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Erfolgsfaktoren von Umnutzungskonzepten im Immobilienbestand der Textilbranche

Umnutzung historische Industriearchitektur

Title: Erfolgsfaktoren von Umnutzungskonzepten im Immobilienbestand der Textilbranche

Master's Thesis , 2014 , 103 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Theresa Hayessen (Author)

Art - Architecture / History of Construction
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Summary Excerpt Details

Sachsens Entwicklung zum hochmodernen Industriestaat beginnt mit der industriellen Revolution. Insbesondere die Textilbranche mit ihren beeindruckenden Fabrikgebäuden festigt die Rolle der Region als bedeutendster deutscher Wirtschaftsstandort des 19. und 20. Jahrhundert.
Auch heute noch prägen diese einzigartigen Baudenkmale Sachsens ländliche und urbane Räume, wobei nur wenige nach wie vor ihrem originalen Zweck dienen. Unter anderem durch die voranschreitende Globalisierung und die damit verbundene Abwanderung der Produktionen in Billiglohnländer kommt es zum radikalen Strukturwandel in Deutschland. Einstige Produktionsstätten werden stillgelegt und erfahren einen schädigenden Leerstand, der nicht selten zum Abriss der Gebäude führt. Statt die wertvolle Bausubstanz umzunutzen, entstehen neue Industrie- und Gewerbeanlagen auf der „grünen Wiese“. Um diesem Missstand entgegenzuwirken, hat der Denkmalschutz in den vergangenen Jahren große Dienste geleistet. Statt Abriss forciert dieser die Nachnutzung der Immobilien. Obgleich diese neue Ausrichtung nicht in allen Fällen Fuß gefasst hat, gibt es in Sachsen bereits eine große Anzahl historischer Industriebauten, die durch neue Objektstrategien dem Verfall oder gar Abbruch entgangen sind. Nutzungen wie Wohnen, Gewerbe oder Kreativwirtschaft finden immer häufiger Einzug in historische Industriedenkmale. Welche Faktoren tatsächlich zum Erfolg dieser Umnutzungskonzepte führen und welche Effekte die Revitalisierung hat, soll in der vorliegenden Arbeit untersucht werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abbildungsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • 1. Abschnitt: Umnutzung von Bestandsimmobilien
    • A. Vorgehensweise in der Projektentwicklung
      • I. Phasenmodell in der Projektentwicklung
        • a) Phase 1: Projektinitiierung
        • b) Phase 2: Projektkonzeption
        • c) Phase 3: Projektkonkretisierung
        • d) Phase 4: Projektmanagement
        • e) Phase 5: Projektvermarktung
      • II. Analysemethoden in der Immobilienprojektentwicklung
        • a) Standort- und Marktanalyse (STOMA)
        • b) Wettbewerbsanalyse
        • c) Nutzungskonzeptanalyse
        • d) Risikoanalyse
        • e) Wirtschaftlichkeits- und Renditeanalyse
    • B. Umnutzungen im Bestand
      • I. Historische und aktuelle Dynamik bei der Umnutzung im Bestand
      • II. Bedeutung von Umnutzungen im Bestand
      • III. Motive für Umnutzungen
        • a) Leerstehende Substanz
        • b) Wirtschaftlichkeit
        • c) Ökologische Gründe
        • d) Architektonische Herausforderung
        • e) Revitalisierung der Innenstädte
        • f) Zeugniswert
    • C. Umnutzung historischer Industriearchitektur
      • I. Geschichtlicher Hintergrund der Sächsischen Industrie
      • II. Historische Betrachtung der Textilindustrie in Sachsen
      • III. Die Anfänge der Industriearchitektur in Sachsen
        • a) Die Entwicklung der Industriearchitektur im Textilbereich
          • 1. „Palasttyp“ (ca. 1800 bis 1840)
          • 2. „Zweckbau“ (ca. 1835 bis 1865)
          • 3. „Großfabrik“ (ca. 1865 bis 1900)
        • b) Umnutzungseigenschaften von historischen Fabrikanlagen
  • 2. Abschnitt: Analyse umgenutzter Bestandsimmobilien
  • A. Selektion der Analyseobjekte
  • B. Analyse der fünf Untersuchungsobjekte
    • I. Industriestandort Leipzig
      • a) Sächsische Wollgarnfabrik Tittel & Krüger AG in Leipzig
        • 1. Historische Entwicklung der Sächsischen Wollgarnfabrik
        • 2. Baukonstruktion der Sächsischen Wollgarnfabrik
        • 3. Nachnutzungskonzept der ehem. Wollgarnfabrik Tittel & Krüger
        • 4. Qualitative Bewertung der Nutzungsstrategie “Buntgarnwerke”
      • b) Leipziger Baumwollspinnerei
        • 1. Historische Entwicklung der Leipziger Baumwollspinnerei
        • 2. Baukonstruktion der Leipziger Baumwollspinnerei
        • 3. Nachnutzungskonzept der ehem. Leipziger Baumwollspinnerei
        • 4. Qualitative Bewertung der Nutzungsstrategie “Kunstfabrik”
    • II. Industriestandort Region Chemnitz
      • a) Baumwollspinnerei Clauß in Flöha
        • 1. Historische Entwicklung der Baumwollspinnerei Clauß
        • 2. Baukonstruktion der Baumwollspinnerei Clauß
        • 3. Nutzungskonzept der ehem. Baumwollspinnerei Clauß
        • 4. Qualitative Bewertung der Nutzungsstrategie “Alte Baumwolle”
      • b) Tuchfabrik der Gebrüder Pfau in Crimmitschau
        • 1. Historische Entwicklung der Tuchfabrik Gebr. Pfau
        • 2. Baukonstruktion der Tuchfabrik Gebr. Pfau
        • 3. Nutzungskonzept der ehem. Tuchfabrik Gebr. Pfau
        • 4. Qualitative Bewertung der Nutzungsstrategie “Textilmuseum”
      • c) Sächsische Webstuhlfabrik Schönherr & Seidel in Chemnitz
        • 1. Historische Entwicklung der Sächsischen Webstuhlfabrik
        • 2. Umbauten und Baukonstruktion der Sächsischen Webstuhlfabrik
        • 3. Nutzungskonzept der ehem. Webstuhlfabrik Schönherr & Seidel
        • 4. Qualitative Bewertung der Nutzungsstrategie “Schönherr Fabrik”

