialisierung

3.1.2 Koordination

3.1.3 Konfiguration

3.1.4 Entscheidungsdelegation

3.1.5 Formalisierung

3.2 Formale Organisationsstrukturen - Einflußgrößen

3.2.1 Die Definition der Situation

3.2.2 Die Wirkung einzelner Situationsfaktoren

3.2.3 Ein Erweiterungsversuch situativer Analyse

3.2.4 Organisationsstruktur und Handeln der Organisationsmitglieder

4 Lean Production

4.1 Die Handwerksproduktion

4.2 Die Massenproduktion

4.3 Die schlanke Produktion

5 Organisationales Lernen

6 Systemtheoretische Betrachtungen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit bietet eine synoptische Reflexion verschiedener organisationstheoretischer Ansätze vor dem Hintergrund eines systemtheoretischen Modells, um zu untersuchen, wie diese Theorien menschliches Handeln und Organisationsstrukturen erklären.

  • Systemtheoretische Betrachtung von Organisationen als autopoietische soziale Systeme.
  • Analyse motivationstheoretischer Ansätze sowie deren praktische Konsequenzen.
  • Untersuchung des situativen Ansatzes und formaler Organisationsstrukturen.
  • Diskussion der Konzepte von Lean Production und organisationalem Lernen.
  • Kritische Reflexion der Ansätze auf einer Metaebene im Hinblick auf ihre Anwendbarkeit.

Auszug aus dem Buch

Die Zwei-Faktoren-Theorie

Die "Zwei-Faktoren-Theorie" von Frederik Herzberg stützt sich auf empirische Untersuchungen in der sogenannten "Pittsburgh-Studie". Nach einer Befragung von 203 Arbeitnehmern fand Herzberg verschiedene Arbeitsfaktoren heraus, die er in zwei Gruppen, Contextfaktoren (Hygienefaktoren) und Contentfaktoren (Motivatoren), unterteilte. Erstere (z. B. Gehalt, physische Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzsicherheit, etc.) sind solche Faktoren, die den Grad der Unzufriedenheit beeinflussen, während letztere (z. B. Erfolg, Anerkennung, Verantwortung, Arbeitsinhalt, Selbstentfaltungsmöglichkeiten, Aufstiegschancen, etc.) das Ausmaß der Zufriedenheit determinieren. Die Hygienefaktoren dienen nur zur Vermeidung von Unzufriedenheit, wohingegen die Motivatoren Zufriedenheit erzeugen.

Zusammenfassung der Kapitel

0 Einleitung: Diese Einleitung skizziert den Rahmen der Arbeit, die aus einem Seminar an der Ruhr-Universität Bochum hervorging, und stellt die zu behandelnden vier organisationstheoretischen Ansätze vor.

1 Ein systemisches Organisationsmodell: Das Kapitel definiert Organisationen systemtheoretisch als soziale, autopoietische Systeme und grenzt diese von ihrer Umwelt ab.

2 Motivationstheoretische Ansätze: Hier werden Theorien analysiert, die menschliches Handeln in Organisationen durch Motive und Prozesse wie Leistung und Arbeitszufriedenheit erklären.

3 Der situative Ansatz: Dieses Kapitel erläutert, wie formale Strukturen von Organisationen durch situative Faktoren beeinflusst werden und wie diese auf die Mitglieder wirken.

4 Lean Production: Die Entwicklung von der Handwerks- zur Massenproduktion wird dargestellt und als Gegenentwurf das Konzept der schlanken Produktion diskutiert.

5 Organisationales Lernen: Der Ansatz von Argyris & Schön wird vorgestellt, der Organisationen als lernende Systeme betrachtet und Barrieren sowie Formen instrumentellen Lernens analysiert.

6 Systemtheoretische Betrachtungen: Das abschließende Kapitel reflektiert die zuvor vorgestellten Ansätze kritisch auf einer systemtheoretischen Metaebene.

Schlüsselwörter

Organisationstheorie, Systemtheorie, Motivation, Arbeitszufriedenheit, situativer Ansatz, Lean Production, organisationales Lernen, Handlungsphasenmodell, Strukturdesign, Selbstorganisation, autopoietische Systeme, Führung, Leistungsmotiv, Prozessorientierung, Humanistische Psychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen Überblick und eine synoptische Reflexion über verschiedene organisationstheoretische Ansätze, die in einem universitären Seminar diskutiert wurden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen motivationstheoretische Ansätze, situative Organisationsmodelle, Lean Production sowie Theorien zum organisationalen Lernen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die genannten Ansätze auf einer systemtheoretischen Metaebene zu reflektieren und deren implizite Annahmen kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Synopse, die bestehende Modelle anhand eines systemtheoretischen Referenzrahmens analysiert und vergleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beschreibt detailliert motivationstheoretische Ansätze, situative Strukturmerkmale, Konzepte der Lean Production und Theorien des organisationalen Lernens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem Systemtheorie, Organisation, Motivation, situativer Ansatz, Lean Production und organisationales Lernen.

Inwiefern unterscheidet sich der systemtheoretische Blick auf Motivation?

Aus systemtheoretischer Sicht werden psychische Systeme als autopoietisch und selbstorganisiert betrachtet, weshalb eine direkte Fremdsteuerung durch Anreize als problematisch gilt.

Welche Kritik übt der Autor an "Lean Production"?

Der Autor kritisiert den normativen Charakter des Ansatzes und die Vernachlässigung ökologischer Folgen sowie sozio-kultureller Unterschiede.

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Details

Title
Organisationstheorien und -modelle. Eine Synopse.
College
Ruhr-University of Bochum  (Fakultät für Psychologie)
Course
Seminar: Steuerung in Organisationen
Grade
sehr gut
Author
Sascha Wingen (Author)
Publication Year
1998
Pages
28
Catalog Number
V3029
ISBN (eBook)
9783638118231
ISBN (Book)
9783638637992
Language
German
Tags
Organisationstheorie Systemtheorie Motivationstheorie Motivation Lean production Leistung Arbeitszufriedenheit Handlungsphasenmodell Organisationsstruktur Organisationslernen soziales System
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sascha Wingen (Author), 1998, Organisationstheorien und -modelle. Eine Synopse., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/3029
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