Im zweiten Kapitel werden erst einmal der Begriff „Marke“ definiert, ihre Funktionen präsentiert und am Ende des Kapitels der Nutzen einer Marke aus diversen Perspektiven betrachtet. Daraufhin wird im 3. Kapitel die Marke als immaterieller Vermögensgegenstand gemeinsam mit den unterschiedlichen Bewertungsanlässen vorgestellt. Im selben Kapitel werden auch die unterschiedlichen Markenbewertungsmethoden, Anforderungen an die Modelle und eine achtsame Prognose der Problemfelder ausgearbeitet. Zum Schluss wird die Markenbewertung im Markenrecht unter die Lupe genommen. Das 4. Kapitel bearbeitet das Thema Markenschutz aus juristischer Sicht in nationaler Ebene. Danach findet eine Analyse der Markenverwertung statt. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf die Markenlizenzen. Darauffolgend befasst sich das 5. Kapitel mit dem Schadenersatzanspruch in Bezug auf das Markenrecht. Zu guter Letzt schließt die Bachelorarbeit mit einem Fazit im Kapitel 6.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
- Aufbau der Arbeit
- Grundlagen von Marken
- Definition des Begriffs Marke
- Funktionen einer Marke
- Funktionen des Markenartikels aus Hersteller-, Verbraucher- und Lizenznehmerperspektive
- Markenbewertung
- Definition von Markenwert
- Anlässe einer Markenbewertung
- Kriterien zur Analyse der Markenbewertungsmodelle
- Ausgewählte Modelle der Markenbewertung
- Überblick über die Bewertungsmodelle
- Finanzorientierte Markenbewertungsmodell
- Kostenorientierte Markenbewertungsmodelle
- Marktwertorientierte Markenbewertungsmodelle
- Einkommensorientierte Markenbewertungsmodelle
- Resümee der finanzorientierten Modelle
- Verhaltensorientierte Markenbewertungsmodelle
- Kombinierte Markenbewertungsmodelle
- Probleme der Markenbewertung
- Markenbewertung im Markenrecht
- Ökonomische Verwertung von Markenrechten
- Beispiele aus der Praxis
- Die Marke als übertragbares Rechtsgut
- Markenlizenzen
- Grundlagen der Markenlizenzen
- Die Markenlizenzarten
- Der Markenlizenzvertrag
- Schutzbereich bei Rechtsbrüchen
- Allgemeine Voraussetzungen
- Rechtsfolgen: Unterlassungsanspruch/Schadenersatzanspruch
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit untersucht die Bewertung von Marken als Wirtschaftsgut. Dabei wird zunächst der Begriff der Marke definiert und die verschiedenen Funktionen von Marken aus unterschiedlichen Perspektiven erläutert. Anschließend werden verschiedene Modelle der Markenbewertung vorgestellt und analysiert, mit besonderem Fokus auf finanzorientierte Ansätze.
- Definition und Funktionen von Marken
- Anlässe und Kriterien der Markenbewertung
- Finanzorientierte Modelle der Markenbewertung
- Probleme der Markenbewertung
- Ökonomische Verwertung von Markenrechten
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema der Markenbewertung ein und beschreibt die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit. Kapitel 2 beschäftigt sich mit den Grundlagen von Marken, indem es die Definition des Begriffs Marke, die Funktionen von Marken und die Funktionen von Markenartikeln aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.
Kapitel 3 widmet sich der Markenbewertung und definiert den Begriff Markenwert. Es werden Anlässe für eine Markenbewertung erläutert und Kriterien zur Analyse der verschiedenen Markenbewertungsmodelle vorgestellt. Im Weiteren werden ausgewählte Modelle der Markenbewertung vorgestellt, wobei der Schwerpunkt auf finanzorientierten Ansätzen liegt. Es werden zudem Probleme der Markenbewertung beleuchtet.
Kapitel 4 untersucht die ökonomische Verwertung von Markenrechten. Hier werden Beispiele aus der Praxis vorgestellt und die Marke als übertragbares Rechtsgut erläutert. Der Abschnitt behandelt zudem die Thematik der Markenlizenzen und analysiert die Grundlagen, Arten und den Vertrag von Markenlizenzen.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit dem Thema der Markenbewertung, wobei die zentralen Konzepte Markenwert, Markenbewertungsmodelle, finanzorientierte Ansätze, Markenrecht und Markenlizenzen im Vordergrund stehen. Die Arbeit analysiert verschiedene Aspekte der Markenbewertung und beleuchtet die ökonomische Verwertung von Markenrechten.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter dem Begriff Markenwert?
Markenwert bezeichnet den finanziellen und immateriellen Wert, den eine Marke als Wirtschaftsgut darstellt. Er resultiert aus der Bekanntheit, dem Image und dem Vertrauen der Konsumenten.
Welche Methoden zur Markenbewertung gibt es?
Es wird zwischen finanzorientierten (Kosten-, Markt- oder Einkommenswerte), verhaltensorientierten und kombinierten Modellen unterschieden.
In welchen Situationen ist eine Markenbewertung notwendig?
Anlässe sind unter anderem Unternehmensverkäufe, Lizenzvergaben, Markenrechtsverletzungen (Schadenersatz) oder die Bilanzierung von Markenrechten.
Wie funktioniert der Markenschutz aus juristischer Sicht?
Markenschutz wird national durch Eintragung beim Patent- und Markenamt erreicht. Er gewährt dem Inhaber Exklusivrechte und ermöglicht rechtliche Schritte bei Missbrauch.
Was ist ein Markenlizenzvertrag?
Ein Markenlizenzvertrag regelt die Erlaubnis eines Markeninhabers an einen Dritten, die Marke gegen Gebühr für bestimmte Produkte oder Regionen zu nutzen.
- Citation du texte
- Gökhan Karadavut (Auteur), 2014, Bewertung des Wirtschaftsguts Marke. Anlässe und Kriterien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/301389