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Masterarbeit befasst sich mit der Umnutzung von historischen Industrieimmobilien, insbesondere im Kontext der Textilbranche in Sachsen. Sie analysiert die Erfolgsfaktoren von Umnutzungskonzepten und untersucht die Bedeutung des Erhalts dieser Baudenkmäler für die regionale Entwicklung.

  • Analyse der Projektentwicklungsphasen und relevanten Analysemethoden für die Umnutzung von Bestandsimmobilien
  • Bewertung der Bedeutung und der Motive für die Umnutzung historischer Industriegebäude
  • Untersuchung der Erfolgsfaktoren von Umnutzungskonzepten anhand von Fallstudien aus der Textilbranche in Sachsen
  • Entwicklung eines Ablaufschemas zur Unterstützung von Entscheidungsfindungen bezüglich Umnutzungen von Industrieimmobilien
  • Bewertung der Auswirkungen von Umnutzungen auf die Revitalisierung und Entwicklung der Regionen

Zusammenfassung der Kapitel

Der erste Abschnitt der Arbeit befasst sich mit der Projektentwicklung im Kontext der Immobilienwirtschaft. Es werden die Phasen der Projektentwicklung sowie relevante Analysemethoden vorgestellt, die vor einer Nutzungsfindung eingesetzt werden. Anschließend wird die Bedeutung von Umnutzungen im Bestand sowie die Motive für solche Projekte beleuchtet. Der Fokus liegt dabei auf der Umnutzung historischer Industriearchitektur, insbesondere im Kontext der Textilbranche in Sachsen.

Der zweite Abschnitt der Arbeit analysiert fünf bereits umgenutzte Industriegebäude aus der Textilbranche in Sachsen. Anhand von Experteninterviews und Vor-Ort-Begehungen werden die Erfolgsfaktoren der jeweiligen Umnutzungskonzepte untersucht. Die Analyse beinhaltet die historische Entwicklung der Gebäude, die Baukonstruktion, das Nutzungskonzept und die qualitative Bewertung der jeweiligen Nutzungsstrategie.

Schlüsselwörter

Umnutzung, Industrieimmobilien, Textilbranche, Sachsen, Projektentwicklung, Erfolgsfaktoren, Revitalisierung, Baudenkmäler, Nachnutzungskonzepte, Experteninterviews, Fallstudien.

Häufig gestellte Fragen

Was sind die Erfolgsfaktoren für die Umnutzung von Textilfabriken in Sachsen?

Zu den Erfolgsfaktoren gehören eine fundierte Standort- und Marktanalyse, die Wahl einer passenden Nutzungsstrategie (z. B. Wohnen, Gewerbe oder Kreativwirtschaft) sowie der Erhalt der historischen Bausubstanz durch den Denkmalschutz.

Welche Rolle spielt der Denkmalschutz bei der Revitalisierung von Industriebrachen?

Der Denkmalschutz forciert statt des Abrisses die Nachnutzung historischer Immobilien, um wertvolle Bausubstanz zu erhalten und den Verfall zu verhindern.

Welche Phasen umfasst die Projektentwicklung bei Bestandsimmobilien?

Der Prozess gliedert sich in fünf Phasen: Projektinitiierung, Projektkonzeption, Projektkonkretisierung, Projektmanagement und Projektvermarktung.

Warum ist die Umnutzung ökologisch sinnvoller als ein Neubau?

Umnutzungen schonen Ressourcen, da bestehende Bausubstanz verwertet wird, anstatt neue Flächen auf der „grünen Wiese“ zu versiegeln.

Welche Beispiele für gelungene Umnutzungen gibt es in Sachsen?

Bekannte Beispiele sind die Buntgarnwerke und die Baumwollspinnerei in Leipzig sowie die Schönherr Fabrik in Chemnitz.

Was versteht man unter einer Standort- und Marktanalyse (STOMA)?

Die STOMA untersucht die Eignung eines Standorts für bestimmte Nutzungen und analysiert das Marktpotenzial sowie den Wettbewerb im Umfeld der Immobilie.

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Details

Title
Erfolgsfaktoren von Umnutzungskonzepten im Immobilienbestand der Textilbranche
Subtitle
Umnutzung historische Industriearchitektur
College
University of Leipzig  (Immobilienmanagement)
Course
Bau- & Planungsmanagement; Immobilienwirtschaft
Grade
1,3
Author
Theresa Hayessen (Author)
Publication Year
2014
Pages
103
Catalog Number
V299761
ISBN (eBook)
9783656973317
ISBN (Book)
9783656973324
Language
German
Tags
Umnutzung Industriearchitektur Industriebrache Industriedenkmal Immobilie Konzeptentwicklung Erfolgsfaktor Textilbranche Sachsen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Theresa Hayessen (Author), 2014, Erfolgsfaktoren von Umnutzungskonzepten im Immobilienbestand der Textilbranche, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/299761
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